Hinweis

von:

DFV warnt vor Risiken von digitalem Spielzeug

Smart Toys erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. Laut dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) stellt Deutschland den fünftgrößten Markt in diesem Segment. Problematisch ist jedoch, dass dieses Spielzeug für Kinder Risiken birgt. Der Deutsche Familienverband (DFV) appelliert an das Fürsorgeempfinden von Eltern und fordert Hersteller zu Transparenz auf.
Bericht zur Veranstaltung

Sexuelle Gewalt in familiären Lebenswelten

Rückblick auf die 2. Jahreskonferenz der Kinderschutzzentren zum Thema "Sexuelle Gewalt in familiären Lebenswelten" vom 9. bis 10. Mai 2019 fand in München. Der Fokus des Kongresses lag auf den Ursachen, Dynamiken und Auswirkungen sexueller Gewalt innerhalb der Familie und der damit einhergehenden Scham und dem Unwohlsein, wenn es darum geht, dass die Gewalt von Kindern selbst ausgeht.
Fachartikel

von:

Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen.

Die Jugendhilfe im Spannungsfeld zwischen pädagogischem Auftrag und struktureller Ohnmacht. Oder kurz: Um handeln zu können muss ich verstehen! 1. Vorwort 2. Fallverstehen bringt Sicherheit! 3. Selbstverletzendes Verhalten: Phänomen oder Gegebenheit? 4. Was ist selbstverletzendes Verhalten? 5. Was sind die Ursachen selbstverletzenden Verhaltens? 6. Lässt sich selbstverletzendes Verhalten erkennen? 7. Wie Fachkräfte auf selbstverletzendes Verhalten angemessen reagieren? 8. Exkurs: Ist Prävention möglich?
Bericht

von:

Kinder stärken für das Leben

Interkulturell ausgerichtete Pflegekinderhilfe

Beim 3. Fachforum des Zentrum für Pflegekinderhilfe Menden ging es um Migrationssensible Pflegefamilien und die Öffnung zu mehr kultureller Vielfalt in der Erziehungs- und Pflegekinderhilfe. Seit vielen Jahren begleitet die Stiftung Ev. Jugendhilfe Menden auch Pflegefamilien mit Migrationsgeschichte Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebensweg. Jede fünfte Bereitschaftspflegefamilie und die Hälfte der Familien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge weisen eigene Migrationserfahrungen auf.
Arbeitspapier

von:

Pflegekinder und Adoptivkinder in der Schule

Eine Handreichung für Lehrkräfte

PFAD Bundesverband e.V. hat ein Handout für Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet, basierend auf dem Buch: „Pflegekinder und Adoptivkinder in der Schule - Hinweise zum Umgang mit Schulschwierigkeiten von Kindern in schwieriger familiärer Lage".Hrsg.: Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München und PFAD FÜR KINDER Bayern e.V
Politik

Befragung zu Erfahrungen und Erwartungen mit der Kinder- und Jugendhilfe

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) lotet gegenwärtig im Dialogprozess „Mitreden – Mitgestalten: Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ Modernisierungsbedarfe in den gesetzlichen Regelungen des Kinder- und Jugendhilferechts aus, damit Menschen wirksamer als bisher geholfen werden kann. Die Erfahrungen von Betroffenen sollen dabei aktiv berücksichtigt werden.
Fachartikel

von:

Normalität und Identität bei (ehemaligen) Pflegekindern

Eine Studie zur Entwicklung von Kindern, die in der besonderen Lebenssituation als "Pflegekind" gelebt haben. Diese Studie basiert unter anderen auch auf Interviews mit ehemaligen Pflegekindern In welcher Form ist es ihnen gelungen, ihre Identität zu finden und eine Normalität in der Gesellschaft leben zu können?
Nachricht

von:

Trauerrede zum Abschied von Dr. Arnim Westermann

Dr. Arnim Westermann war unnachgiebig, wenn es um die Anerkennung der Realität ging, schon der Kinder wegen. Sein Wirken ging weit über das für Kinderpsychologen übliche Maß hinaus, hat die Fachwelt in Deutschland erreicht und hat sie verändert.
Nachricht

von:

