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Erfahrungsbericht

Als du kamst.

Erfahrungsbericht einer Pflegemutter - mit fachlicher Kommentierung von Henrike Hopp
Hinweis

Stellt der Gesetzesentwurf eine sicherheitsgebenden Verbleibensanordnung für ein Pflegekind infrage?

Hinweis zum Tagesspiegel-Artikel - "Gesetzentwurf aus dem Familienministerium entsetzt Fachleute" vom 20. November 2020

Der Tagesspiegel schreibt in seinem Artikel "Gesetzentwurf aus dem Familienministerium entsetzt Fachleute" vom 20. November 2020 über eine mögliche Gefährdung des Wohls von Pflegekindern durch Änderungen des Bürgerlichen Gesetzbuches im Rahmen der SGB VIII-Reform. Der Artikel weist auf einen neuen Wortlaut für den Absatz 3 des § 1696 BGB hin, durch den ein möglicher Verbleib des Kindes in der Pflegefamilie erschwert werden könnte.
Abschlussbericht

Qualitätssteigerung bei familiengerichtlichen Gutachten

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den Abschlussbericht zu dem von ihm geförderten Pilotprojekt „Professionelle Selbstkontrolle (Online Peer-Review-Verfahren)“ des Kompetenzzentrums für Gutachten – Recht, Psychologie, Medizin – veröffentlicht. Die Bundesjustizministerin Christine Lambrecht erklärte hierzu: „Gutachten von Sachverständigen kommen in Kindschaftssachen eine große Bedeutung zu. Von ihrer Qualität hängt häufig die gerichtliche Entscheidung ab, die erheblich in das Leben von Kindern und Familien eingreift. Qualitätssicherung ist deshalb im Familienverfahren enorm wichtig.
Stellungnahme

von:

Stellungnahme der Kinderschutzzentren zur SGB VIII-Reform

Der vorliegende "Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen " (KJSG) greift viele Regelungen älterer Entwürfe auf, modifiziert und differenziert jedoch an einigen bedeutsamen Stellen. Das besondere Verdienst der vorliegenden Fassung liegt vor allem darin, die Perspektive hin zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe zu öffnen. Auch begrüßen die Kinderschutz-Zentren die Stärkung der Bedeutung präventiver Ansätze und die ausdrücklich gewollte Verbesserung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern als grundlegendes Gestaltungsprinzip der Kinder- und Jugendhilfe. In der vorliegenden Stellungnahme nehmen die Kinderschutzzentren zu ausgewählten Abschnitten und Regelungen genauer Stellung.
Nachricht

Erzieherische Hilfen erreichen mit 1,02 Millionen Fällen im Jahr 2019 neuen Höchststand

Im Jahr 2019 haben die Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland 1,017 Millionen erzieherische Hilfen für junge Menschen unter 27 Jahren gewährt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren dies 13 500 Fälle mehr (+1,3 %) als im Jahr 2018. Damit haben die erzieherischen Hilfen nicht nur das zweite Jahr in Folge die Millionengrenze überschritten, sondern auch einen neuen Höchststand erreicht: Zwischen 2009 und 2019 sind die Fallzahlen der in Anspruch genommenen erzieherischen Hilfen kontinuierlich gestiegen, und zwar um 182 000 Fälle (+22 %)
Aktuelles zur Institution

über:

Klückskinder - ein Konzept und ein Kalender

27% der Jugendlichen verlassen die stationäre Jugendhilfe ohne einen Schulabschluss bzw. ohne eine abgeschlossene Ausbildung. Damit diese Zahl verringert werden kann, will Klückskinder - ein als gemeinnützig anerkanntes Sozialunternehmen - den Kindern und Jugendlichen in Heimen oder in Pflegefamilien eine Hilfe bei der Bildung und Ausbildung geben. Dazu wurde ein Konzept mit drei Schwerpunkten entwickelt. Ein inzwischen schon bekannter Teil dieses Konzeptes ist der jährlich neu erscheinende Klückskinder-Mutmacher-Kalender. Ein Kalender, der durch seine Bilder und die dort erzählten Geschichten von Kindern in der Jugendhilfe Mut und Zuversicht verbreiten kann.
Hinweis

