Sie sind hier

15.03.2022
Arbeitspapier

Instagram-Leitfaden

Es geht um Informationsbeschaffung, um Nachrichten, Videostreaming oder Online-Shopping – das Internet und soziale Medien sind mittlerweile ein großer Teil unseres Lebens geworden. Unsere Kinder kennen es gar nicht mehr anders. Trotzdem oder genau deshalb müssen sie verstehen und einschätzen können, wie das alles funktioniert. Von 'Saferinternet', 'klicksafe' und 'Stop Hate Speech' wurde ein Instagram-Leitfaden für Eltern und Betreuer*innen von Jugendlichen und Kindern veröffentlicht.

Der Instagram-Leitfaden wendet sich an Eltern und Betreuer*innen von Kindern und Jugendlichen und möchte sie in diesem 55-seitigen Arbeitspapier darüber informieren, wie Instagram in all seinen Funktionen arbeitet und wirkt. 

Inhaltliche Schwerpunkte sind: 
  • Was ist Instagram?
  • Privatspähre verwalten
  • Interaktionen verwalten
  • Kommentare verwalten
  • Zeit verwalten
  • Sicherheit verwalten
  • Für andere da sein
  • Instagram Glossar
  • Ressourcen
Aus der Einführung in die Broschüre:

Wenn Kinder soziale Netzwerke nutzen, bemühen sie sich meist sehr, von ihren Eltern unbeobachtet zu bleiben. Was sie online tun – so finden sie – ist Privatsache und geht Eltern nichts an. Und dennoch ist es Aufgabe der Eltern, ihre Kinder bei der Nutzung von sozialen Netzwerken zu begleiten und zu unterstützen. Dazu braucht es vor allem eine gute Gesprächsbasis und einen Überblick über die Aktivitäten der Kinder. Wie dieses Spannungsfeld zwischen Privatsphäre und Erziehungsaufsicht gelingen kann, zeigt dieser Guide für Eltern.

Es gilt: Bleiben Sie mit Ihrem Kind im Gespräch, auch wenn dieses nicht möchte, dass Sie ihm auf sozialen Netzwerken folgen. Eine gute Gesprächsbasis ist das Wesentliche bei der Medienerziehung von Kindern. Lassen Sie sich von Ihren Kindern erklären, warum sie soziale Netzwerke nutzen, und unterstützen Sie sie dabei, die geeigneten Kontoeinstellungen vorzunehmen – auch dabei hilft Ihnen dieser Guide. Auch wenn Ihre Kinder bereits älter sind und sich überwiegend selbstständig online bewegen, brauchen sie ihre Eltern als Ansprechpersonen – vor allem dann, wenn es zu herausfordernden Situationen (wie CyberMobbing, Hassrede oder der kritischen Bewertung von Inhalten) kommt. Es ist daher wichtig, dass auch Sie am Ball bleiben und über neue Entwicklungen in den Netzwerken Ihrer Kinder Bescheid wissen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Nachricht aus Hochschule und Forschung

Rache im Netz

Universität Münster: Ergebnisse des Forschungsprojekts "Cybermobbing an Schulen": Ein Drittel der befragten Schüler ist betroffen. Täter sind oft auch Opfer
Arbeitspapier

Neue Tipps zur Medienerziehung von Kindergartenkindern

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport und die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen geben eine aktualisierte Broschüre heraus
Stellungnahme

von:

Brennglas Corona - DigitalPakt für die Kinder- und Jugendhilfe

Eine Stellungnahme der Erziehungshilfefachverbände AFET, BVkE, Caritas, IGFH, EREV zur Verbesserung der digitalen Kommunikation im Rahmen der Jugendhilfe. »Wer nicht (digital) kommuniziert, nimmt nicht teil", denn Kindheit und Jugend finden in digitalisierten Lebenswelten statt. Damit sind auch die Fachkräfte und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe vor vielfältige pädagogische, ethische, technische und rechtliche Fragen gestellt.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

von:

Medienkonvergenz Monitoring Soziale Online-Netzwerke Report 2010

Soziale Online-Netzwerke wie z.B. schülerVZ, MySpace & Co. sind in kürzester Zeit zu einem zentralen Bestandteil des Medienalltags Heranwachsender und ein Ritual jugendlicher Internetnutzung geworden. Ein Großteil der Jugend bewegt sich selbstverständlich auf diesen Netzwerkplattformen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Medienkonvergenz Monitoring, die auf einer Onlinebefragung von 8382 NutzerInnen sozialer Netzwerkplattformen zwischen 12 und 19 Jahren und auf qualitativen Interviews mit 31 Jugendlichen desselben Alters basieren.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Handy- und mobile Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen

Im vorliegenden Projekt der Landesanstalt für Medien NRW (lfm) wurde erforscht, wie Heranwachsende zwischen acht und 14 Jahren – die sich in der Übergangsphase von Kindheit zu Jugend befinden – Handys und das mobile Internet nutzen und bewerten und welche Faktoren eine mehr oder weniger individuell und sozial zuträgliche Nutzungsweise beeinflussen.
Bericht zur Veranstaltung

Cyber-Mobbing: Notwendig sind vor allem pädagogische Ansätze

Auf einer landesweiten Fachtagung der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz (AJS) NRW zum Thema "Was hilft gegen Cyber-Mobbing?" in Dortmund diskutierten 300 Teilnehmer aus Schulen, Beratungsstellen, der Jugendhilfe und Polizei darüber, wie Schulen und Jugendeinrichtungen auf das zunehmende Mobben unter Kindern und Jugendlichen per Handy und Internet reagieren können.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Medienkonsum von Schülerinnen und Schülern

Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder 5. Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm - und hat dadurch häufiger Schulprobleme
Gutachten

von:

Beliebte Games spielen mit der Unerfahrenheit von Kindern

Die Kommission für Jugendmedienschutz KIM hat ein Gutachten zur exzessiven Nutzung von Games erarbeitet und kommt zu der grundlegenden Feststellung, dass beliebte Games mit der Unerfahrenheit von Kindern spielen. Darüber hinaus sind Elternmenüs oftmals so kompliziert gestaltet, dass sie nur wenig Unterstützung bieten. In einigen beliebten Games finden sich manipulative Spieldesigns, die Kindere überfordern.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Bystander bei Cyber-Mobbing - eine Studie der TU-Berlin

Die Rolle von (zunächst) unbeteiligten Zuschauern („Bystander“) beim Phänomen Cybermobbing ist bislang weitgehend unerforscht. Wie reagieren sie auf Fälle von Cyber-Mobbing? Denn Cyber Mobbing ist deswegen so erniedrigend, weil ein unbegrenztes Publikum - die Internetbenutzer - davon erfahren und eingebunden werden kann.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Ergebnisbericht der Online-Studie Cyberbullying ist online verfügbar

Der Ergebnisbericht der Online-Studie Cyberbullying bei Schülerinnen und Schülern ist fertig und ab sofort online verfügbar. Der Bericht fasst ausgewählte Ergebnisse einer Studie zusammen, die zwischen Februar und Juli 2011 als Online-Befragung in Deutschland lebender Schülerinnen und Schüler durchgeführt wurde.