AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe hat relevante Aspekte aus dem Koalitionsvertrag vom 24.11.2021 für die Kinder und Jugendhilfe/Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Der Koalitionsvertrag sieht u.a. vor, dass die Kostenbeteiligung für Pflege- und Heimkinder komplett gestrichen werden soll.
Die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) hat im Mai die Berliner Erklärung verabschiedet. Die Erklärung geht auf die besondere Krisensituation der Kinder und Jugendlichen ein, die durch die Sorge vor der Klimakrise, die massiven Einschränkungen durch die Pandemie und nun durch die allgemeine Verunsicherung durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine besonders belastet sind. Kinder und Jugendliche müssen deshalb in vielfältiger Weise gestärkt werden, so der Beschluss der JFMK und des Bundesfamilienministeriums.
Kinder- und Jugendhilfe braucht bedarfsgerechte Finanzierung
Die '#initiativeKJP', in der sind sieben bundeszentrale Verbände zusammengeschlossen sind, setzt sich für eine leistungsfähige Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe ein. Die Initiative maht, dass der Fortbestand dieser Infrastruktur durch die aktuelle Haushaltssituation des Bundes in Gefahr ist.
In einem offenen Brief vom 18. Juni 2024 an Bundeskanzler, Vizekanzler und Finanzminister zum Haushalt 2025 warnen mehr als fünfzig Jugendhilfe- und Freiwilligendienstträger vor einer Rotstift-Politik der Bundesregierung zu Lasten junger Menschen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ hat einen Bericht zum Beteiligungsprozess „Gemeinsam zum Ziel – Wir gestalten die Inklusive Kinder- und Jugendhilfe!" veröffentlicht. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses ergeben ein klares Bekenntnis zu einer Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert alle demokratischen Parteien dazu auf, im Sinne einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, die entscheidungsreifen Gesetze zur Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe und zur Einführung einer Pflegefachassistenz noch vor den Neuwahlen zu verabschieden.
Die GEW hat zur geplatzten Novellierung des Sozialgesetzbuch VIII für mehr Inklusion eine Mitteilung herausgegeben: "Reformprozess in der Kinder- und Jugendhilfe gescheitert – Fachkräfte stehen stark unter Druck“.
Das DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht hat aus dem neuen Koalitionsvertrag der zukünftigen Regierung die Punkte herausgesucht, die sich mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familienrecht beschäftigen.
In Reaktion zur Rede auf dem Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Berlin im Hinblick auf die Kostensteigerungen in der Kinder- und Jugendhilfe haben die Bundesfachverbände für Erziehungshilfen in Deutschland haben einen offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz verfasst.
Das Bundeskabinett verabschiedete am 12. August den Gesetzentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe. Zur Information veröffentlichten wir dazu Teile der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums und Auszüge aus dem Gesetzesentwurf.
Kostenbeteiligung für Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII und für Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem SGB XII im Vergleich
Eine Expertise im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ von Rechtsanwältin Gila Schindler
Die Ombudsschaft ist eine neuere Entwicklung im Rahmen der Partizipation innerhalb der Jugendhilfe. Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) gründete sich 2002 und war damit bundesweit die erste Ombudsstelle. Erläuterung zu Ombudschaften in der Jugendhilfe.
Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland - und eine Stellungnahme der Bundesregierung
Die Verwandtenpflege ist schon seit längerem ein diskutiertes Thema in der Jugendhilfe und damit auch für die Wirtschaftliche Jugendhilfe, die sich immer wieder mit Änderungen und neuen Sichtweisen auseinandersetzen muss.
Statement von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner am 31.1.2012 im Rahmen einer Anhörung vor der Hamburgischen Bürgerschaft zur kontrovers geführten Diskussion um die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe.
Über eine schwierige Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Pflegeversicherung – und darüber, warum Pflegefamilien Klarheit statt Verschiebung von Zuständigkeiten brauchen.
Empfehlungen des Bayrischen Landesjugendamtes zur Anwendung der §§ 91 bis 95 SGB VIII. Kostenbeiträge für stationäre und teilstationäre Leistungen sowie vorläufige Maßnahmen und die Überleitung von Ansprüchen - hier mit besonderem Hinweis auf die Anrechnung eines Einkommens junger Menschen.
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Anrechnung des Einkommens junger Menschen bei der Jugendhilfe