Sie sind hier

Hilfeplan

Moses Online Themenheft
Auf was haben Pflegeeltern ein Anrecht? Was sind die Rechte und Möglichkeiten von Pflegeeltern in krisenhaften Entwicklungen? Dieses Themenheft ist ein unersetzlicher Begleiter für Pflegeeltern - voll mit wichtigen Informationen und zahlreichen Vorlagen für Anträge, Musterschreiben, rechtlichen Grundlagen.
Publikation

Hilfeplan

Wenn Menschen sich dafür interessieren, ein Pflegekind in ihre Familie aufzunehmen, dann tun sie dies aus ganz persönlicher Motivation heraus. Schon bei der Vorbereitung auf ihre zukünftige Aufgabe erfahren Pflegeelternbewerber, dass amtliches Tun einen wesentlichen Anteil haben wird in der Aufgabe, die sie sich ausgesucht haben. Sie werden ‚Beteiligte‘ in einem jugendamtlichen Handeln. Daher besteht ein Sinn dieses Heftes darin, Ihnen die Handlungsstrukturen des Jugendamtes näher zu bringen, wenn Sie ein Pflegekind aufnehmen wollen oder aufgenommen haben.

Für Ihren ersten Kontakt mit diesem Thema

Begriffserklärung

Beistand sein beim Hilfeplangespräch

Pflegeeltern haben das Recht, zu Hilfeplangesprächen eine Person ihres Vertrauens mitzubringen, einen sogenannten Beistand.
Publikation

Hilfeplan

Wenn Menschen sich dafür interessieren, ein Pflegekind in ihre Familie aufzunehmen, dann tun sie dies aus ganz persönlicher Motivation heraus. Schon bei der Vorbereitung auf ihre zukünftige Aufgabe erfahren Pflegeelternbewerber, dass amtliches Tun einen wesentlichen Anteil haben wird in der Aufgabe, die sie sich ausgesucht haben. Sie werden ‚Beteiligte‘ in einem jugendamtlichen Handeln. Daher besteht ein Sinn dieses Heftes darin, Ihnen die Handlungsstrukturen des Jugendamtes näher zu bringen, wenn Sie ein Pflegekind aufnehmen wollen oder aufgenommen haben.
Begriffserklärung

Der Hilfeplan für ein Pflegekind

Bei der Unterbringung eines Pflegekindes in einer Pflegefamilie sind jugendamtliche Schritte zu gehen, die im Auftrag des Personensorgeberechtigten gemeinsam zu erarbeiten sind. Die Personensorgeberechtigten haben Anspruch auf Hilfe zur Erziehung, wenn sie im Rahmen ihrer Erziehung zum Wohle des Kindes Beratung, Unterstützung und weitergehende Hilfe benötigen. Wenn das Jugendamt eine geeignete Hilfe gewähren kann, ist die Erstellung eines Hilfeplans vorgeschrieben.

Basis-Infos zum Einstieg

Basiswissen

Das Hilfeplangespräch

Wird ein Kind in einer Pflegefamilie untergebracht, muss es einen sogenannten Hilfeplan geben. Dies schreibt der Paragraf 36 SGB VIII (bzw. KJHG) vor. In diesem Hilfeplan werden alle Vereinbarungen und Entwicklungen festgehalten, die die Unterbringung des Kindes betreffen.
Basiswissen

Das Pflegekind wird volljährig

Wenn das Pflegekind volljährig wird, ist es kein ‚Pflegekind‘ im Sinne des Gesetzes mehr. Die meisten 18jährigen bedürfen jedoch weiterhin der staatlichen Unterstützung. Es gibt verschiedene Möglichkeit, die ein 18-jähriger in Anspruch nehmen kann. Das kann unübersichtlich werden, wie wir an einem Beispiel zeigen. Hier finden Sie wichtige Antworten dazu.

