Sie sind hier

01.07.2024
Fachartikel

Zusammenschlüsse der Pflege- und Adoptivfamilien

Im SGB VIII wird durch § 4a die Wichtigkeit der Zusammenschlüsse von Betroffenen im Rahmen der Selbsthilfe betont. Darüber hinaus wurde noch explizit für den Bereich der Pflegekinderhilfe gesetzlich festgelegt, dass Zusammenschlüsse in der Pflegekinderhilfe vom Jugendamt beraten, gefördert und unterstützt werden sollen.

Verbände

Verbände sind Zusammenschlüsse von Gruppen, Einzelpersonen oder Körperschaften mit einem gemeinsamen Interesse zur Verfolgung germeinsamer Ziele. Verbände gibt es auf internationaler Ebene, auf Bundes-, Landes- und Kreisebene. Ein Verband hat die Rechtsform eines Vereins. Ein Verband kann ein Dachverband mit Untergruppierungen oder ein Sammelbecken eigenständiger und unabhängiger Vertretungen sein. Verbände gibt es in allen Bereichen unserer Gesellschaft unter anderem auch im Bereich der Selbsthilfe. Als Selbsthilfe bezeichnet man selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Menschen, die ein gemeinsames Problem oder Anliegen haben. Selbsthilfevertretungen sind demnach Zusammenschlüsse von Betroffenen. 

Selbsthilfezusammenschlüsse in der Kinder und Jugendhilfe

Zusammenschlüsse in der Selbsthilfe gibt es sowohl als Verbände (Bundes- und Landesebene) als auch als örtliche Vertretung von Betroffenen.

Die Zusammenschlüsse in der Kinder- und Jugendhilfe sind gemäß § 4 SGB VIII vom Jugendamt zu unterstützen, zu begleiten und zu fördern.

Zusammenschlüsse der Pflege- und Adoptivfamilien

Betroffenenvertretungen von Pflege- und Adoptivfamilien gibt es auf internationaler Ebene, auf Bundes-, Landes- und örtlicher Ebene. Überregional sind die Zusammenschlüsse Verbände, regional sind sie Ortsvereine, Gruppen, Initiativen, Stammtische usw. 

Die spezielle Unterstützung der Selbsthilfe im Bereich der Pflegekinderhilfe wird im § 37 a SGB VIII nochmals besonders hervorgehoben.

Bundesverbände

Mitglieder der Bundesverbände sind Landesverbände, örtliche Vereine oder Gruppierung und Einzelpersonen. Bundes- und Landesverbände – manchmal auch Ortsvereine - sind gemeinnützige Träger der freien Jugendhilfe.

PFAD- Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. und der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. sind zur Zeit die beiden Vertretungen auf Bundesebene. Ihre Aufgabe besteht darin, auf Bundesebene Ansprechpartner für politische und gesellschaftliche Fragen zu sein und die Pflegekinderhilfe zu beobachten, zu unterstützen und zu begleiten.

Landesverbände

Landesverbände haben örtliche Zusammenschlüsse und einzelne Pflegeeltern als Mitglieder. Zur Zeit gibt es in der Bundesrepublik 12 Landesverbände. 

Die Aufgabe der Landesverbände besteht darin, die Rahmenbedingungen der Adoptiv- und Pflegekinderhilfe des Landes zu erkennen, zu beobachten, zu beeinflussen und Ansprechpartner für die anderen Beteiligten der Pflegekinderhilfe im Lande zu sein.

Örtliche Zusammenschlüsse

Örtliche Zusammenschlüsse dienen im besonderen Maße dem gegenseitigen Austausch der Pflegeeltern und der Beeinflussung der Pflegekinderhilfe vor Ort. Kooperation mit dem Jugendamt, Zusammenarbeit mit dem Netzwerk vor Ort, gegenseitige Unterstützung der Pflegefamilien und ein Blick über den Tellerrand zu anderen Kommunen helfen dabei, Kontimuität und Verbesserung der Pflegekinderhilfe zu erreichen.

