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07.11.2012
Projekt

"Zentrum für frühkindliche Bildung" an FU Berlin geplant

Die Freie Universität (FU) Berlin und die Robert Bosch Stiftung wollen in Berlin ein "Zentrum für frühkindliche Bildung" gründen.

Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten FU-Präsident Peter-André Alt und Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Stiftung.

Für das Zentrum stellt die Stiftung in den nächsten fünf Jahren rund eine Million Euro bereit. Die Uni steuert 430 000 Euro und die Räumlichkeiten für das neue Forschungszentrum bei. Für die Leitung des Zentrums wird jetzt ein renommierter Wissenschaftler gesucht.

"In der frühkindlichen Bildung gibt es in vielen Ländern eine lange Forschungstradition, die eng mit der Praxis verzahnt ist. Mit dem neuen Zentrum wollen wir diesen Ansatz auch in Deutschland etablieren und international konkurrenzfähige Forschung und Lehre ermöglichen", sagte Alt. Hamm erklärte: "Die Weichen für die Bildung unserer Kinder werden bereits vor der Schule gestellt. Deshalb müssen Kinder in diesem Alter nicht nur betreut sondern qualifiziert gefördert werden. Das Zentrum für frühkindliche Bildung wird dafür wissenschaftliche Grundlagen schaffen und die Politik beraten."

Die Robert Bosch Stiftung setzt sich seit rund zehn Jahren für mehr Professionalität in der frühkindlichen Bildung ein. Seit 2003 unterstützt sie die Entwicklung von Studiengängen an Hochschulen. Im Forschungskolleg Frühkindliche Bildung fördert sie den wissenschaftlichen Nachwuchs.

(dpa-Dossier Bildung Forschung Nr. 45/2012 vom 05. November 2012)

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