Die GEW hat zur geplatzten Novellierung des Sozialgesetzbuch VIII für mehr Inklusion eine Mitteilung herausgegeben: "Reformprozess in der Kinder- und Jugendhilfe gescheitert – Fachkräfte stehen stark unter Druck“.
Das DIJuF - Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht hat aus dem neuen Koalitionsvertrag der zukünftigen Regierung die Punkte herausgesucht, die sich mit der Kinder- und Jugendhilfe und dem Familienrecht beschäftigen.
Das Statistische Bundesamt hat in seiner Presseerklärung die bisher aktuellsten Zahlen zur Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen für 2024 veröffentlicht. Die Zahlen haben sich gegenüber 2023 um drei Prozent erhöht. 2024 waren 134 000 junge Menschen in Heimen und 87 500 in Pflegefamilien. Von den Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen waren die Eltern in fast jedem zweiten Fall alleinerziehend.
Im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe sind im Jahr 2024 erneut eine Vielzahl von Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch – Achtes Buch (SGB VIII) als Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte junge Menschen und als Hilfen für junge Volljährige gewährt worden. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, sind Erziehungsberatungen nach § 28 SGB VIII auch 2024 die häufigste Hilfeart. In einer Vollzeitpflege wurden fast so viele junge Menschen betreut ( 7 721) wie in einer Einrichtung oder betreutem Wohnen (7 843).
Mitteilung des Statistischen Bundesamtes: Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 128 000 junge Menschen in einem Heim und weitere rund 87 000 in einer Pflegefamilie betreut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wuchsen damit etwa 215 000 Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene - zumindest zeitweise - außerhalb der eigenen Familie auf.
Der AWO Landesverband Berlin e. V. richtet im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine unabhängige Anlauf- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche aus den stationären Hilfen zur Erziehung und für Pflegekinder ein.
Pressemitteilung des Bundesamtes für Statistik: 121 000 junge Menschen lebten in Heimen und 86 000 in Pflegefamilien. In jedem zweiten Fall waren die Eltern alleinerziehend. 65 % der Betroffenen oder ihrer Herkunftsfamilien bezogen Transferleistungen Hauptgründe für neue Unterbringungen im Jahr 2022 waren der Ausfall von Bezugspersonen und Kindeswohlgefährdungen
In Reaktion zur Rede auf dem Kommunalkongress des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Berlin im Hinblick auf die Kostensteigerungen in der Kinder- und Jugendhilfe haben die Bundesfachverbände für Erziehungshilfen in Deutschland haben einen offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz verfasst.
Das Bundeskabinett verabschiedete am 12. August den Gesetzentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe. Zur Information veröffentlichten wir dazu Teile der Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums und Auszüge aus dem Gesetzesentwurf.
Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendhilfe
Ein Zwischenruf der AGJ. In diesem Zwischenruf drückt die AGJ ihren Dank für das große Engagement zur Bewältigung der Krisensituation aus und führt erste weiterführende Fragen zum Kinderschutz, zur Erbringung von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten des Kontaktverbots und zum Sicherungsschirm für soziale Dienstleister zusammen.
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder - und Jugendhilfe - AGJ richtet 2021 zum 17. Mal Europas größten Jugendhilfegipfel den 'Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT)' aus. Unter dem Titel "Wir machen Zukunft - Jetzt!" findet vom 18. bis 20. Mai 2021 der Kinder- und Jugendhilfetag in Essen statt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter hat in 2019 fünf Empfehlungen und Arbeitshilfen erarbeitet und veröffentlicht. Mit diesen Empfehlungen soll die Arbeit der einzelnen Jugendämter verdeutlicht und angeglichen werden.
Der youtube-Film des Erziehungsbüro Rheinland, Köln zeigt die Probleme eines jungen Menschen mit Behinderungen bei der Volljährigkeit und dem Übergang von der Jugendhilfe in die Sozialhilfe.
Seit dem 01. Juli 2019 existiert mit der durch das BMFSFJ geförderten Bundeskoordinierungsstelle Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe eine fachpolitische Interessenvertretung und bundesweite Ansprechpartnerin für Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Bundeskoordinierungsstelle mit Sitz in Berlin fungiert als Dach der im Bundesnetzwerk Ombudschaft zusammengeschlossenen unabhängigen Ombudsstellen.
Umsetzung von Kinder- und Jugendrechten in der Jugendhilfe durch ombudschaftliches Handeln
Pressemitteilung Evangelische Akademie Bad Boll zu einer Tagung am 22./23.Mai zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Kinder- und Jugendhilfe.
Die Ombudsschaft ist eine neuere Entwicklung im Rahmen der Partizipation innerhalb der Jugendhilfe. Der Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe e.V. (BRJ) gründete sich 2002 und war damit bundesweit die erste Ombudsstelle. Erläuterung zu Ombudschaften in der Jugendhilfe.
Auftakt zum Beteiligungsprozess für das neue Kinder- und Jugendhilferecht in Deutschland - Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und die Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks starten den Dialogprozess zur Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe mit der Auftaktverantstaltung am 6. November in Berlin.
Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland - und eine Stellungnahme der Bundesregierung
Im Rahmen eines Kooperationsprojekt von ism gGmbH, Universität Hildesheim, IGFH e.V. und DIJuF e.V. gefördert vom BMFSFJ gibt es ab 6. April 2020 eine neue Website für die Kinder- und Jugendhilfe - "Forum Transfer - innovative Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von Corona". Diese neue Seite hat das große Ziel, Entwicklung und Transfer von Konzepten für Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe bei öffentlichen und freien Trägern anzuregen. Das gilt natürlich auch für die Pflegekinderhilfe. Ideen entwickeln, sammeln und weitergeben - so können alle davon profitieren!