Nach dem großen Erfolg in diesem Jahr wird die EmMi LuebesKind gGmbH ihre DANKE-Aktion "Tapetenwechsel" für Pflegefamilien auch im nächsten Jahr fortsetzen.
Thüringens Jugendminister Helmut Holter hat in der Regierungsmedienkonferenz am 12. September 2023 die neue Broschüre „LUCA – Deine Rechte als Pflegekind“ vorgestellt und dabei um neue Pflegeeltern geworben.
Auf der Webseite des Heidekreises finden Sie den Film "Weil Pflegeeltern Welten verändern". Ein junger Mann beschreibt die Bedeutung seiner Pflegeeltern, bei denen er drei Jahre lebte.
Die Buchreihe "Diese einen Blume, die uns verbindet", vom Löwenzahn Erziehungsstellenverein hat nun einen zweiten Band. Während der erste Band den Pflegekindern gewidmet war, berichtet der zweite Teil über Pflegeeltern und ihre Perspektiven. Wie schon für den ersten Band veröffentlichen wir auch hier für diesen zweiten Band der ungewöhnlichen Veröffentlichung eine Rezension.
Wir haben nun endlich alle Hürden genommen und sollen ein Pflegekind bei uns aufnehmen. Wie lange müssen wir nach Kennenlernen des Kindes warten, bis es bei uns einziehen kann?
PFAD-Bundesverband hat die Stellungnahme "Zur erfolglosen Verfassungsbeschwerde von langjährigen Pflegeeltern eines fünfjährigen Kindes gegen dessen Wechsel in eine andere Pflegefamilie (1 BvR 1088/23 vom 28.08.2023)" veröffentlicht.
Am 5. März 2026 findet im Landtag Nordrhein-Westfalen eine Anhörung statt, die den Fragen nachgeht, wie Pflegekinder und Pflegefamilien besser beraten und unterstützt werden können, wie sie in Konfliktlagen passgenau begleitet werden können und wie wirksame Verfahren zum Schutz des Kindeswohls etabliert werden können, ohne Pflegefamilien durch unbegründete Verdachtsmomente unangemessen zu belasten. Prof. Heinz Kindler vom DJI ist als Experte geladen und hat dazu die Stellungnahme "Unberechtigte Kindeswohlgefährdung bei Pflegefamilien" erarbeitet.
Die Rechtsanwältinnen Claudia Marquardt und Ricarda Wilhelm haben gemeinsam mit PAN NRW e.V. den Referentenentwurf zum Kindschaftsrechtsmodernisierungsgesetz (KiMoG) analysiert und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Statt der angekündigten Stärkung von Pflegefamilien drohen erhebliche Verschlechterungen – mit weitreichenden Folgen für Pflegekinder, Pflegeeltern und den Kinderschutz.
Schutz des Kindeswohls von Pflegekindern. Auszüge aus dem Gutachten des wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen des Bundesministeriums für Familien, Senioren,Frauen und Jugend vom Juni 2016. Vor dem Hintergrund sich wandelnder Anforderungen an Pflegefamilien fragt das Gutachten danach, welche rechtlichen Neujustierungen und Anpassungen der sozialen Praxis erforderlich sind, um der Situation von Pflegekindern und ihrer Pflegefamilien besser gerecht zu werden.
Vor dem Hintergrund sich wandelnder Anforderungen an Pflegefamilien fragt das vorliegende Gutachten des Beirates des BmFSFJ danach, welche rechtlichen Neujustierungen und Anpassungen der sozialen Praxis erforderlich sind, um der Situation von Pflegekindern und ihrer Pflegefamilien besser gerecht zu werden.
Tagungsbericht zur Fachtagung im Dezember 2016 in Berlin zur Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe, der geplanten SGB VIII - Reform und zum allgemeinen Erfahrungsaustausch.
Leibliche Kinder von Pflegeeltern als unentdeckte Adressat*innen im Pflegekinderwesen.
Der vorliegende Artikel begründet anhand eines Einblicks in die Erfahrungen leiblicher Kinder in Pflegefamiliensettings, wieso auch ihnen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss – zuvorderst im Hinblick auf ihr eigenes Wohl, aber auch mit Blick auf einen erfolgreichen Verlauf des Pflegeverhältnisses für das Pflegekind selbst.
PAN - Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V führte ein wissenschaftliches Forschungsprojekt zur Situation von Pflegefamilien in Nordrhein-Westfalen durch. Ziel der Studie ist es, die Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen dieser Familien zu erfassen, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen und sie in Gesellschaft und Politik zu unterstützen.
In Zeiten von Einwanderung und Flucht stellt die Unterbringung von Pflegekindern mit Migrationshintergrund ein sich ausweitendes Phänomen in der Bundesrepublik dar. Hier werden besonders die Belastungen in Pflegefamilien und die Rahmenbedingungen von interkulturell untergebrachten Pflegekindern betrachtet.
Trotz aller Bemühungen passiert es immer wieder, dass die bis zur Volljährigkeit des Pflegekindes geplante Unterbringung in der Pflegefamilie frühzeitiger beendet wird. Wegen großer Alltagsprobleme geht nichts mehr obwohl weiterhin Zuneigung besteht. Pflegeeltern müssen in solchen Situationen wichtige Menschen für ihr Pflegekind bleiben können und dürfen z.B. durch Besuchskontakte oder die Weiterführung einer Vormundschaft.
Wann und für wen ist ein Leben ausserhalb der eigenen Familie sinnvoll?
Wenn Kinder oder Jugendliche nicht in ihren Ursprungsfamilien aufwachsen können, oder wenn aus ärztlicher Sicht eine Gefährdung innerhalb der Ursprungsfamilie besteht oder droht, kann es indiziert sein, Kontakt zu Behörden mit dem Ziel einer Fremdplatzierung aufzunehmen. Die Kenntnis der Grundlagen und Strukturen von Platzierungsprozessen sowie der Faktoren, die zu einem Gelingen der Fremdplatzierung aus Sicht aller Beteiligten beitragen können, erleichtert den Umgang mit den betroffenen Kindern und ihren Familien enorm.
Zum Thema "Körperwahrnehmung und Beziehung – Konzeption und Erprobung eines Förderprogramms für Pflegefamilien". Das Dissertationsvorhaben beschäftigt sich mit der Beziehungskonstruktion zwischen Pflegekind und Pflegeeltern und der Frage der Bedeutung von Körperwahrnehmung und Beziehung. Die Ausführungen sind Resultat einer zweijährigen Erprobung eines Förderprogramms mit acht Pflegefamilien.
Mit Würde wird das Wesen des Menschen bezeichnet, dasjenige, was den Menschen zum Menschen macht und daher unantastbar ist. Pflegefamilien können der geeignete Ort sein, wo es gelingt, der Würde wieder eine Stimme zu geben, eine Stimme, die erklingt und gehört wird.
von:
DJI-Online: Pflegekinder und ihre Familien: Chancen, Risiken, Nebenwirkungen