Gesetzliche Altersgrenzen im jungen Erwachsenenalter

Im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts e.V. (DJI) hat das Forschungsinstitut SOCLES eine Expertise erstellt, in der es um die juristischen Altersgrenzen geht, wenn ein junger Mensch volljährig geworden ist. Volljährigkeit mit 18 Jahren bedeutet nicht, in allen juristischen Bereichen schon als Erwachsener angesehen und behandelt zu werden. Das Recht sieht an verschiedenen Stellen Sonderregelungen für zwar volljährige, aber von der Rechtsordnung und/oder Gesellschaft noch als ‚jung‘ eingestufte Menschen vor.
Hinweis

Unterstützung durch Schulbegleiterinnen trotz corona-bedingten Schulschließungen

Noch sind zur Zeit die meisten Schulen nicht geschlossen - wir wissen aber nicht, was in dieser Hinsicht noch auf die Kinder und ihre Familien zukommt. In "Das Jugendamt" Zeitschrift für Jugendhilfe und Familienrecht hat es in der Ausgabe 10/2020 einen Artikel zur Frage der Unterstützung von Schulbegleitern auch bei möglichen Schulschließungen gegeben. Das DIJuF hat diesen Artikel auf seiner Seite komplett veröffentlicht.
Fachartikel

von:

Pflegeeltern und Jugendamt - was sind sie füreinander?

Wie sind die Beziehungen der Pflegeeltern und des Jugendamtes zueinander? Wer ist zu was verpflichtet und berechtigt? Die Tätigkeit von Pflegeeltern definiert sich in einem Dreiecksverhältnis zwischen Pflegeeltern, Personensorgeberechtigten und Jugendamt. Um hier Deutlichkeit zu ermöglichen, sind inzwischen viele Jugendämter dazu übergegangen, Verträge zwischen mit den Beteiligten der Vollzeitpflege anzuregen und abzuschließen. So gibt es Verträge zwischen Personensorgeberechtigten und Jugendamt, Personensorgeberechtigten und Pflegeeltern und Pflegeeltern und Jugendamt. Die Definition, was Pflegeeltern denn nun rechtlich gegenüber dem Jugendamt sind, ist schwierig und manchmal auch irreführend.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
14.07.2020

Steuerfreiheit von Leistungen für die Betreuung von Kindern

Der Bundesfinanzhof hat ein Urteil aus Juli 2020 veröffentlicht, in dem es um die 'Steuerfreiheit von Leistungen, die für die vollzeitige Betreuung von verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen gezahlt werden' ging. Ein Urteil des Finanzgerichtes Berlin-Brandenburg wird mit dieser Entscheidung aufgehoben. Der BFH urteilt: Die im Rahmen des § 35 SGB VIII geleistete Aufnahme eines Kindes in einer Familie sei mit der Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII vergleichbar. Bezüge aus öffentlichen Mitteln, die als Beihilfe zu dem Zweck bewilligt werden, die Erziehung unmittelbar zu fördern sind steuerfrei, unabhängig davon wie hoch diese öffentlichen Leistung sind.
Stellungnahme

von:

Stellungnahme der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes zur SGB VIII-Reform

Die Stiftung zum Wohl des Pflegekindes hat ebenfalls eine Stellungnahme zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz veröffentlicht. Die Stiftung bewertet den vorgelegten Referentenentwurf zur Reform des SGB VIII für Pflegekinder, Pflegepersonen und Herkunftseltern grundsätzlich positiv (Teil A und B). Erhebliche Einwände bestehen jedoch insbesondere zu einzelnen Vorschlägen des Entwurfs in Art. 6 (Teil C)
Stellungnahme

von:

Akademie für Pflege- und Adoptivfamilien nimmt Stellung zum Gesetzentwurf des KJSG

Das Akademie- und Beratungszentrum für Pflege- und Adoptivfamilien und Fachkräfte in Baden-Württemberg hat seine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) veröffentlicht.
Hinweis

