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04.12.2023
Arbeitspapier

Stärkung des Kinderschutzes

Mehrere Ministerien in Nordrhein-Westfalen stellen der Jugendhilfepraxis eine neue Handreichung zur Verfügung, in der es um mehr Sicherheit im Umgang mit Fällen sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche geht.

Die Handreichung sensibilisiert ganz konkret und dient im Ernstfall als „Checkliste“, um zum Schutz der Betroffenen eine schnellstmögliche und ganzheitliche Intervention sicherzustellen. An wen kann sich die Fachkraft einer Kindertagesstätte wenden, wenn sie den Verdacht hat, dass ein Kind Opfer sexualisierter Gewalt ist? Wer kann ein Kind schützen, wenn sich dieser Verdacht für eine Ärztin oder einen Arzt im Nachtdienst ergibt? Und welche Behörde greift ein, wenn Jugendliche ihren Lehrerinnen oder Lehrern auf Klassenfahrt anvertrauen, sexuell missbraucht worden zu sein und deshalb nicht mehr nach Hause zu wollen? Welche Aufgaben und Befugnisse haben Jugendamt, Familiengericht, Polizei und Staatsanwaltschaft – und wie arbeiten Jugendamt und Polizei überhaupt zusammen?

Für diese Fragen hält die interdisziplinäre Handreichung „Zusammenarbeit bei der Bekämpfung und Verhütung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ Antworten bereit. Sie gibt einen schnellen Überblick über die ineinandergreifenden Kompetenzen der Behörden und Institutionen im Kinderschutz. Durch das hieraus entstehende Wissen ist eine noch reibungslosere Zusammenarbeit zwischen Jugendämtern, Polizei, Justiz, Schulen und dem Gesundheitssektor möglich.

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Sexueller Missbrauch - 10 Thesen die betroffene Kinder und Jugendliche in den Blick nehmen

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