Inklusion am Scheideweg – Warum Sparen die falsche Antwort ist
In einem Kommentar zur Einsparungsdiskussion im Bereich der Eingliederungshilfe wirft der Bundesverband-FASD e.V. einen kritischen Blick auf die Pläne und das Geschehen in der Praxis und stellt eine unbequeme These auf: Wir leiden nicht an einem Kostenproblem, sondern an einem massiven Wirkungsdefizit. Milliarden versickern in einem System, das die Erfüllung von Verwaltungsbestimmungen über den tatsächlichen Teilhabeerfolg stellt.
Auf seiner Webseite führt der Bundesverband FASD in seine Grundgedanken zum erarbeiteten Kommentar ein:
Der deutsche Sozialstaat steht vor einer Zerreißprobe, die weit über bloße Haushaltsfragen hinausgeht. Während in Berlin leidenschaftlich darüber gestritten wird, wie viel Sozialstaat wir uns noch „leisten“ können, bröckelt an der Basis das Versprechen der Inklusion. In unserem neuesten Blog-Beitrag werfen wir einen kritischen Blick auf die Eingliederungshilfe und stellen eine unbequeme These auf: Wir leiden nicht an einem Kostenproblem, sondern an einem massiven Wirkungsdefizit. Milliarden versickern in einem System, das die Erfüllung von Verwaltungsbestimmungen über den tatsächlichen Teilhabeerfolg stellt.
Obwohl moderne Instrumente wie der ICF und das Bundesteilhabegesetz den Menschen in den Mittelpunkt rücken sollten, dominiert in der Praxis oft eine starre Bürokratie. Das gesetzlich verankerte „Persönliche Budget“ wird vielerorts zugunsten pauschaler Sachleistungen ausgebremst, während individuelle 1:1-Betreuungen aus vermeintlichen Spargründen Mangelware bleiben. Wir beleuchten in diesem Kommentar, warum eine echte Lösung nicht ohne eine Reform der Vermögensverteilung und eine fundamentale Haltungsänderung in Köpfen und Hörsälen möglich ist.
Besonders dramatisch ist diese Lage für Menschen mit FASD. Hier führt die Mischung aus mangelndem Fachwissen und schlechter Effizienz oft zu zerrütteten Biografien, die am Ende volkswirtschaftlich teurer zu stehen kommen als jede angemessene Hilfe. Wer jetzt den Rotstift ansetzt, ohne die Ineffizienz des Systems zu beheben, bereitet faktisch den Ausstieg aus der UN-Behindertenrechtskonvention vor.
Im vollständigen Kommentar erfahren Sie, warum Inklusion kein „Gnadenerweis“, sondern Staatsräson ist.
Die am 1. März 2026 vom Bundesverband veröffentlichte News zum Thema und den kompletten Kommentar können Sie auf dem u.a. Link aufrufen.
Der Bundesverband FASD stellt mit großer Sorge fest, dass das Versprechen der Inklusion an der Basis bröckelt. Im neuesten Blog-Beitrag werfen die Autoren einen kritischen Blick auf die Eingliederungshilfe und stellen eine unbequeme These auf: Wir leiden nicht an einem Kostenproblem, sondern an einem massiven Wirkungsdefizit.
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Inklusion am Scheideweg – Warum Sparen die falsche Antwort ist
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Die am 1. März 2026 vom Bundesverband veröffentlichte News zum Thema und den kompletten Kommentar können Sie auf dem u.a. Link aufrufen.