Die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter hat Mitte August "Gemeinsame Empfehlungen zur Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII - Heranziehung zu den Kosten nach §§ 91 ff. SGB VIII" in einer neu bearbeiteten sechsten Fassung von Juni 2024 veröffentlicht.
Der 13. Kinder- und Jugendbericht mit dem Titel "Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen - Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe" wurde von einer Sachverständigenkommission unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Keupp erstellt und verlangt vor allem eine bessere Vernetzung der vorhandenen Angebote und Strukturen.
Mit dem Abschlussbericht präsentiert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter einen Einblick in die Planung, in den Verlauf und in die Ergebnisse der Kampagne, die zur Veränderung des öffentlichen Bildes von Jugendämtern ins Leben gerufen wurde.
Auf der 106. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter vom 25. bis 27. März 2009 in Halle wurden grundsätzliche Möglichkeiten und Grenzen des Persönliches Budgets im Sinne des SGB IX für Leistungen nach § 35a SGB VIII aufgezeigt.
Die hier vorgestellte Expertise zu den Kosten und dem Nutzen Früher Hilfen wurde im Rahmen des Bundesmodellprojekts "Guter Start ins Kinderleben" durchgeführt.
Die beiden Erziehungshilfeverbände AFET (Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.) und die IGfH (Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V.) haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Thematik „Große Lösung“ eingesetzt und ein Positionspapier erarbeitet.
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ setzt sich in diesem Positionspapier mit dem Verhältnis von Recht und Fachlichkeit der Sozialen Arbeit auseinander, da im Alltag der sozialpädagogischen Arbeit häufig mit dem Recht unsicher und ambivalent umgegangen wird.
Positionen des Deutschen Sozialgerichtstag e.V. - DSGT - zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Nach Ansicht des DSGT ist die Kinder- und Jugendhilfe ein wesentlicher Bestandteil des Sozialsystems der Bundesrepublik Deutschland und kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, „positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinderund familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen“
Zum 'Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft' haben sich siebzehn Institutionen, die mit diesem Thema zu tun haben, zusammengeschlossen. Zur Zeit ist das Bundesforum ebenfalls mit der SGB VIII Reform beschäftigt und hat ein Arbeitspapier dazu entwickelt: "Einwurf zum Prozess „Mitreden – Mitgestalten“ zur Vorbereitung einer SGB VIII-Reform: „Unterbringung außerhalb der eigenen Familie: Kindesinteressen wahren – Eltern unter-stützen – Familien stärken“
'Die Vorzüge institutionalisierter Beteiligung und gelebter Beteiligungskultur auf Landesebene für junge Menschen in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe erschließen.' Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ. Mit dem vorliegenden Positionspapier will die AGJ den bundesweiten Ausbau und die Verstetigung landesweiter Interessenvertretungen von jungen Menschen aus stationären Angebotsformen befördern.
Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörde (AGJF) hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter das Positionspapier zum Thema „Was brauchen Kinder, Jugendliche und Familien nach Corona? - Konsequenzen für die Kinder- und Jugendhilfe“ veröffentlicht.
Der KVJS - Kommunalverband für Jugend und Soziales in Baden-Württemberg - hat ein Papier zu Schutzkonzepten in der Pflegekinderhilfe erarbeitet. Die vorliegende Handreichung soll eine Orientierung zur Entwicklung eigener Schutzkonzepte in den Stadt- und Landkreisen - bezogen auf jedes Pflegeverhältnis - sein. Ziel ist es, von Beginn an eine verbesserte Qualität in der Beratung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Infrastruktur der Pflegekinderhilfe sicherzustellen und überprüfbar zu machen (vgl. § 79a Satz 1 SGB VIII).
Zwischen Anforderungen des KJSG und den Möglichkeiten vor Ort
AFET-IMPUL!SE-Papier 13 mit der Frage: Ist das KJSG eine schwierige, aber zu leistende Herausforderung zum Wohle der Klient*innen oder der überlaufende Tropfen zur Überlastung öffentlicher Jugendhilfestrukturen?
Das Miteinander von Frühen Hilfen und ASD im Jugendamt gestalten
Das LWL-Landesjugendamt Westfalen und das LVR-Landesjugendamt Rheinland haben eine Arbeitshilfe für Jugendämter veröffentlicht, um die Zusammenarbeit des „Allgemeinen Sozialen Dienstes“ (ASD) mit dem Arbeitsfeld der „Frühen Hilfen“ zu unterstützen. Frühe Hilfen sind Angebote für Eltern ab der Schwangerschaft und Familien mit Kindern bis drei Jahre. Auch Adoptiv- und Pflegefamilien können diese Hilfen in Anspruch nehmen.
Impul!se 4-2023 von AFET. Das Arbeitspapier beschäftigt sich mit der Frage: " 'Kleine Kinder in stationären Settings der Hilfen zur Erziehung - neue Impulse durch das KJSG?" Das Papier beschäftigt sich mit der Unterbringung junger Kinder in Heimeinrichtungen aufgrund fehlender Möglichkeiten der Unterbringung in Pflegefamilien.
AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. hat bisher 27 Impulspapiere veröffentlicht. Diese Impulspapiere hat AFET nun in einen kostenlosen Online-Reader zusammengefasst.
Der Kinder- und Jugendhilfereport 2024 ist ein datengestützter Bericht zu wichtigen und zentralen Befunden der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland und wurde von einer Autorengruppe aus Mitarbeitern der Dortmunder Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund DJI/TU Dortmund erstellt.
Kostenbeteiligung nach dem SGB VIII