Weitere bedeutsame Zusammenschlüsse

Aufgrund enger gemeinsamer Interessen und oft gemeinsamer Aufgaben ist eine intensive Zusammenarbeit der Pflege- und Adoptivfamilien-Vertretungen mit weiteren Selbsthilfevertretungen in der Kinder- und Jugendhilfe bedeutsam - z.B. mit FASD Deutschland e.V. und Careleaver e.V.

Eine ausführlichere Version dieses Artikels mit vielen weiteren Details und den rechtlichen Grundlagen erhalten Sie mit unserem Abonnement.

Verband

Verbände sind Gruppen von Einzelpersonen oder Körperschaften aller Art, die sich freiwillig zur Verfolgung gemeinsamer Zwecke zusammengeschlossen haben und meist über eine feste interne Organisationsstruktur auf Basis einer Satzung verfügen. Verbände bündeln die Interessen der einzelnen Mitglieder zum Erreichen gemeinsamer Ziel- oder Wertvor-stellungen, sie stellen eine soziale Interessengruppe dar. Der Zusammenschluss zu einem Verband bedingt die Klarheit über das Ziel und eine entsprechende Organisationsstruktur.

Die Rechtsform eines Verbandes entspricht der Rechtsnorm eines Vereins.

Verbandsstrukturen

Verbände existieren auf überregionaler Ebene, als

  • internationale Verbände
  • auf Bundesebene
  • auf Landesebene
  • manchmal auch auf Kreisebene

Verbände geben sich unterschiedliche Verbandsstrukturen. Manche Verbände sind miteinander engstens verwoben, andere Verbände Zusammenschlüsse von gleichinteressierten Vereinen, Gruppen etc., die Mitglieder werden.

Organisationsform eines Verbandes als Dachverband

Ein Dachverband ist eine Organisation, die aus einem Verband auf Bundesebene und zu den ihm gehörenden Vereinen auf Landes- und Kreis- und Ortsebene besteht.

Ein Beispiel eines Dachverbandes ist der Deutsche Kinderschutzbund. Der DKSB ist ein Verein/Verband auf Bundesebene, der Landes- und Ortsvereine als Unterorganisationen hat. Diese Unterorganisationen bekommen von „oben“ grundlegende Strukturen und inhaltliche Vorgaben gemacht. Es gibt z.B. für diese Unterorganisationen bestimmte vorgeschriebene Satzungen, die diese übernehmen müssen.

Organisationsform eines Verbandes als Sammelbecken von Zusammenschlüssen mit gleichen Interessen

In einem solchen Verband treten diese Zusammenschlüsse mit gleichen Interessen auf Ortsebene als Mitglieder einem Landesverband bei, oder Landesverbände werden Mitglieder einer Bundesorganisation.

Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen/Selbsthilfeinitiativen sind selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Menschen, die ein gleiches Problem oder Anliegen haben und gemeinsam etwas dagegen bzw. dafür unternehmen möchten.

Diese Form der Selbsthilfe dient im Wesentlichen
  • dem Informations- und Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen,
  • der praktischen Lebenshilfe sowie
  • der gegenseitigen emotionalen Unterstützung und Motivation.

Darüber hinaus können Selbsthilfegruppen durch entsprechende Organisationen in unterschiedlichem Grad die Belange ihrer Mitglieder nach außen vertreten.

Definition „Landesverband“

Ein Landesverband ist ein von mehreren kleineren Vereinigungen, Vereinen, Zusammenschlüssen oder von vielen einzelnen Personen zur Durchsetzung gemeinsamer Interessen gebildeter größerer Zusammenschluss auf Landesebene.

Selbsthilfeorganisation in der Kinder- und Jugendhilfe

Rechtliche Grundlage der Selbsthilfe

SGB VIII - § 4

(1) Selbstorganisierte Zusammenschlüsse nach diesem Buch sind solche, in denen sich nicht in berufsständige Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe eingebundene Personen, insbesondere Leistungsberechtigte und Leistungsempfänger nach diesem Buch, sowie ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendhilfe tätige Personen nicht nur vorübergehend mit dem Ziel zusammenschließen, Adressatinnen und Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen, zu begleiten und zu fördern, sowie Selbsthilfekontaktstellen. Sie umfassen Selbstvertretungen sowohl innerhalb von Einrichtungen und Institutionen als auch im Rahmen gesellschaftlichen Engagements zur Wahrnehmung eigener Interessen sowie die verschiedenen Formen der Selbsthilfe.

