Sie sind hier

25.11.2019
Hinweis

Hilfe zur Selbständigkeit - gelingende Übergänge gestalten

Junge Menschen, die in öffentlicher Verantwortung aufwachsen und die Hilfe verlassen, sogenannte Care Leaver, brauchen kontinuierliche und systematische Unterstützung, um ihren Weg in die Selbständigkeit zu finden. Wirksame Unterstützung wird jedoch nur durch verbindliche und verlässliche Kooperationen zwischen den verschiedenen zuständigen Hilfesystemen vor Ort möglich. Dazu hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein Modellprojekt abgeschlossen und die Konzepte und Materialien dazu online gestellt.

In der Zeit von 2016 bis 2019 sind im Rahmen eines Modellprojektes des Landesjugendamtes Westfalen-Lippe in den Modellstandorten Rheine, Kreis Lippe, Kreis Siegen-Wittgenstein und Kreis Warendorf lokale Konzepte für einen gelingenden Übergang junger Volljähriger aus den Hilfen zur Erziehung in die Selbständigkeit entstanden. Das Projekt wurde vom An-Institut der Evangelischen Hochschule Bochum, dem Neukirchener Jugendhilfe Institut (NJI) wissenschaftlich begleitet. Auf der Transfertagung im Juni 2019 haben Prof. Dr. Dirk Nüsken und Peter Lukasczyk ihre wissenschaftlichen Befunde der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Vertreter*innen aus den Modellstandorten haben über ihre Erfahrungen vor Ort berichtet.

Seit Anfang November sind nun die wissenschaftlichen Ergebnisse des Abschlussberichts sowie zahlreiche weitere Materialien online zugänglich.
Unter finden sich:

  • alle Konzepte und Materialien der Modellstandorte,
  • hilfreiche Links für Care Leaver,
  • weiterführende Links und Literaturempfehlungen und schließlich
  • der Abschlussbericht als pdf-Version.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Moses Online Themenheft
Wenn aus Pflegekindern oder Kindern in Erziehungsstellen Jugendliche und junge Erwachsene werden fühlen sie sich meistens in einer unüberschaubaren Situation. Auch die Pflegeeltern / Erziehungsstellen vermissen oft eine fachlich versierte und ämterübergreifende Begleitung des Verselbständigungsprozesses. In der Praxis stoßen wir immer wieder auf fehlende Kooperation unter den Behörden, an rechtliche Regelungen und Anweisungen gebundene Mitarbeiter, ein Wust an Formularen und ungenügende Information der Betroffenen. Das hat uns dazu bewogen, dieses Themenheft herauszugeben. Erweiterte Neuauflage 2018