Sie sind hier

25.09.2011
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Interdisziplinäre Versorgung von Pflegekindern an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Gesundheitssystem

Dieses Praxismanual entstand im Rahmen des an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Ulm mit Unterstützung der World Childhood Foundation durchgeführten Projektes „Traumaspezifische Diagnostik und Behandlung von Pflegekindern und Sensibilisierung der Helfersysteme für die speziellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen von Pflegekindern„.

Themen:

Mit diesem Praxismanual „Interdisziplinäre Versorgung von Pflegekindern an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Gesundheitssystem“ legen Dr. Sylvia H. Oswald, Prof. Dr. Lutz Goldbeck und C. Ernst eine Schrift vor, die auf eine Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitssystem mit dem Ziel der umfassenden traumaspezifischen Diagnostik und Behandlung von Pflegekindern abzielt.

Das Manual richtet sich an alle Berufsgruppen und Personen, die mit Pflegekindern zusammen arbeiten und wurde auf die Fragen der Mitarbeiter der Jugendämter und Pflegeeltern abgestimmt. Jedoch sollen die Inhalte dieses Manuals auch Fachleute aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie für die komplexe Vorgeschichte und Symptomatik von Pflegekindern sensibilisieren und die Vernetzung mit der Jugendhilfe zur Optimierung der Behandlung fördern.

hier können Sie in die Unterlagen einsehen oder sie herunterladen

Das könnte Sie auch interessieren

Bericht zur Veranstaltung

Materialien zur Tagung: Wenn es zuhause nicht mehr geht - (traumatisierte) Kinder in Pflegefamilien

Vom Kongress der Kinderschutzzentren im Mai in Leipzig liegt jetzt ein Teil der Materialien online vor.
Fachartikel

von:

Gequält, verkauft und im Netz angeboten - Opfer und Überlebende von „Internet-Pornografie“ fordern uns heraus

Es gibt wohl nichts Schrecklicheres für ein Kind, einen jugendlichen oder erwachsenen Menschen, als bewusst und absichtsvoll gequält zu werden. Opfer sogenannter „Kinderpornografie“ und sadistischer bzw. ritualisierter Gewalt haben erlebt, wie Täter sie von einem menschlichen Wesen zu einem „Ding, mit dem man tun kann, was man will“, gemacht haben. Wie können wir die Überlebenden angemessen begleiten, was brauchen sie, um sich geschützt zu fühlen, wenn sie aus organisierten Täterringen fliehen, und wie muss die Gesellschaft ihnen entgegenkommen, damit sie merken, dass wir „verstanden“ haben?
Fachartikel

von:

Frühkindliche Traumata

Eine Zusammenfassung von S. Reinhard des Referats "Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern" von Hildegard Niestroj, gehalten am 15. November 2002 bei der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes, Holzminden
Fachartikel

von:

Traumatisierte Pflegekinder brauchen äußere und innere Sicherheit

Überlegungen zur Notwendigkeit von sicheren Beziehungsangeboten für die Entwicklung traumatisierter Pflegekinder. Von Katja Paternoga
Fachartikel

von:

Schütteltrauma - ein unbekannte Form der Kindesmisshandlung !? Oder- bitte nicht schütteln

Eine Arbeit von Rechtsanwältin Dr. Gudrun Doering-Striening über die Schwierigkeiten, das Schütteltrauma als rechtlich zu wertende Kindesmisshandlung mit dem Recht auf Opferentschädigung zu verstehen.
Fachartikel

von:

Sekundäre Traumatisierung bei pädagogischen Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe

Sekundäre Traumatisierung beschreibt das Phänomen von Übertragung posttraumatischer Stresssymptome auf professionelle HelferInnen, die mit durch Gewalt, Vernachlässigung, Krieg im Herkunftsland und Verlust von Bezugspersonen traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Fachartikel

von:

Besuchskontakte im Kontext von Bindungstheorie und Traumaforschung

Bei der Entscheidung, ob Kontakt zwischen den leiblichen Eltern und ihren Kindern auch nach der Herausnahme bestehen soll, befinden sich Entscheidungsträger und Hilfeplanung - neben den rechtlichen Aspekten - im Spannungsfeld unterschiedlicher Bedürfnisse: den Bedürfnissen und Wünschen auf Elternseite und den Bedürfnissen und Notwendigkeiten auf Seiten des Kindes. Vortrag im Rahmen des Fachtages Pflegekinderhilfe 2015: Besuchskontakte Risiko oder Chance? im SPFZ HH/ 30.11.2015
Fachartikel

von:

Kinder in Vollzeitpflege und ihre Krisen

In seiner langjährigen Praxis hat der Autor ein Modell für Fachberater, Pflegefamilien, Adoptivfamilien und Erziehungsstellen zur Entwicklung von Pflegekindern und ihren Krisen entwickelt.
Fachartikel

von:

Angststrukturen im Kopf

Aggression und kindliche Gewalttätigkeit ihrer Pflegekinder sind eines der auffälligsten Verhalten, mit dem Pflegeeltern umgehen müssen. Wenn sie schreien und brüllen, den Kopf an die Wand schlagen oder mit einem Hammer auf die liebsten Spielsachen einschlagen, hat es gewöhnlich auch nichts mit dem Trotz zu tun, den Kinder für ihre Ich-Entwicklung brauchen. Fachartikel von Kathrin Barbara Zatti
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Pflegekinderstudie der Universität Bremen

Das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen hat in den Jahren 2015, 2016 und 2017 eine Pflegekinderstudie zum Thema 'Posttraumatische Belastungsstörung bei Pflegekindern im Vorschulalter' erarbeitet, deren Ergebnisse nun in einem Kurzbericht vorgestellt wurden.