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16.03.2026

Inklusion am Scheideweg – Warum Sparen die falsche Antwort ist

Der Bundesverband FASD stellt mit großer Sorge fest, dass das Versprechen der Inklusion an der Basis bröckelt. Im neuesten Blog-Beitrag werfen die Autoren einen kritischen Blick auf die Eingliederungshilfe und stellen eine unbequeme These auf: Wir leiden nicht an einem Kostenproblem, sondern an einem massiven Wirkungsdefizit.

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Auszug aus der Erklärung zum Blog-Beitrag auf der Website des Bundesverbandes FASD

Der deutsche Sozialstaat steht vor einer Zerreißprobe, die weit über bloße Haushaltsfragen hinausgeht. Während in Berlin leidenschaftlich darüber gestritten wird, wie viel Sozialstaat wir uns noch „leisten“ können, bröckelt an der Basis das Versprechen der Inklusion. In unserem neuesten Blog-Beitrag werfen wir einen kritischen Blick auf die Eingliederungshilfe und stellen eine unbequeme These auf: Wir leiden nicht an einem Kostenproblem, sondern an einem massiven Wirkungsdefizit. Milliarden versickern in einem System, das die Erfüllung von Verwaltungsbestimmungen über den tatsächlichen Teilhabeerfolg stellt.

Obwohl moderne Instrumente wie der ICF und das Bundesteilhabegesetz den Menschen in den Mittelpunkt rücken sollten, dominiert in der Praxis oft eine starre Bürokratie. Das gesetzlich verankerte „Persönliche Budget“ wird vielerorts zugunsten pauschaler Sachleistungen ausgebremst, während individuelle 1:1-Betreuungen aus vermeintlichen Spargründen Mangelware bleiben. Wir beleuchten in diesem Kommentar, warum eine echte Lösung nicht ohne eine Reform der Vermögensverteilung und eine fundamentale Haltungsänderung in Köpfen und Hörsälen möglich ist.

Besonders dramatisch ist diese Lage für Menschen mit FASD. Hier führt die Mischung aus mangelndem Fachwissen und schlechter Effizienz oft zu zerrütteten Biografien, die am Ende volkswirtschaftlich teurer zu stehen kommen als jede angemessene Hilfe. Wer jetzt den Rotstift ansetzt, ohne die Ineffizienz des Systems zu beheben, bereitet faktisch den Ausstieg aus der UN-Behindertenrechtskonvention vor.

Mit dem u.a. Link können Sie den Blog-Beitrag auf der Website des Bundesverband aufrufen. Skrollen Sie dafür bis fast zum Ende der Seite.

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