(2) Die öffentliche Jugendhilfe arbeitet mit den selbstorganisierten Zusammenschlüssen zusammen, insbesondere zur Lösung von Problemen im Gemeinwesen oder innerhalb von Einrichtungen zur Beteiligung in diese betreffenden Angelegenheiten, und wirkt auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit diesen innerhalb der freien Jugendhilfe hin.

Selbstorganisierte Zusammenschlüsse können die im § 4a benannten Ziele besonders dann erreichen, wenn sie auch im örtlichen und überörtlichen Bereich der Jugendhilfe mitarbeiten können. Das aktualisierte Gesetz hat daher festgehalten, dass diese Zusammenschlüsse den Jugendhilfeausschüssen der Jugendämter und Landesjugendämter angehören sollen.

SGB VIII - § 71 Jugendhilfeausschuss, Landesjugendhilfeausschuss

[…]

(2) Dem Jugendhilfeausschuss sollen als beratende Mitglieder selbstorganisierte Zusammenschlüsse nach § 4a angehören.

Die Zusammenschlüsse der Pflege- und Adoptivfamilien

Die Zusammenschlüsse der Pflege- und Adopotivfamilien sind auf Orts-, Landes- und Bundesebene als unabhängige, eigenständige Vereine, Initiativen und Gruppen im Bereich der Selbsthilfe entstanden. Sie organisieren sich selbst und können Mitglieder im jeweils überregionalen Verband werden. Ihre Mitgliedschaft in einem Landes- oder Bundesverband ist freiwillig und ohne Einfluss auf den eigenen rechtlichen Bestand als Verein.

Internationaler Zusammenschluss 

Weltweit haben sich eine Vielzahl von nationalen Pflegeelternverbänden auf internationaler Ebene zur IFCO – International Foster Care Organisation – zusammengeschlossen.

Der Gedanke zu einer dauerhaften internationalen Zusammenarbeit ging aus der ersten internationalen Konferenz für Pflegefamilien hervor, die 1979 in Oxford (Großbritannien) stattfand. Zwei Jahre später, 1981, wurde IFCO auf einer Konferenz in den Niederlanden offiziell gegründet und anschließend als Wohltätigkeitsorganisation im Vereinigten Königreich eingetragen.

Seitdem hat IFCO internationale und regionale Konferenzen in vielen Ländern der Welt veranstaltet. Diese Veranstaltungen bieten eine Arena, in der sich IFCO-Mitglieder, Kinder und Jugendliche, Verwandtschafts- und Pflegefamilien, Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien untergebracht sind, Pflegefachkräfte, Akademiker, politische Entscheidungsträger und andere treffen können.

Bundesebene

Zurzeit gibt es in Deutschland auf Bundesebene folgende Zusammenschlüsse:

  • PFAD-Bundesverband der Adoptiv- und Pflegefamilien e.V., in dem Vereine der Pflegefamilien auf Länderebene Mitglied werden können. Der Verband nimmt auch Einzelmitglieder direkt auf.
  • Bundesverband behinderter Pflegekinder. Die Mitglieder dieses Bundesverbandes sind Pflegefamilien aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie sind direkte Mitglieder dieses Verbandes. Ebenso sind einige Vereine als Mitglieder beigetreten.
Landesebene

In zwölf Ländern der Bundesrepublik Deutschland haben sich Pflege- und Adoptiveltern auch in Landesverbänden zusammengeschlossen.

Alle Landesverbände haben Vereine, sonstige Zusammenschlüsse und einzelne Personen als Mitglieder aufgenommen. Alle Landesverbände sind gemeinnützig und Träger der freien Jugendhilfe.