Jugendamtsmonitor: Zahlen und Fakten über Jugendämter

Im 146 Seiten starken Jugendamtsmonitor werden die Leistungen und Aufgaben der 559 Jugendämter, der europaweit größten instititutionalisierten Kinderschutzorganisationen, vorgestellt. Anhand aktueller Forschungsergebnisse werden Entwicklungstrends für die Jugendämter in Deutschland in verständlicher Form beschrieben. Mit den neuesten Zahlen und anschaulichen Illustrationen werden die Inhalte veranschaulicht. Der Monitor ist ein "Logbuch der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland" er spiegelt das gesamte Spektrum der Arbeit der Jugendämter wider: von A - wie Adoption bis Z - wie Zuwanderung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge.
Kommentar

von:

Kommentierung des Dialogforums Pflegekinderhilfe zum Gesetzentwurf speziell für die Pflegekinderhilfe

Im Zuge der Neubestimmung des SGB VIII wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingesetzt, deren Aufgabe es unter anderem war, Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe zu definieren und Vorschläge zu unterbreiten. Parallel dazu hat das BMFSFJ ab Juni 2015 die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) mit der Organisation und Gestaltung des Dialogforums beauftragt. In Zusammenarbeit mit den Akteuren der Pflegekinderhilfe wurde in den letzten Jahren eine Bündelung konkreter fachlicher Handlungsbedarfe erarbeitet, die nun auch für den Gesetzesentwurf herangezogen werden konnten. Diese Stellungnahme des Dialogforums Pflegekinderhilfe beschäftigt sich ausschließlich mit den Gesetzesvorschlägen für den Bereich der Pflegekinderhilfe, sowohl im SGB VIII als auch in anderen Sozialgesetzbüchern aber auch mit Ergänzungen des BGB z.B. § 1696 neuer Absatz 3.
Stellungnahme

von:

Stellungnahmen des DIJuF und der IGFH zur SGB VIII-Reform

Neben der bereits Anfang Oktober veröffentlichen Synopse, hat nun das DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht - auch eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes erarbeitet, ebenso wie die IGFH. Die IGFH hat im Rahmen des 'Dialogforums Pflegekinder' intensiv auf die Praxissituation und die sich darauf ergebenden notwendigen Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich der Pflegekinderhilfe hingewiesen. Inzwischen hat es eine Vielzahl von Stellungnahmen der verschiedenen Institutionen gegeben, auf die wir hier hinweisen.
Stellungnahme

von:

Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) nimmt Stellung zum SGB VIII-Reform-Gesetzentwurf

Die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) ist das gemeinsame Sprachrohr von PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V., dem Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und der AGENDA Pflegefamilien. BiP hat an das Bundesfamilienministerium eine Stellungnahme gesandt, in dem sich die Interessengemeinschaft mit den Bereichen befasst, die behinderte und nichtbehinderte Pflege- und Adoptivkinder und ihre Familien im Focus hat.
Neu auf Moses Online

Anträge und Musterschreiben - Liste jetzt ergänzt

Wir haben vor einer Weile begonnen, Musterschreiben und Muster-Anträgen zu verschiedenen Themen zu publizieren. Die Liste vor kurzem noch ergänzt um weitere Muster-Anträge. Schauen Sie mal rein.
Forschungsbericht

von:

Rahmensetzung der Länder bei Hilfen zur Erziehung

In der 'Schriftenreihe Materialien zur Prävention' der Bertelsmann-Stiftung im Rahmen der Initiative 'Kein Kind zurücklassen' wurde ein Forschungsprojekt der Stiftung vergeben. Der Bertelsmann Stiftung ist es ein Anliegen, Chancen von Kindern und Jugendlichen für ein gelingendes Aufwachsen und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Hierzu müssen auch die Hilfen zur Erziehung in den Fokus gerückt werden. Denn sie sind längst zu einem wesentlichen Element in der Kinder- und Jugendhilfe geworden, das nicht nur wichtige Hilfe in Notlagen anbietet, sondern auch Bildungs- und Teilhabechancen fördert.
Erfahrungsbericht

Corona, meine Kinder und ich …

Erfahrungsbericht einer Pflegemutter über ihren Einsatz für ihre traumatisierten Pflegekinder in der Corona-Krise.
Stellungnahme

von:

Stellungnahme der AGJ zum Referentenentwurf des SGB VIII

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe AGJ hat eine sehr ausführliche Stellungnahme zum Referentenentwurf erarbeitet. Der Titel " Was lange währt, wird endlich gut: Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen " weist schon auf eine positive Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft hin. Natürlich weist auch die AGJ noch auf mögliche Verbesserungen hin, hält jedoch den Entwurf "für eine wertvolle rechtliche Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilferechts".
Tiefergehende Information

Antrag auf Verbleib des Kindes in der Pflegefamilie

Die Pflegeeltern haben das Recht, gemäß (§ 1632 Abs.4 BGB) einen Antrag auf Verbleib des Pflegekindes in ihrer Familie zu stellen, wenn der Sorgeberechtigte das Kind aus der Pflegefamilie herausnehmen will. Die Voraussetzung eines Verbleibensantrages ist die Vermutung, dass die Herausnahme das Wohl des Kindes gefährden würde.
Politik

Rörig ruft mit Positionspapier 2020 die Bundes- und Landespolitik zum resoluten Handeln auf.

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat sich vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Strafverschärfungen und knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl mit einem Positionspapier 2020: „Gemeinsam gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Wie Bund Länder und die politischen Parteien Kinder und Jugendliche besser vor sexueller Gewalt schützen können“ an alle politischen Verantwortungsträger in Bund und Ländern gewandt.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
17.06.2020

Rückführung eines Pflegekindes im Rahmen einer Verbleibensanordnung

Pflegeeltern stellten einen Verbleibensantrag für ihr jetzt sechsjährige Pflegekind, welches kurz nach der Geburt zu ihnen kam. Aufgrund einer strafrechtlichen Verurteilung des Pflegevaters hatte der Vormund das Pflegeverhältnis beendet. Der Verbleibensantrag der Pflegeeltern wurde abgelehnt. Die Pflegeeltern trennten sich, die Pflegemutter stellte erneut einen Verbleibensantrag nur für sich und das OLG beschloss eine Rückkehr des Pflegekindes zu seinem Kindeswohl zur Pflegemutter unter der Bedingung, dass es keinen Kontakt zum Pflegevater geben würde.
Politik

Bundesrat fordert mehr Informationen für Jugendämter

Gerichtsbehörden und Jugendämter sollen leichter Informationen austauschen können, um den Kinderschutz zu verbessern. Dies fordert der Bundesrat mit einem Gesetzentwurf vom 9. Oktober 2020, der nun in den Bundestag eingebracht wird.
Politik

Aktueller Referentenentwurf zum SGB VIII

Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz KJSG). Stand vom 5. Oktober 2020. Folgende schon lange diskutierten Punkte wurden u.a. aufgegriffen: * Veränderung der Kostenbeteiligung junger Menschen auf 25 %, ab dem Moment der Kostengewährung. * Eltern erhalten einen Rechtsanspruch auf Beratung und Unterstützung bei Hilfen außerhalb der eigenen Familie. * Die Zuständigkeit für Kinder auch mit Behinderungen wird unter das Dach des SGB VIII zusammengeführt.
Politik

Synopse und Kurzübersicht des Referentenentwurfs zum SGB VIII

Das DIJuF hat den neuen Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG) schon so dargestellt, dass er übersichtlicher geworden ist. Die Verbände haben bis zum 26.10.2020 die Möglichkeit zur Stellungnahme.
Politik

Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

Am 23. September hat das Bundeskabinett den Gesetzesentwurf zum Vormundschafts- und Betreuungsrecht beschlossen. Nun muss der Entwurf durch zwei Lesungen des Bundestages. Dazwischen werden noch Sachverständige im Rechtsausschuss des Bundestages angehört. Dann geht der Entwurf durch Beratungen des Bundesrates. Es wird mit einem Inkrafttreten des neuen Gesetzes nicht vor 2022 gerechnet.
Arbeitspapier

„Migrationshintergrund“ – alles klar?

