Sie sind hier

04.10.2016
Stellungnahme

Paritätischer fordert STOP der SGB VIII-Reform

Ziel der Reform ist aus Sicht des Paritätischen verfehlt.

Aus der Webseite des Paritätischen

Zentrales Ziel einer SGB VIII-Reform in dieser Legislaturperiode sollte ein „inklusives SGB VIII“, die Zusammenführung der sozialrechtlichen Zuständigkeit für alle Kinder- und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen im SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) sein. Die bisher vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vorgelegten Arbeitsentwürfe zur SGB VIII-Reform sind so überfrachtet mit anderen Intentionen, dass mittlerweile deutlich ist, dass das Ziel eines inklusiven SGB VIII so nicht erreichbar ist. Der Paritätische fordert deshalb in anhängender Stellungnahme, den STOP der Reform.
Stellungnahme zur SGB VIII-Reform

Das könnte Sie auch interessieren

Bericht zur Veranstaltung

Erklärung der IAGJ zum Pflegekinderwesen

Das Ergebnis der 20. Tagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) mit Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendhilfe aus den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde in der Schlusserklärung der Delegationen zusammengefasst.
Positionspapier

Ein gutes Zuhause für Kinder

Wie können Pflegefamilien in Berlin besser unterstützt werden, die Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen und in Notsituationen einen guten Ort des Aufwachsens bieten? In seinem Positionspapier fordert der Paritätische Berlin die Landespolitik dringend auf, die Situation der Pflegekinderhilfe in Berlin umgehend zu verbessern. Er weist ausdrücklich daraufhin, dass die Leistungen für die Pflegeeltern seit 12 Jahren nicht erhöht worden sind und verlangt schnellste Anpassung an die aktuellen Entwicklungen.
Stellungnahme

von:

Regelungsvorschlag zur Schaffung eines Rechtsbehelfs bei überlangen Verfahren in bestimmten Kindschaftssachen

Der Paritätische hat zum Diskussionsentwurf "Regelungsvorschlag zur Schaffung eines präventiven Rechtsbehelfs bei überlangen Verfahren in bestimmten Kindschaftssachen" des Bundesministeriums der Justiz und Verbraucherschutz eine Stellungnahme erarbeitet.
Stellungnahme

von:

Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder

Das Deutsche Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht eV (DIJuF) hat am 14. September 2020 eine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder veröffentlicht. Das Institut äußert sich in seiner Stellungnahme besonders zu den geplanten Veränderungen in familiengerichtlichen Verfahren und zu den Straftatbeständen bei sexualisierte Gewalt gegen Kinder. Ebenso hat der Paritätische Gesamtverband im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zum Gesetzentwurf Stellung genommen.