Aufgaben der Zusammenschlüsse der Pflege- und Adoptivfamilien 

Bundesverbände

Die Aufgabe der Bundesverbände besteht darin, auf Bundesebene Ansprechpartner für politische, gesellschaftliche und juristische Fragen zu sein und die Pflegekinderhilfe zu beobachten, zu unterstützen und zu begleiten.

Landesverbände

Die Hauptaufgabe eines Landesverbandes besteht darin, die Rahmenbedingungen der Adoptiv- und Pflegekinderhilfe des Landes zu erkennen, zu beobachten und zu beeinflussen.

Die Arbeit der Landesverbände wird durch die Mitglieder ihrer Vorstände geleistet. Diese Arbeit ist ehrenamtliche Arbeit. Die meisten Landesverbände werden in unterschiedlicher finanzieller Höhe von ihrem jeweiligen überörtlichen Träger der Jugendhilfe in ihrem Landes gefördert.

Folgende Themen werden von den Landesverbänden bearbeitet:

  • Begleitung und Beratung von Pflege- und Adoptivfamilien
  • Initiierung, Begleitung und Beratung von Initiativen
  • Fortbildungen für die Pflege- und Adoptivfamilien
  • Mitgliedschaft in Landesarbeitskreisen
  • Projekte verschiedener Inhalte für die Vereine und Pflegeeltern auf die Beine stellen
  • Versicherungsfragen für die Pflegefamilien
  • Mitarbeit und Kooperation in politischen Gremien
  • Kooperationen mit dem Landesjugendamt und den Ministerien
  • Zusammenarbeit mit dem Landesjugendhilfeausschuss
  • Netzwerkarbeit mit anderen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe
  • Medienarbeit
  • Zusammenarbeit mit anderen LVs in einer Bundesorganisation

Ebenso wie die örtlichen Zusammenschlüsse auf örtlicher Ebene, soll es auch für die Landesverbände möglich sein, Mitglieder im jeweiligen Landesjugendhilfeausschuss ihres Landesjugendamtes werden zu können. 

Örtliche Zusammenschlüsse: Vereine, Initiativen, Gesprächskreise, Gruppen, Stammtische etc.

Die meisten Pflegeelterntreffen haben sich mit der Absicht gegründet, andere Pflegeeltern vor Ort kennen zu lernen und miteinander in den Austausch zu kommen. Die Selbsthilfe ist unabhängig von jugendamtlichen Treffen und dient allein den Bedürfnissen der Pflegeeltern. Oft entsteht eine solche Initiative aufgrund von Erfahrungen, die Frust ausgelöst haben und in denen sich die Pflegeeltern oft allein gelassen fühlen.

Viele Zusammenschlüsse treffen sich monatlich, sind im telefonischen Kontakt miteinander, helfen und beraten sich gegenseitig bei Fragen und Problemen im Alltag der Pflegefamilie.

Nicht selten entwickelt sich aus solchen Treffen mehr, weil die Pflegeeltern erkennen, dass allein Austausch und gegenseitiges Füreinander da sein, nicht ausreichend helfen und sie immer wieder an die gleiche Frustrationsschwelle kommen. Es entwickelt sich in Gesprächen untereinander eine Unzufriedenheit mit den Rahmenbedingungen vor Ort.

Manchmal gibt es aber auch eine Situation, die wie ein Brennglas die Problematik des örtlichen Pflegekinderwesens deutlich macht. Auch Fortbildungen oder überörtliche Treffen wecken in Pflegeeltern den Wunsch nach Veränderung der örtlichen Situation.

Diese Zusammenschlüsse der Pflegeeltern gehen nun einen weiteren Schritt. Sie entwickeln sich zu aktiven Initiativen, mit denen die Pflegeeltern öffentlicher und klarer gesehen werden wollen und durch die sie ihre Sichtweisen nach außen hin verdeutlichen können.

Neben Austausch und gegenseitige Hilfe entsteht also nun ein neues Ziel: Das Pflegekinderwesen vor Ort mit beeinflussen zu wollen.

