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Schwerpunkt-Themen

Kinder geraten in ihren Familien in Not. Die Eltern sind nicht in der Lage, das alltägliche Leben mit ihrem Kind geregelt zu bekommen. Kinder haben ein Recht darauf, in einer Familie aufzuwachsen. Daher wird für jedes Kind geprüft, ob es in einer Pflegefamilie leben kann.
Nicht alles Kinder können in einer intakten familiären Umgebung aufwachsen. Im Rahmen seines Schutzauftrages muss das Jugendamt mögliche Gefährdungen abwenden und Kinder vor Vernachlässigung, Gewalt oder Missbrauch schützen.
Eine Hilfeplanung bedeutet, dass die beratende Sozialarbeiterin mit dem Personensorgeberechtigten und dem Kind oder Jugendlichen überlegen muss, welche Hilfe geeignet und notwendig wäre.
Die leiblichen Eltern von Pflegekindern und Kindern in Erziehungsstellen oder Wohngruppen sind oftmals nicht in der Lage das (vollständige) Sorgerecht angemessen auszuüben. Daher existieren diesbezüglich für diese Kinder einige Besonderheiten.
Das Thema Besuchskontakte wird sehr kontrovers diskutiert und stellt aus unterschiedlichen Gründen ein großes Konfliktfeld dar. Da jedes Kind unterschiedlich auf Besuchskontakte reagiert, muss die Umgangsregelung von Fall zu Fall individuell gestaltet werden.

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Bei Kindern mit Behinderungen weitet sich die Frage der Geeignetheit der Pflegeeltern aus: Können sie mit der Behinderungen des Kindes umgehen? Wissen sie darüber genug, um einzuschätzen, wie das Leben im Alltag mit diesem Kind sein wird?
Eine nicht geringe Zahl von Pflegekindern leidet unter einer Alkoholschädigung – von teilweisen Beeinträchtigungen bis hin zu einer stark ausgeprägten Behinderung. Diese Schädigung wird als „Alkoholembryopathie“ oder moderner als „FAS – Fetales Alkoholsyndrom“ und „FAE – fetale Alkoholeffekte“ bezeichnet.
Die Schule ist ein immer wiederkehrendes Thema für alle, die sich um Kinder kümmern, die in gewisser Weise beeinträchtigt sind.

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