In dem vom BMFSFJ geförderten Projekt "Ehrenamtliche Einzelvormundschaft und Pflegekinderhilfe - Chancen, Grenzen, Gestaltungsmöglichkeiten" beschäftigt sich das Kompetenzzentrum Pflegekinder e. V. u.a. mit den unterschiedlichen Aspekten und Ebenen, auf denen Haltung und Bewusstsein über Migrationsfragen zum Tragen kommen. Die Frage nach Migrationssensibilität muss auch für eine qualifizierte Arbeit in der Pflegekinderhilfe verstärkt in den Fokus genommen werden.
Nachricht

Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für das Jahr 2021

Der Deutsche Verein hat wie alljährlich auch für 2021 seine Empfehlung zur Erhöhung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege (§§ 33, 39 SGB VIII) veröffentlicht. Die Empfehlung umfassen Hinweise zur Bemessung der Pauschalbeträge in Bezug auf die Kosten für den Sachaufwand, monatliche Pauschalbeträge für die Kosten für den Sachaufwand für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen und die Pauschalbeträge für Unfallversicherung und Alterssicherung.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

Opferentschädigung bei Alkoholmissbrauch der Mutter in der Schwangerschaft grundsätzlich möglich

Das Bundessozialgericht hat in einem Beschluss deutlich gemacht, dass ein FASD-Geschädigter nur dann Opferentschädigung verlangen kann, wenn er/sie vor der Geburt durch den fortgesetzten Alkoholmissbrauch der Mutter in der Schwangerschaft dadurch geschädigt wurde, dass die Grenze zum kriminellen Unrecht überschritten wurde. Der Alkoholmissbrauch der Mutter muss also auf einen versuchten Abbruch der Schwangerschaft gerichtet gewesen sein. Anspruch auf Opferentschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz hat nur der Geschädigte, der einen "vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriff" über sich ergehen lassen musste (§ 1 Anspruch auf Versorgung). Darüber hinaus muss ein solcher Angriff im Geltungsbereich des Deutschen Gesetzes geschehen sein.
Hinweis

Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe

Ab dem 24. September 2020 können Sie vielfältige Informationen und -materialien zum Thema „Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe“ online abrufen. Die Materialien wurden im Rahmen des Projektes „FosterCare“ an den Universitäten Hildesheim, Ulm und der Hochschule Landshut entwickelt und werden sukzessive online bereitgestellt. Am 24. September 2020 können Sie zudem von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr eine Livestream-Podiumsdiskussion zum Thema „Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe stärken“ verfolgen und sich einbringen.
Politik

Schwerpunkte der SGB VIII-Reform

Der Reform-Gesetzesentwurf des SGB VIII befindet sich nun auf dem Weg der Ressortabstimmung. Das Kanzleramt und verschiedene Ministerien können nun ihre Überlegungen einbringen, bevor der Entwurf an Verbände und die Länder weitergegeben wird. Ende des Jahres soll das Kabinett den Gesetzesentwurf absegnen, dann der Bundestag und später der Bundesrat. Vor zwei Jahren wurde ein solcher Weg schon einmal mit einem Gesetzesentwurf zum SGB VIII beschritten und letztendlich vom Bundesrat gestoppt. Es wird also noch eine Weile dauern, ehe wir eine wirkliche Gesetzesänderung begrüßen können. Der Spiegel hat in einem Artikel die Schwerpunkte der Reform veröffentlicht.
Fachartikel

von:

Qualifizierung in der Pflegekinderhilfe

Dieser Fachartikel wurde im Juni 2020 für das Dialogforum Pflegekinderhilfe erstellt. Das Ziel der Qualifizierung in der Pflegekinderhilfe ist eine Weiterentwicklung des Bereichs als Daueraufgabe, deren Auftrag lautet: Sicherstellung des Schutzes und der Rechte der Kinder, Ermöglichung ihres sicheren Aufwachsens, Förderung ihrer kognitiven und emotionalen Entwicklung und Stärkung ihrer gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten.
Stellungnahme

von:

Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder

Das Deutsche Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht eV (DIJuF) hat am 14. September 2020 eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder veröffentlicht. Das Institut äußert sich in seiner Stellungnahme besonders zu den geplanten Veränderungen in familiengerichtlichen Verfahren und zu den Straftatbeständen bei sexualisierte Gewalt gegen Kinder. Ebenso hat der Paritätische Gesamtverband im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zum Gesetzentwurf Stellung genommen.
Hinweis