Um dieses neue Ziel erreichen zu wollen, brauchen die örtlichen Zusammenschlüsse nun Wissen über die Bedingungen vor Ort, Wissen über die Bedingungen anderer Pflegeeltern in anderen Jugendämtern und die Lust, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

Mit einem solchem Aufgabenbereich muss sich die Initiative dann klar darstellen und nach außen hin erkennbar machen, denn wer etwas verändern will, muss ein Gesicht haben.

Dazu braucht die Initiative:

  • einen Namen
  • eine Adresse
  • einen Sprecher oder einen Vorstand
  • Aufgaben und Zielbeschreibung

Grundsätzlich wichtig ist, dass es überhaupt einen Zusammenschluss gibt. Ob es "nur" eine 'Initiative' oder ob es ein 'Verein' ist, ist für die Aufgabe an sich ohne Bedeutung. Obwohl in unseren deutschen Landen die rechtliche Form eines Vereins meist als ernsthafter und einschätzbarer angesehen wird, muss es diese rechtliche Form nicht sein.

Eine reine 'Initiative', also ein Zusammenschluss interessierter Pflegeeltern, kann genauso gut tätig sein und seine Vorstellungen versuchen zu verwirklichen. Zunehmend scheuen Pflegeeltern, sich in Vereinen zu engagieren. Sie wollen keine Vorstandsposten übernehmen, aber durchaus für eine gewissen Zeit aktiv sein. Ich habe schon einige Vereine erlebt, die aufgegeben haben, weil sie keine Vorstandspersonen mehr gefunden haben und nicht, weil sie keine Themen mehr hatten.

Zusammenschlüsse und Initiativen sind in gleichem Maße Betroffenenvertretungen wie entsprechende Vereine. Und als solche sind sie von den Jugendämtern ernst zu nehmen und als Partner anzusehen.

Schon im o.a. § 4a des SGB VIII weist das Gesetz auf die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Zusammenschlüsse hin. Im § 37a des SGB VIII geht der Gesetzgeber für den Bereich der Pflegekinderhilfe noch darüber hinaus und verpflichtet die Jugendhilfe, die Zusammenschlüsse zu fördern, zu beraten und zu unterstützen. 

§ 37a – Beratung und Unterstützung der Pflegeperson

letzter Satz:

Zusammenschlüsse von Pflegepersonen sollen beraten [n], unterstützt und gefördert werden.

Folgende Aktionen können für aktive Initiativen nützlich sein:

1. Zusammenarbeit mit dem Netzwerk vor Ort 

  • Andere Vereine, Presse, Kinderschutzbund, Schulen,

2. Kooperation/Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

  • Beistände: Pflegeeltern der Initiativen können sich als Beistände (Personen des Vertrauens) gegenseitig beim Jugendamt unterstützen, als Personen des Vertrauens mit zu       Gesprächen ins Amt gehen usw.
  • Gespräche, Vorschläge, Forderungen etc. zu den Bereichen der kommunalen Selbstverwaltung in der Pflegekinderhilfe z.B.: Beihilfekatalog, Fallzahlen, Supervision, (Anhang:   Interview mit Sozialarbeiterin im PKD)
  • Regelmäßige Treffen zwischen Zusammenschluss und Jug.Amt

3. Fortbildungen (eigene oder mit dem JA zusammen geplante)

4. Gespräche mit der Hierarchie des Landkreises (Landrat, Amtsleitung …..)

5. Mitglied im Jugendhilfe-Ausschuss werden (stimmberechtigtes oder beratendes Mitglied) gemäß § 71 SGB VIII

Zusammenarbeit der Zusammenschlüsse der Adoptiv- und Pflegefamilien mit anderen Verbänden

Aufgrund enger gemeinsamer Interessen arbeiten die Zusammenschlüsse der Pflege- und Adoptivfamilien oft intensiv zusammen mit anderen Verbänden, z.B. mit FASD Deutschland e.V. und Careleaver e.V. 

