Umsetzung von Kinder- und Jugendrechten in der Jugendhilfe durch ombudschaftliches Handeln
Pressemitteilung Evangelische Akademie Bad Boll zu einer Tagung am 22./23.Mai zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Neben den Regelungen im § 9 SGB VIII hat nun auch der Bremer Senat in Rahmen einer Beschlussfassung den rechtlichen Rahmen für die Schaffung einer Ombudsstelle geschaffen, die in 2023 ihre Arbeit aufnehmen kann.
Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Samiah El Samadoni, stellte ihren dritten Bericht als Ombudsperson in der Kinder- und Jugendhilfe für den Berichtszeitraum 2020/2021 in Kiel vor. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 577 Petent*innen (278 Eingaben im Jahr 2020 und 299 im Jahr 2021) beraten.
Eine im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes erstellte Expertise spricht sich für die Etablierung von Ombudspersonen bzw. Beauftragten für Kinderrechte auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene aus.
Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V. hat die Broschüre 'Stress mit der Jugendhilfe' aktualisiert. Sie zeigt in einfacher Sprache, welche Arbeit die Ombudsstellen leisten, wann sich junge Menschen, Eltern, Pflegeeltern und Vormünder an sie wenden können und wie die Ombudstellen dann helfen können.
Eine erste Statistik zur Arbeit der Ombudsstellen für Kinder- und Jugendhilfe. Es wurde untersucht, wer die Ombudsstellen aufsucht und mit welchen Fragen die Ratsuchenden zur Ombudsstelle kommen.
Seit dem 01. Juli 2019 existiert mit der durch das BMFSFJ geförderten Bundeskoordinierungsstelle Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe eine fachpolitische Interessenvertretung und bundesweite Ansprechpartnerin für Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Bundeskoordinierungsstelle mit Sitz in Berlin fungiert als Dach der im Bundesnetzwerk Ombudschaft zusammengeschlossenen unabhängigen Ombudsstellen.
Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe möchte durch ein neues Projekt junge Menschen über ihre Rechte informieren. Das Projekt „Mist, eine Frist“ soll helfen, dass Kinder und Jugendliche ihre Rechte kennen, sie einfordern können und die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Und ihr Wissen mit anderen teilen, damit alle ihr Recht bekommen.
Die Ombudsschaft ist eine neuere Entwicklung im Rahmen der Partizipation innerhalb der Jugendhilfe. Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) gründete sich 2002 und war damit bundesweit die erste Ombudsstelle. Erläuterung zu Ombudschaften in der Jugendhilfe.
Das Heft "Stress mit der Jugendhilfe" ist aktualisiert und in der dritten Ausgabe von dem Bundesnetzwerk Ombudschaft Kinder- und Jugendhilfe e.V. herausgegeben worden.
Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe e.V. ist ein Zusammenschluss unabhängiger Ombudsstellen im Bundesgebiet. Mit Stand Juni 2025 gibt es insgesamt 19 Mitglieds-Ombudsstellen an 28 Standorten in allen 16 Bundesländern. Ombudsstellen beraten Eltern, andere Sorgeberechtigte, Pflegeeltern und junge Menschen in der Jugendhilfe. Das Bundesnetzwerk hat Informationen zu ombudschaftlichen Strukturen im Bundesnetzwerk veröffentlicht, in der alle Ombudsstellen aufgeführt werden.
Bericht zum Projekt "geRECHT in NRW" mit Auszügen und Links zur Internetseite des Projektes.
Mit einem großen Fachtag ist das Modellprojekt „geRECHT in NRW“ in die letzte Projektphase gegangen. Mit einem Überblick über Kinderrechte.
Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung hat heute den Zwischenbericht zu den niedersächsischen Ombudsstellen veröffentlicht. Damit gibt es nun erstmals belastbare Erkenntnisse über die Arbeit der im vergangenen Jahr eingerichteten Ombudsstellen und ihre bisherigen Erfolge. Als unabhängige Beratungs- und Beschwerdestellen unterstützen sie Kinder, Jugendliche und Eltern bei Konflikten im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe.
Die neu gegründete Landesombudsstelle Bayern nahm am 2. Januar 2026 ihre Arbeit auf. Die Ombudsstelle ist im Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) angesiedelt und informiert über Rechtsansprüche sowie Beteiligungs- und Handlungsmöglichkeiten im System der Kinder- und Jugendhilfe.
Das BeBeE - Bremer Beratungsbüro für Erziehungshilfen arbeitet als Ombudsstelle in der Jugendhilfe und hat seinen Jahresbericht 2021 veröffentlicht. Das Beratungsangebot richtet sich an (sorgeberechtigte) Eltern, an Pflegeeltern und an Jugendliche und junge Erwachsene, wenn diese eine Hilfe zur Erziehung nach §§ 27ff SGBV III aktuell in Anspruch nehmen oder einen Antrag auf diese unterstützende Hilfe stellen möchten. Ebenfalls können Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe die Beratung zu allgemeinen Themen in Anspruch nehmen
Im Auftrag des Bundesnetzwerks Ombudschaft in der Jugendhilfe hat das Institut für sozialpädagogische Forschung die dritte jährliche bundesweite Statistik zur ombudschaftlichen Beratung in der Jugendhilfe veröffentlicht. Im Vergleich zu 2022 stiegen die Beratungen um 38 %.
"Die Professionalisierung der Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe mit § 9a SGB VIII - Rechtliche Begutachtung und Empfehlungen zu den Umsetzungsmöglichkeiten auf Landesebene". Rechtsanwältin Gila Schindler hat für das Bundesnetzwerk Ombudschaft Kinder- und Jugendhilfe BNO ein Rechtsgutachten zu den rechtlichen Möglichkeiten der Ombudschaft durch den § 9 SGB VIII erstellt.
Die Ombudschaft in der Jugendhilfe Baden-Württemberg hat ihre Beratungen der Jahre 2021 - 2024, in denen mehr als 3.000 Einzelfälle beraten wurden, ausgewertet und hat ein fachpolitisches Papier erarbeitet.
AFET-IMPUL!SE-Papier Nr. 14 mit dem Titel "Junge Menschen und ihre Familien in Konflikten durch den Ausgleich struktureller Machtasymmetrien unterstützen: Ombundsstellen gemäß § 9a SGB VIII"
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Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe