Das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz hat eine Handreichung für die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe veröffentlicht, die besonders den Fachkräften Informationen und Erfahrungen anbietet. Die Handreichung fasst Erkenntnisse und Ergebnisse einer Arbeitsgruppe zusammen, beschreibt wesentliche Wirkfaktoren für die (sozial-)pädagogische Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit einem komplexen Lebens- und Fallverlauf und gibt Hinweise für die Praxis der öffentlichen und freien Jugendhilfe.
Für die umfassende Zuständigkeit der Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendliche unabhängig von eventuellen seelischen, geistigen oder körperlichen Behinderungen sprechen sich die Autoren des 13. Kinder- und Jugendberichtes aus.
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat ein Positionspapier zum bestehenden oder zukünftig zu erwartenden Fachkräftemangel in der Jugendhilfe erarbeitet.
Ein Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ zur Zuständigkeit ALLER Kinder und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe unabhängig von Behinderung oder Nichtbehinderung.
Statement von Prof.Dr.Dr.h.c.Reinhard Wiesner am 31.1.2012 im Rahmen einer Anhörung vor der Hamburgischen Bürgerschaft zur kontrovers geführten Diskussion um die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe
Der gesellschaftliche Diskurs über den Umgang mit Vielfalt bewegt sich im Spannungsfeld von Exklusion, Separation, Integration und Inklusion. Die AGJ erläutert diese verschiedenen Möglichkeiten und verweist auf die Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe für das Konzept der Inklusion.
Stellungnahme zum Zwischenbericht der Arbeitsgruppe "Inklusion von jungen Menschen mit Behinderung" - insbesondere zur Frage eines einheitlichen Leistungstatbestands „Hilfen zur Entwicklung“ der sogenannten Großen Lösung.
Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) als unabhängiger Fachverband für Erziehungshilfen in Deutschland reagiert mit dieser Stellungnahme auf aktuelle Strukturdebatten der Kinder- und Jugendhilfe und hier speziell der Erziehungshilfen.
Stellungnahme der dgkjp für eine weitere Verbesserung der Kooperation zwischen Kinder- und Jugendpsychotherapie und der Kinder- und Jugendhilfe mit konkreten Vorschlägen besonders zur Hilfeplanung.
Zu den Ankündigungen des BMFSFJ hinsichtlich der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilferechts ein Referat von Prof. Dr. Reinhard Wiesner. Es gibt bis heute keinen transparenten Diskussionsprozess über den Änderungsbedarf und die Änderungsabsichten - sieht man einmal von den formelhaften Äußerungen im Koalitionsvertrag ab. Was Eltern, Kinder und Jugendliche wirklich wollen und was sie brauchen, danach wird nicht gefragt.
Ein gemeinsames Positionspapier zur Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe
Ein gemeinsames Positionspapier zur Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe der Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie - BAG KJPP, des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie – BKJPP, der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie – DGKJP sowie der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ.
Im Interesse der von ihnen unterstützten jungen Menschen müssen Fachkräfte an der Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie (KJPP) und Kinder- und Jugendhilfe (KJH) ihre Zusammenarbeit gestalten.
Das Positionspapier des AFET-Fachausschusses Jugendhilferecht und -politik setzt sich mit der Bedeutung und Notwendigkeit von Ombudsstellen in der Kinder- und Jugendhilfe auseinander. AFET unterstützt Einrichtung und unabhängige Arbeit dieser Ombudsstellen und möchte eine klare Verankerung dieser Stellen im Rahmen der Reform des SGB VIII.
Der Paritätische-Gesamtverband veröffentlicht ein aktuelles Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden, welches drastische Kürzungspläne in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe enthüllt. Der Paritätische zeigt sich angesichts der Kürzungspläne von Bund, Ländern und Kommunen entsetzt. Die Vorschläge zielen auf radikale Einschnitte bei sozialen Unterstützungsleistungen. Individuelle Rechtsansprüche auf Schulbegleitung sollen gestrichen, das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen eingeschränkt, die Nachbetreuung junger Erwachsener aus der Jugendhilfe abgeschafft, der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende zusammengestrichen werden.
Reformen dürfen nicht am Kind vorbei verhandelt werden. Pfad-Niedersachsen e.V. hat eine umfangreiche Stellungnahme zu einem aktuelles Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden erarbeitet. Der PARITÄTISCHE Gesamtverband hat in seiner kürzlichen Veröffentlichung "Drohender Kahlschlag im Sozialen" auf dieses bis dahin unbekannte Papier verwiesen. PFAD Niedersachsen hat in seiner Stellungnahme immer wieder auf die Auswirkungen dieser Überlegungen auf Pflegekinder und Pflegeeltern hingewiesen.
Inhalt des Gutachtens: Umfang der Übertragung von Aufgaben nach § 76 SGB VIII (Beteiligung anerkannter Träger der freien Jugendhilfe an der Wahnehmung anderer Aufgaben) in Verbindung mit § 43 SGB VIII (Erlaubnis zur Kindertgagespflege).
Das durch die 'Netzwerkstelle Ombudschaft in der Jugendhilfe' beauftragte Rechtsgutachten soll klären, an welchen Stellen die verschiedenene Aufgaben einer Ombudschaft in der Jugendhilfe gesetzlich verankert werden können.
Das Gutachten aus Juni 2012 beschäftigt sich mit der Abgrenzung von Leistungen nach §§ 27, 33 SGB VIII bzw. § 35 a SGB VIII und §§ 53, 54 Abs. 3 SGB XII.
Ein Gutachten des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge über die Frage, ob nicht mitwirkungsbereite Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren außerhalb der Jugendhilfe in Obdachlosenunterkünfte aufgenommen werden dürfen.
In einem Gutachten vom 14. Dezember 2015 hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. die Abgrenzung einer selbständigen Tätigkeit in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe von einer abhängigen Beschäftigung dargestellt.
Vor dem Hintergrund sich wandelnder Anforderungen an Pflegefamilien fragt das vorliegende Gutachten des Beirates des BmFSFJ danach, welche rechtlichen Neujustierungen und Anpassungen der sozialen Praxis erforderlich sind, um der Situation von Pflegekindern und ihrer Pflegefamilien besser gerecht zu werden.
Experten: "Große Lösung" bei Kinder- und Jugendhilfe muss kommen