Weiterlesen: 
Tiefergehende Information

Pflege- und Adoptivfamilienverbände

Aktualisierte Liste der Verbände der Pflege- und Adoptivfamilien auf Bundes- und Landesebene. Bitte beachten Sie, dass nicht alle Bundesländer einen Landesverband haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Bericht zur Veranstaltung

Runder Tisch der bundesweit agierenden Pflege- und Adoptivfamilienverbände

Am 24. November traf sich zum zweiten Mal der Runde Tisch der bundesweit agierenden Pflege- und/oder Adoptifamilienverbände in Frankfurt.
Bericht zur Veranstaltung

Runder Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände

Im Juni trafen sich vier Bundesorganisationen der Pflege- und Adoptivfamilien, um über eine gemeinsame politische Arbeit zu diskutieren.
Stellungnahme

von:

Stellungnahme: Kontinuität und Sicherheit für Pflegekinder

Der Runde Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände hat eine Stellungnahme zur notwendigen Kontinuität von Pflegekindern in ihren Pflegefamilien erarbeitet.
Stellungnahme

von:

Pflegefamilie - wohin gehst du?

Für den Workshop des 'Runden Tisches der Pflege- und Adoptivfamilienverbände' auf dem 15.Kinder- und Jugendhilfetag im Juni in Berlin gaben die vier im runden Tisch zusammengeschlossenen Verbände je eine inhaltliche Stellungnahme mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu dem Workshop-Thema ab.
Arbeitspapier

von:

Die Dilemmata bei der Förderung der Selbsthilfeorganisationen

AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e. V hat sein IMPUL!SE-Papier 7-2023 zur fachlichen Diskussion zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz veröffentlicht. Dieses Papier beschäftigt sich mit der Ausführung und Auswirkung des § 4a SGB VIII - Selbstorganisierte Zusammenschlüsse zur Selbstvertretung - in der Praxis der Jugendhilfe.
Stellungnahme

von:

Erste gemeinsame Stellungnahme des 'Runden Tisches der Pflege- und Adoptivfamilienverbände'

Vier bundesweit tätige Pflegefamilienverbände haben sich zu einem 'Runden Tisch der Pflege- und Adoptivfamilien' zusammengeschlossen und ihre erste gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.
Fachartikel

von:

Bedeutung der Pflegeelternvereine / Initiativen

Wie in allen Bereichen unserer Gesellschaft wird es auch in der Pflegekinderhilfe zunehmend schwieriger, Personen für den ehrenamtlichen Bereich in der Betroffenenhilfe zu finden. Pflegeeltern scheuen sich, in Organisationen tätig zu werden - auf örtlicher oder überörtlicher Ebene. Aber wie soll es zu guten Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe kommen, wenn die Betroffenen selbst - die Pflegeeltern - sich nicht äußern, sich nicht selbst helfen, nicht den Mund aufmachen, wenig Haltung zeigen, mutlos sind? Der Austausch in den sozialen Medien mag dem Einzelnen helfen - aber verändern, verbessern, das Pflegekinderwesen örtlich und politisch beeinflussen: das geht nur über öffentliches Tun.
Stellungnahme

von:

Unterschiedliche Stellungnahmen von PFAD und BAG KiAP zum Referentenentwurf des BuKiSchuG

Die Bundesorganisationen PFAD-Bundesverband und die BAG KiAP haben eigene Stellungnahmen zum Referentenentwurf des Bundeskinderschutzgesetzes mit inhaltlich unterschiedlichen Einschätzungen veröffentlicht.
Positionspapier

Selbsthilfe in der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. - IGFH - hat die Ergebnisse eines Experten-Gespräches zu Fragen und Perspektiven der Selbsthilfe und Selbstvertretungen in der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe in einem Positionspapier in 11 Thesen zusammengefasst.
Fachartikel

von:

Arbeitsplatz Familie - Familienpädagogische Pflegeplätze

Formen der Unterbringung von Kindern/Jugendlichen die ganz oder teilweise nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können. Wir geben einen Blick auf familienpädagogische Pflegeplatzangebote, die damit verbundenen Lebens- und Alltagssituationen und die Ansprüche an Pflegeeltern. Neben den klassischen Pflegeplatzunterbringungen gibt es eine notwendige und sinnvolle Ausdifferenzierungen.