WDR-Umfrage zu sexuellem Kindesmissbrauch und den Arbeitsmöglichkeiten bei Jugendämtern

Das Thema sexueller Kindesmissbrauch beschäftigt viele Jugendämter in NRW. Das geht aus einer Erhebung bei allen NRW-Jugendämtern hervor, die der WDR nach den Kindesmissbrauchsfällen von Lügde durchgeführt hat. An der WDR-Umfrage nahmen 139 von insgesamt 186 Ämtern teil. Demnach verzeichneten Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 2018 mindestens 566 Verdachtsmeldungen auf sexuellen Kindesmissbrauch.  Die WDR-Erhebung machte darüber hinaus deutlich, dass Personalausstattung und Standards nicht einheitlich und die Arbeitsbelastung der Sozialarbeiter in den Allgemeinen Sozialen Diensten regional extrem unterschiedlich ist. Ebenso unterschiedlich ist die Unterbringung der Kinder, die in Obhut genommen wurden, in Pflegefamilien, Wohngruppen oder Kinderdörfern: von 76 % in Heimunterbringung (Bergisch Gladbach) bis 83 % Unterbringung in einer Pflegefamilie (Kreis Wesel).
Politik

Inklusives Kinder‐ und Jugendhilferecht endlich realisieren!

Zwischenruf der Erziehungshilfefachverbände und der Fachverbände für Menschen mit Behinderung zur SGB VIII ‐ Reform.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
10.04.2019

Voraussetzungen einer Volljährigenadoption

Gemäß § 1767 Abs. 1 BGB kann ein Volljähriger als Kind angenommen werden, wenn die Annahme sittlich gerechtfertigt ist; dies ist insbesondere anzunehmen, wenn zwischen dem Annehmenden und dem Anzunehmenden ein Eltern-Kind-Verhältnis bereits entstanden ist.
Hinweis

von:

Machtausgleich mit allen Mitteln

Umsetzung von Kinder- und Jugendrechten in der Jugendhilfe durch ombudschaftliches Handeln

Pressemitteilung Evangelische Akademie Bad Boll zu einer Tagung am 22./23.Mai zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Politik

von:

75 Prozent-Regelung als Kostenbeitrag zur Jugendhilfe komplett infrage gestellt

1. Die drei Regierungsfraktionen in Rheinland-Pfalz drängen auf eine völlige Abschaffung der Regelung 2. Bei einer Veranstaltung mit Angela Merkel - 70 Jahre Grundgesetz / Bürgerdialog Wuppertal - wird die Bundeskanzlerin auf dieses Thema hin angesprochen (youtubefilm)
Politik

von:

Schutz von Pflegekindern

NRW-Familienminister Stamp will sich für eine Gesetzesänderung stark machen, wonach künftig ein Jugendamt nur dann ein Kind in einer Pflegefamilie im Zuständigkeitsbereich eines anderen Jugendamtes unterbringen darf, wenn das andere Jugendamt zustimmt.
Hinweis

von:

Tag der Herkunftsmütter

Sie ziehen sich zurück, verheimlichen das Erlebte, bleiben allein: Es fehlen Akzeptanz und Verständnis für ihre Entscheidung. Der „Tag der Herkunftsmütter“ der jedes Jahr am Samstag vor dem Muttertag begangen wird, soll auf die Situation dieser Frauen aufmerksam machen und dazu beitragen, Verständnis zu wecken. Ins Leben gerufen wurde der „Birthmother’s day“ 1990 von einer Gruppe betroffener Mütter in Seattle, USA.
Gerichtsbeschluss

von:

vom: 
26.03.2019

Vollständiger Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien verfassungswidrig

Der vollständige Ausschluss der Stiefkindadoption allein in nichtehelichen Familien verstößt gegen Artikel 3 Abs. 1 GG.
Fachartikel

von:

Emotionale Vernachlässigung bei Kindern und Jugendlichen

Formen, Ursachen und Interventionen

Der Artikel erklärt zu erst den Begriff der Emotionalen Vernachlässigung und beschäftigt sich dann mit den Formen emotionaler Vernachlässigung, mit Ursachen und Risikofaktoren emotionaler Vernachlässigung, mit den Folgen emotionaler Vernachlässigung und beschreibt zum Abschluss verschiedene Interventionsmöglichkeiten.
Aktuelles zur Institution

über:

Neues Beratungsangebot „berta“ für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt

Am 3. Mai 2019 startete beim „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ das neue telefonische Angebot „berta“ (Tel. 0800 3050750) – die erste bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt.
Politik

Situation des Pflegekinderwesens

Eine kleine Anfrage Der Linken im Bundestag zur 'Situation des Pflegekinderwesens' wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 17. April 2019 beantwortet und Ende April im Rahmen einer Vorabfassung (Drucksache 19/9599) vom Bundestag veröffentlicht. In 25 Din-A4-Seiten beschreibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Entwicklung und Situation der Pflegekinderhilfe und beantwortet dabei 29 Fragen Der Linken. In der Statistik wird deutlich, dass sich die Unterbringungszahlen erheblich verbessert haben: Waren es in 2008 noch 60.347 Unterbringungen, stiegen diese in 2017 auf 81.412 Unterbringungen.
Hinweis

Kurz informiert - Erklärvideos

Das Erziehungsbüro Rheinland (EBR) hat Erklärvideos produziert zur Frage der "Inklusion von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien", zur Erläuterung von "Erziehungsstellen" und zur Erklärung des "Fetalen Alkoholsyndroms".
Hinweis

Bildung und Digitalisierung: Was verändert sich an unseren Schulen?

Fünf Fachvorträge zur digitalen Bildung auf Video

Eine Vortragsreihe von wissenschaftlicher Expertinnen und Experten in Frankfurt am Main zum Thema der Veränderung von Schulen durch Digitalisierung ist im April zu Ende gegangen. Alle Vorträge stehen jetzt als Videos frei zur Verfügung. Organisiert wurde die Reihe vom IDeA-Zentrum gemeinsam mit der Hessischen Lehrkräfteakademie und der Goethe-Universität Frankfurt.
Fachartikel

von:

Pflegekinder und Adoptivkinder in der Schule

Adoptiiv- und Pflegekinder haben aufgrund ihrer oftmals traumatisierenden Lebenserfahrungen in ihrer Herkunftsfamilie erst einmal damit zu tun, diese Erfahrungen zu bearbeiten und in ihren Pflegefamilien anzukommen. Schule spielt für sie dann eine untergeordnete Rolle. Pflegeeltern und Lehrer müssen diese Situation des Pflegekindes sehen und verstehen, ihm Zeit und Raum geben und sich vom Kind an die Hand nehmen lassen.
Studie

von:

Einmal Opfer – immer Opfer?! – Nein danke!

In Zusammenarbeit mit PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. ist das übergeordnete Ziel des Forschungsverbundes »EMPOWERYOU«, Kinder und Jugendliche in Pflege- und Adoptivfamilien bei der Bewältigung früherer traumatischer Erfahrungen zu unterstützen und dem Risiko zukünftiger Mobbing- und Gewalterfahrungen entgegenzuwirken. Hierfür werden im Laufe von vier Jahren (Projektbeginn Anfang 2019) verschiedene Teilprojekte durchgeführt und vielseitige Fragestellungen untersucht.
Arbeitspapier

Unterbringung außerhalb der eigenen Familie

Kindesinteressen wahren – Eltern unterstützen – Familien stärken

Zum 'Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft' haben sich siebzehn Institutionen, die mit diesem Thema zu tun haben, zusammengeschlossen. Zur Zeit ist das Bundesforum ebenfalls mit der SGB VIII Reform beschäftigt und hat ein Arbeitspapier dazu entwickelt: "Einwurf zum Prozess „Mitreden – Mitgestalten“ zur Vorbereitung einer SGB VIII-Reform: „Unterbringung außerhalb der eigenen Familie: Kindesinteressen wahren – Eltern unter-stützen – Familien stärken“
Stellungnahme

von:

Kostenheranziehung von Pflegekindern

PFAD-Bundesverband e.V. plädiert für die Abschaffung der Kostenheranziehung von Pflegekindern.