Online-Kurs "Traumapädagogik" - kostenfreie Anmeldung bis 30.9.2020

Der Online-Kurs richtet sich an Fachkräfte, die traumatisierte Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, in ihrem Alltag unterstützen und begleiten. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm und Universitäre psychiatrische Kliniken Basel bieten diesen und andere Online-Kurse im Rahmen des Verbundprojekt ECQAT an. Bis zum 30. September 2020 können Sie sich für diese Kurse kostenfrei anmelden. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praktische Werkzeuge für die Umsetzung der traumapädagogischen Haltung im Alltag an die Hand zu geben. Es wird Grundlagenwissen zu Psychotraumatologie und Traumapädagogik sowie Handlungskompetenzen praxisnah und anwendungsorientiert vermittelt.
Gerichtsbeschluss erklärt
vom: 
04.12.2019

Kostenheranziehung junger Menschen - Ermessen und Einkommenszeitraum

Erneut gibt es ein Urteil zur Frage der Kostenheranziehung junger Menschen zu den Kosten der Hilfe zur Erziehung. Auch das Verwaltungsgericht Leipzig bezieht sich auf die Heranziehung nach dem Einkommen des Vorjahres. Darüber hinaus setzt sich das Gericht besonders mit der Frage des Ermessens des Jugendamtes auseinander.
Hinweis

FASD - Kurzfilm im NDR

Bis 16. September 2020 14.00 Uhr können Sie noch eine Informationskurzfilm über FASD in der Mediathek des NDR sehen. Hier wird ein siebenjähriger Junge vorgestellt, der mit wenigen Monaten in die Pflegefamilie kam und bei dem dann FASD diagnostiziert wurde. Im Bericht werden der Pflegevater Tobias Wolff, Vorstandsmitglied des FASD-Fachzentrum Hamburg und der Kinderarzt Dr. Jan Oliver Schönfeldt zu ihren Erfahrungen mit FASD interviewt. Außerdem stellen wir Ihnen das FASD-Fachzentrum Hamburg vor.
Fachartikel

von:

Vergessen die Kinder Schulstoff während der Ferien?

Mit Tipps: So lernt Ihr Kind leichter und spielerischer

Was vergessen die Kinder wirklich? Es sind Informationen, die noch nicht automatisiert (also ganz sicher abgespeichert) sind. Oder Dinge, die nicht alltags- oder lebensrelevant sind oder im Alltag der Kinder keine Bedeutung haben. Auch Dinge, die rein mechanisch auswendig gelernt wurden. Spielen, Beziehung, Erfahrungen sammeln,emotionale Beteiligung, Bewegung und Dinge erschaffen - das sind alles Dinge, die Lernen möglich machen.
Hinweis

von:

Kostenheranziehung junger Menschen in der Jugendhilfe – FAQ –

Immer wieder erhalten wir Nachfragen zur Kostenheranziehung junger Menschen. Trotz vieler Informationen ist die Verunsicherung zu diesem Thema noch riesengroß, weil auch weiterhin viele Jugendämter mögliche Veränderungen bisheriger Herangehensweisen ablehnen, obwohl es inzwischen klar stellende Urteile gibt. Anfang des Jahres gab es viele Äußerungen und Absichtserklärungen aus der Politik, ohne dass es Veränderungen in der Gesetzgebung gab. Alle Beteiligten warten also weiterhin gespannt auf die Reform des SGB VIII. Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe hat schon im April 2020 eine Broschüre zur Kostenheranziehung junger Menschen herausgegeben, auf die wir nochmals hinweisen möchten. Gleichzeitig finden Sie noch Links zu weiteren Informationen.
Arbeitspapier

von:

Kindgerechte Justiz

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat einen Sammelband mit den verschiedensten Perspektiven herausgegeben, um darzulegen, wie die Rechte von Kindern im Justizsystem verwirklicht werden können. Nach den Leitlinien des Europarates und der UNKinderrechtskonvention bedarf es auch eines Justizsystems, das Kinder verstehen und dem sie vertrauen. Kinder sollten sich in die Lage versetzt fühlen, es nutzen zu können, u.a. wenn sie als Opfer oder als Zeuginnen und Zeugen oder auch als mutmaßliche Straftäterinnen und Straftäter Gewalt und anderen Kinderrechtsverletzungen ausgesetzt sind.