Sie sind hier

Kindeswohlgefährdung

Untergeordnete Kategorien:

Aktuelle Inhalte

Gerichtsbeschluss erklärt
vom: 
09.08.2019

Keine Auskunft an ein Elternteil gegen das Wohl des Kindes

Ein Kind, welches von seinem Vater lebensgefährlich misshandelt wurde, hat selbst das Recht darüber zu entscheiden, ob diesem Vater Auskunft über seine persönlichen Daten zukommen sollen. Solange das Kind alters- und entwicklungsmäßig keine entsprechende verstandesmäßige Reife besitzt, würde eine Weitergabe seiner persönlichen Daten eine Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB darstellen und hat deshalb zu unterbleiben.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
06.02.2019

Kindeswohlgefährdung im rechtlichen Sinne

Der Bundesgerichtshof erläutert in einem Beschluss die rechtlichen Bedingungen, unter denen von einer Kindeswohlgefährdung nach § 1666 und § 1666a BGB ausgegangen werden muss.
Dossier

Häusliche Gewalt und Kindeswohlgefährdung

Fachreferat von Hildegard Niestroj über der Schutz des Kindes vor gefährdenden Lebensbedingungen, Gewalterfahrungen in der Kindheit und deren Auswirkungen, Viktimisierung durch elterliche Gewalt, Traumatisierungen von Kindern und Risikoeinschätzung bei Besuchskontakten.

Für Ihren ersten Kontakt mit diesem Thema

Begriffserklärung

Was ist Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung

Der Begriff ‚Kindeswohl‘ und auch eine detaillierte Beschreibung des Begriffes ‚Kindeswohlgefährdung‘ ist gesetzlich nicht zu finden. Beide Begriffe sind so genannte ‚unbestimmte Rechtsbegriffe‘. Dies bedeutet, dass in jedem einzelnen Fall beschrieben werden muss, was los ist und dann interpretiert wird, ob diese Situation noch für das Kindeswohl ausreicht oder schon in die Richtung der Kindeswohlgefährdung geht.
Begriffserklärung

Kindeswohl - Kindeswohlgefährdung

Was ist Kindeswohl? Und was passiert, wenn es gefährdet wird? Informationen aus der Wissensdatenbank.
Broschüre

Kindeswohlgefährdung - Erkennen und Helfen

Die zehnte überarbeitete und erweiterte Auflage des Kinderschutz-Zentrums Berlin e.V. wird vom Bundesfamilienministerium vorgestellt und vertrieben.
Dossier

Häusliche Gewalt und Kindeswohlgefährdung

Fachreferat von Hildegard Niestroj über der Schutz des Kindes vor gefährdenden Lebensbedingungen, Gewalterfahrungen in der Kindheit und deren Auswirkungen, Viktimisierung durch elterliche Gewalt, Traumatisierungen von Kindern und Risikoeinschätzung bei Besuchskontakten.

Basis-Infos zum Einstieg

Verschiedenes

Nachricht

"Original Play" - kindeswohlgefährdend und in einigen Ländern verboten

Spätestens seit der Ausstrahlung der Sendung „Kontraste“ am 24. Oktober 2019 stehen der Verein „Original Play“ (OP) und sein Konzept in der Kritik. In Österreich und einigen deutschen Bundesländern wie Brandenburg, Berlin und Sachsen haben die Regierungen die Kindertagesstätten aufgefordert, OP nicht mehr anzubieten. Der Kinderschutzbund hat aus diesem Anlass eine Pressemitteilung herausgegeben, die Methode und Absicht von Original Play erläutert, kritisch bewertet und das Verbot befürwortet. Wie verweisen ebenfalls auf ein Interview mit Prof. K.H.Brisch zu diesem Thema.
Tiefergehende Information

Kindeswohlgefährdung

Wie können Pflegeeltern selbst aktiv werden?

Pflegeeltern können aktiv werden als intensiver Gesprächspartner mit Vormund, Jugendamt, leiblichen Eltern und anderen Beteiligten - und beim Familiengericht.

Fachwissen

Gerichtsbeschluss erklärt
vom: 
09.08.2019

Keine Auskunft an ein Elternteil gegen das Wohl des Kindes

Ein Kind, welches von seinem Vater lebensgefährlich misshandelt wurde, hat selbst das Recht darüber zu entscheiden, ob diesem Vater Auskunft über seine persönlichen Daten zukommen sollen. Solange das Kind alters- und entwicklungsmäßig keine entsprechende verstandesmäßige Reife besitzt, würde eine Weitergabe seiner persönlichen Daten eine Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB darstellen und hat deshalb zu unterbleiben.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
06.02.2019

Kindeswohlgefährdung im rechtlichen Sinne

Der Bundesgerichtshof erläutert in einem Beschluss die rechtlichen Bedingungen, unter denen von einer Kindeswohlgefährdung nach § 1666 und § 1666a BGB ausgegangen werden muss.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
09.03.2018

Rückführung des Pflegekindes zu den Pflegeeltern nach vorheriger Herausnahme

Beschluss über einen Antrag von Pflegeeltern gemäß § 1623.4 BGB zur Rückkehr des Pflegekindes in ihre Familie.
Arbeitspapier

Im Mittelpunkt und doch aus dem Blick? Das Kind im familiengerichtlichen Verfahren bei Kindeswohlgefährdung

Ein Positionspapier des Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) nimmt die Praxis des familiengerichtlichen Verfahrens bei Kindeswohlgefährdung in den Blick und rückt dabei „das Kind“ in den Mittelpunkt.
Stellungnahme

von:

Zwischenruf der IGfH anlässlich der Debatte um die Wirksamkeit ambulanter Hilfen im Kontext von Kindeswohlgefährdungen

Da zunehmend Bundesländer, aber auch Kommunen, sich auf die Wirksamkeit von ambulanten Hilfen im Kontext von Kindeswohlgefährdungen konzentrieren, möchte die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) mit dem vorliegenden Zwischenruf die Gelegenheit nutzen zu einigen fachlich wie fachpolitischen Erinnerungen
Gerichtsbeschluss erklärt

Sorgerechtsentzug nur bei eingehender Feststellung der Kindeswohlgefährdung

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 19. Nov. 2014 erläutert deutlich, dass ein Sorgerechtsentzug eine klare Kindeswohlgefährdung voraussetzt und beschäftigt sich besonders mit dem Gutachten, welches in den Vorinstanzen zum Sorgerechtsentzug geführt hat.
Gerichtsbeschluss erklärt

Ausschluss eines Umgangs für ein Pflegekind - Urteil des BVerfG

Das Bundesverfassungsgericht beachtet in diesem Urteil über eine abgelehnte Prozesskostenhilfe für eine Verfassungsbeschwerde die auf ernsthaften Gründen beruhende ablehnende Haltung des Kindes gegenüber Umgangskontakten zu seinen leiblichen Eltern.
Fachartikel

von:

Die Pflegeeltern als sichere Basis für das vernachlässigte oder misshandelte Kind

Die zentrale Prämisse der Bindungstheorie lautet: Jedes Kind – also auch und insbesondere das von schlimmen Vorerfahrungen gezeichnete Pflegekind – benötigt eine liebevolle Bindung zu einem Trost spendenden Menschen, in dessen Gegenwart es sich geborgen, gehalten und geschützt fühlt. Für seine gesunde emotionale Entwicklung benötigt es eine sichere Basis, zu der es bei Gefahr fliehen und von der aus es die Welt erkunden kann. Dieses drängende grundlegende Bedürfnis kommt aus dem Kind selbst in seiner extremen Abhängigkeit. Auf Sicherheit in Beziehungen ist es in ganz besonderer Weise angewiesen.
Arbeitspapier

Risikoeinschätzung bei Kindeswohlgefährdung

Die Kinderschutz-Zentren haben zwei Auswertungsbögen zur Risikoabschätzung möglicher Kindeswohlgefährdung veröffentlicht.
Fachartikel

von:

Wieviel Rechte brauchen Pflegekinder?

Gewalt ist die zentrale Erfahrungskategorie des überwiegenden Teils der in der Jugendhilfe befindlichen Kinder, insbesondere für solche, die nicht im elterlichen Haushalt leben können oder sollen. Sechs Gefährdungslagen für Kinder: Vernachlässigung, seelische Misshandlung, sexuelle Misshandlung, körperliche Misshandlung, Autonomiekonflikte, Erwachsenenkonflikte um das Kind.
Fachartikel

von:

herausgegeben von:

Könnte Kevin noch leben? Zur Debatte um den Schutz gefährdeter Kinder

Zur Debatte um den Schutz gefährdeter Kinder. Erschreckende Beispiele von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung sowie das gelegentliche Versagen der einschlägigen Behörden haben in den letzten Monaten eine neuerliche Debatte ausgelöst über den Schutzauftrag der staatlichen Gemeinschaft sowie die Notwendigkeit sozialer Frühwarnsysteme.
Fachartikel

von:

Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung im Kinder- und Jugendhilfeerweiterungsgesetz

Mit §8a ist in das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) ein eigener Artikel eingeführt worden, der sich mit dem Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung beschäftigt. Dabei sind die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche einzubeziehen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. Fachartikel zum KICK von Gunda Voigts.
Fachbuch

Entscheidungen des BVerfG zu Fremdunterbringungen in Zahlen

Das DIJuF hat in seiner Fachzeitschrift 'Das Jugendamt - 11/2014' einen Artikel von Bundesrichterin Prof. Dr. Gabriele Britz zu den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes der letzten Jahre veröffentlicht und jetzt online gestellt.

Seiten