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Junge Volljährige / Care leaver

Verschiedenes

Politik

Junge Volljährige nach der stationären Hilfe zur Erziehung

Leaving Care als eine dringende fach- und sozialpolitische Herausforderung in Deutschland - ein Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ
Tiefergehende Information

Wenn Pflegekinder älter werden

Die Vollzeitpflege ist eine Hilfe zur Erziehung, die immer und besonders in den Jahren vor der Volljährigkeit auf eine Erziehung zur Selbständigkeit hin ausgerichtet sein soll. Um eine Einschätzung zu ermöglichen, wurden Selbsteinschätzungbögen entwickelt, die überwiegend noch in Wohngruppen eingesetzt werden, aber auch schon ihren Weg in die Pflegekinderdienste gefunden haben.
Hinweis

Zum Thema: Leaving Care - junge Volljährige machen sich selbständig

Unter dem Titel "Eigene Wege gehen" hat das SOS-Kinderdorf eine Ausgabe seiner Fachzeitschrift SOS-Kompakt veröffentlicht. In dieser Ausgabe wird genauer in den Blick genommen, unter welchen Bedingungen jungen Menschen den Schritt von der stationären Betreuung in die Selbstständigkeit gehen und was sie brauchen, um ihn gut bewältigen zu können.
Projekt

Sieben Standards für das Leaving Care in der Pflegekinderhilfe

Im Rahmen des Projekts „Care Leaving – Übergänge für junge Menschen aus Pflegefamilien gestalten“ hat der Träger 'Familien für Kinder gGmbH' sieben Standards formuliert, die das Leaving Care von Pflegekindern nachhaltig verbessern.
Politik

Auf sich allein gestellt! Was kommt nach der Heimerziehung?

Am 12. Mai 2016 sprachen Care Leaver im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstmals selbst über ihre Lebenssituationen, Rechte und Zukunftsvorstellungen.
Tiefergehende Information

Junge Erwachsene mit Unterstützungsbedarf

Junge Erwachsene mit Unterstützungsbedarf - In den Bereichen Schule, berufliche Ausbildung, Familie und Partnerschaft, Identität/Jugendkultur kann eine zeitliche Verlängerung und damit eine Entkoppelung von Alter und Status, eine Ausdifferenzierung der Lebensformen, eine stärker ausgeprägte Vorläufigkeit von Lebensabschnitten und eine verminderte Verbindlichkeit einer Situation festgestellt werden.
Hinweis

Careleaver e.V. und die Uni Hildesheim bieten Hilfen an

Die Uni Hildesheim und die Careleaver möchten auf die verschiedenen Schwierigkeiten der aktuellen Situation reagieren und mit ihrer Onlineplattform auch zu Zeiten von Corona Hilfe leisten, denn wir alle haben unsere unterschiedlichen Schwierigkeiten mit den derzeitigen Veränderungen in Deutschland, aber manche Fragen betreffen besonders die spezifische Lebenssituation von Care Leavern (jungen Menschen aus der stationären Jugendhilfe). Für Care Leaver sehr dringliche Fragen in diesen Tagen sind z.B.: Minijobs, die gekündigt wurden, Freiwilligendienste, die unterbrochen werden mussten und nun die Frage bleibt: Wo soll ich wohnen, wenn ich zurück nach Deutschland komme?
Projekt

Leaving Care in der Kommune

Das von IGfH und Universität Hildesheim gemeinsam durchgeführte Projekt „Fachstelle: Leaving Care in der Kommune“ reagiert auf den wachsenden Bedarf in Kommunen, in Kooperation von öffentlichen und freien Trägern und Care Leaver*innen - Initiativen, eine Infrastruktur für Care Leaver*innen aufzubauen. Das Projekt hat eine Dauer von zwei Jahren und wird im September 2022 beendet. Inzwischen hat sich jedoch schon viel Lesenswertes angesammelt.
Politik

Hilfe für junge Volljährige als KANN-Leistung???

Einige wesentliche Fachausschüsse haben dem Bundesrat die Empfehlungen 314/1/17zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG) für seine Sitzung am 2. Juni 2017 zur Verfügung gestellt. Nach diesen Empfehlungen soll die Hilfe für junge Volljährige § 41 SGB VIII von einer "soll" auf eine "kann"Leistung umgestellt werden.
Erfahrungsbericht

von:

Der Antrag auf Hilfe für junge Volljährige

Henrike Hopp berichtet, wie eine Siebzehnjährige ihren Antrag auf "Hilfe für junge Volljährige" schreibt - und bewilligt bekommt.
Tiefergehende Information

Situation von Careleavern - internationale Studien

Junge Menschen, die den Übergang ins Erwachsenenleben aus einer stationären Hilfe zur Erziehung (z. B. einer Wohngruppe, Betreutem Jugendwohnen oder einer Pflegefamilie) heraus bestreiten, stehen vor der besonderen Herausforderung, nach dem Ende der öffentlichen Hilfemaßnahme nicht auf ein gesichertes familiäres bzw. sozial gewachsenes Netz aus materiellen und immateriellen Unterstützungsleistungen und sozialen Beziehungen zurückgreifen zu können.
Hinweis