Die momentan diskutierten Vorschläge für eine Neuregelung der Kostenheranziehung von Pflegekindern in der Jugendhilfe - Freibetrag und/oder die Einbehaltung eines geringeren Prozentsatzes des Einkommens - reichen aus Sicht des PFAD Bundesverbands nicht aus. Die jungen Menschen brauchen Motivation, sich durch Arbeit und Ausbildung ein eigenständiges Leben aufzubauen und die Möglichkeit mit Hilfe ihres Verdienstes Vorsorge für die Zeit nach der Jugendhilfe zu schaffen.
Aktuelles zur Person

über:

über:

Dr. Arnim Westermann ist am 3. April verstorben

Ein Nachruf der Stiftung zum Wohl des Pflegekindes.
Stellungnahme

von:

Mit unabhängigen Ombudsstellen die Qualität in der Kinder- und Jugendhilfe stärken

Das Positionspapier des AFET-Fachausschusses Jugendhilferecht und -politik setzt sich mit der Bedeutung und Notwendigkeit von Ombudsstellen in der Kinder- und Jugendhilfe auseinander. AFET unterstützt Einrichtung und unabhängige Arbeit dieser Ombudsstellen und möchte eine klare Verankerung dieser Stellen im Rahmen der Reform des SGB VIII.
Forschungsbericht

von:

Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs zeigt: Die gesamte Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veröffentlicht den Bilanzbericht ihrer ersten Laufzeit
Hinweis

Jugendschutz in leichter Sprache

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder - und Jugendschutz und die Lebenshilfe haben eine Information zum Jugendschutz in leichter Sprache herausgegeben. Durch Leichte Sprache sollen Menschen mit Beeinträchtigung selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das vorliegende Dossier soll diesem Anspruch gerecht werden und das Thema Jugendschutz bzw. das Jugendschutzgesetz in Leichte Sprache »übersetzen«.
Kommentar

von:

Was hat der Gebrauch der Sprache mit der Gewalt an Kindern zu tun?

Manchmal benutzen wir Worte, mit denen wir gar nicht das meinen, was wir eigentlich damit ausdrücken. Der Autor hat sich in dieser Hinsicht Gedanken gemacht zum Begriff "Sexueller Missbrauch".
Hinweis

von:

Schnellere Entscheidung für das Kindeswohl

Eine Bereitschaftspflegemutter hat eine Online-Petition an den Petitionsausschuss, an das Bundesfamilienministerium und an das Bundesjustizministerium eingerichtet. Es geht ihr um die schnellere Klärung der zukünftigen Perspektiven von Pflegekindern in Bereitschaftspflege.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
20.11.2018

Zur Übertragung einer Vormundschaft nicht auf Verwandte des Kindes

Leitsatz: Ein Verwandter (hier: Schwestern der Kindesmutter), der die Vormundschaft und zugleich die Betreuung eines Kindes übernehmen will, ist bei der Auswahl gemäß § 1779 Abs. 2 BGB nicht vorrangig zu berücksichtigen, wenn im Einzelfall konkrete Erkenntnisse darüber bestehen, dass dem Wohl des Kindes mit der Auswahl eines anderen Vormundes (hier: Jugendamt/Fachpflegefamilie) besser gedient wäre.
Politik

Care Leaver - Berliner Erklärung

Eine gemeinsame Erklärung der Universität Hildesheim, der IGFH und der Careleaver e.V.: Care Leaver in Deutschland brauchen – wie in anderen Ländern – einen eigenen Rechtsanspruch „Leaving Care“, damit ihre Rechtsposition im Übergang ins Erwachsenenleben in der Jugendhilfe gestärkt und die Übergangsbegleitung auf breiter Basis weiterentwickelt wird -