Notfallfonds für Careleaver

Careleaver e.V. hat einen Notfallfonds für Careleaver/Junge Erwachsene aus der Jugendhilfe eingerichtet, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Nöte gekommen sind z.B. den Verlust eines Minijobs, BAFÖG-Unklarheiten, Warten auf Bescheide des Jobcenters etc.
Nachricht

Mehr Unterstützung für Careleaver

Zum Tag der Jugend am 12.08.2023 forderte der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Jugendhilfeträger in einer Presseerklärung den konsequenten flächendeckenden Ausbau der Unterstützungs- und Beratungsangebote für Care Leaver im Land.
Projekt

Teilhabe junger Menschen im Übergang zwischen stationärer Jugendhilfe und Erwachsenenleben

Die CLS-Studie ist eine Langzeitstudie über die Lebensverläufe von jungen Menschen, die zeitweilig in Wohngruppen und Pflegefamilien gelebt haben. Sie läuft über mehrere Jahre und beginnt, wenn die Jugendlichen noch in den Wohngruppen oder Pflegefamilien leben. Mit der CLS-Studie soll untersucht werden, vor welchen Herausforderungen Jugendliche in diesen unterschiedlichen Bereichen stehen, wenn sie aus Wohngruppen oder Pflegefamilien ausziehen. Die Studie wird über mehrere Jahre durchgeführt durch einen Projektverbund der Stiftung Universität Hildesheim, DJI, IGFH und GISS.
Politik

Care Leaver - Berliner Erklärung

Eine gemeinsame Erklärung der Universität Hildesheim, der IGFH und der Careleaver e.V.: Care Leaver in Deutschland brauchen – wie in anderen Ländern – einen eigenen Rechtsanspruch „Leaving Care“, damit ihre Rechtsposition im Übergang ins Erwachsenenleben in der Jugendhilfe gestärkt und die Übergangsbegleitung auf breiter Basis weiterentwickelt wird -
Erfahrungsbericht

von:

Der Weg zur Verselbstständigung

Eine junge Volljährige berichtet über die bürokratischen Hürden, die sie als Pflegekind nach ihrem 18. Geburtstag zu überwinden hatte. Von Verena Winkler
Tiefergehende Information

Jugendhilfe und dann? Careleaver haben Rechte - Forderungen an Politik und Fachpraxis

Der Anspruch auf Hilfen für junge Volljährige nach dem SGB VIII wird in der Praxis sehr restriktiv gehandhabt. Das gefährdet die Nachhaltigkeit des Erfolges der geleisteten Hilfen. Care Leaver müssen ihre Ansprüche gegenwärtig bei verschiedenen Stellen geltend machen. Lange Überleitungsprozesse und eine Tendenz der Sozialleistungsträger, sich im Zweifelsfall für unzuständig zu erklären, führen zu Lücken in der Finanzierung ihres Lebensunterhalts. Diese Verwaltungspraxis verschärft existentielle Risiken wie z.B. Ausbildungsabbrüche oder Wohnungslosigkeit.
Hinweis

Rechte von Care-Leavern / Jungen Volljährigen

Junge Menschen, die in stationären Wohngruppen, Pflegefamilien, Erziehungsstellen oder anderen Betreuungsformen der Kinder- und Jugendhilfe aufgewachsen sind, erleben den Übergang ins Erwachsenenleben mit vielen Fragen und Herausforderungen.Die IGFH und die Stiftung Uni Hildesheim haben für diese jungen Erwachsenen einen umfangreichen Flyer entwickelt und herausgegeben, mit dem auf die Rechte der Care-Leaver hingewiesen wird, z.B. auf den Anspruch auf Beratung und Betreuung oder auch auf finanzielle Unterstützung.
Projekt

Was erfahren und erleben junge Menschen nach Verlassen der Pflegefamilie als hilfreich oder hinderlich?

Die Care-Leaver-Studie (CLS-Studie) will von jungen Menschen selbst wissen, welche Erfahrungen sie beim Verlassen der Pflegefamilie gemacht haben. Dazu werden die Teilnehmer der Studie im Laufe von sieben Jahren in jedem Jahr zu ihren Erfahrungen mit dem Übergang ins Erwachsenenleben befragt. Das Ziel ist, insgesamt 1000 Care Leaver*innen in die CLS-Studie aufzunehmen, die zum Studienbeginn zwischen 16 und 19 Jahre alt sein und noch in den Pflegefamilien leben sollten. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht, wir sind erst auf dem Weg. Unsere Bitte an alle Beteiligten und Interessierten: Machen Sie die jungen Menschen auf die Studie aufmerksam, denn sie können durch ihre Teilnahme mithelfen, die schwierige Situation der Verselbständigung zu verbessern.
Politik

KEINE Verschärfung der Kostenheranziehung für Pflege- und Heimkinder

PFAD-Bundesverband teilt mit: Die Verschärfung ist nun durch einen Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen zurückgenommen worden. Die Kostenheranziehung nach SGB VIII bleibt vorerst bestehen bis zur Reform des SGB VIII. Der Gesetzesentwurf dafür wird Anfang 2020 erwartet.

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