Verschiedenes

Tiefergehende Information

Erstellung des Hilfeplanes

Zu Beginn der Hilfeplanung müssen einige Dinge detailliert im Hilfeplan beschrieben werden. Hier lesen Sie, welche das sind.
Tiefergehende Information

Regelmäßiger Bericht der Pflegeeltern

Sehr hilfreich für das Verständnis der Entwicklung des Kindes kann ein regelmäßiger Bericht der Pflegeeltern über die Zeit zwischen den Hilfeplangesprächen sein.
Tiefergehende Information

Selbsteinschätzungsbogen

Wir möchten hier einen Selbsteinschätzungsbogen vorstellen
Tiefergehende Information

Besuchskontakte

Die Planung der Besuchskontakte ist fester Bestandteil des Hilfeplangesprächs und wird im Hilfeplan dokumentiert. Hier wird über die Frequenz und das Setting entschieden. Hier erfahren Sie, was Sie dabei besonders beachten müssen.
Tiefergehende Information

Rechtsgrundlagen zum Thema Hilfeplan

Eine ausführliche Sammlung der rechtlichen Grundlagen (Gesetzestexte), die beim Thema Hilfeplan relevant sind.
Tiefergehende Information

Beteiligung der Kinder und Jugendlichen

Ob das Pflegekind an einem Hilfeplangespräch teilnimmt hängt ausschließlich davon ab, ob es für dieses Kind einen Sinn macht und ob es das will. Es gibt also keine generellen Lösungen. Bei einem Hilfeplangespräch ist jedoch die Meinung des Kindes sehr bedeutsam.
Tiefergehende Information

Beispiele für Zuständigkeiten und Zuständigkeitswechsel

Es zeigte sich, dass es immer wieder Schwierigkeiten bei Zuständigkeitswechseln der Jugendämter gab. Dies galt besonders dann, wenn das bisher zuständige Jugendamt Leistungen gewährt hatte, die das neue Jugendamt so fachlich nicht nachvollziehen und übernehmen wollte. Die hier genannten Beispiele zeigen die große Macht der Verwaltung und die Hilflosigkeit der Pflegeeltern.
Tiefergehende Information

Wie sieht ein Hilfeplan aus?

Es gibt keine einheitlichen Formulare für Hilfepläne. Jedes Jugendamt kann ein eigenes Formular für die Hilfeplanung entwickeln. Hier finden Sie ein Beispiel-Formular eines Hilfeplans.
Tiefergehende Information

Wenn Pflegekinder älter werden

Die Vollzeitpflege ist eine Hilfe zur Erziehung, die immer und besonders in den Jahren vor der Volljährigkeit auf eine Erziehung zur Selbständigkeit hin ausgerichtet sein soll. Um eine Einschätzung zu ermöglichen, wurden Selbsteinschätzungbögen entwickelt, die überwiegend noch in Wohngruppen eingesetzt werden, aber auch schon ihren Weg in die Pflegekinderdienste gefunden haben.
Tiefergehende Information

Fortführung des Hilfeplanes

Der ideale Hilfeplan verdeutlicht das Heranwachsen des Kindes / Jugendlichen als Prozess, in dem alle Beteiligten eine Rolle in einem Team spielen. Alle Beteiligten tragen und übernehmen Verantwortung (Herkunftseltern, Vormund, Pflegeeltern, Sozialarbeiter, Lehrer, Therapeuten, Ärzte etc.) und zeigen diese Verantwortung durch gemeinsame Vereinbarungen und Verantwortungsbereiche. Lesen Sie hier Details dazu und ein Praxisbeispiel.
Tiefergehende Information

Vereinbarung zwischen Jugendamt und Pflegepersonen

Was ist wichtig in einer Vereinbarung zwischen Jugendamt und Pflegepersonen? Hier finden Sie eine komplette Vorlage, die Sie einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir danken der Stadt Düsseldorf, dass wir den dortigen Vertrag als Vorlage nehmen durften.
Tiefergehende Information

Beispiel: Beschreibung des Landesjugendamtes Brandenburg zur Hilfeplanung

Sicherlich ist auch mal interessant, wie ein Landesjugendamt die Hilfeplanung der Vollzeitpflege beschreibt. Hier finden Sie ein Beispiel.
Tiefergehende Information

Vereinbarungen zur Aufnahme eines Pflegekindes

Bevor das Kind in die Pflegefamilie kommt, müssen zwischen allen Beteiligten Vereinbarungen getroffen werden, die eine rechtliche Basis für die Vollzeitpflege darstellen. Es gibt Vereinbarungen zwischen den Personensorgeberechtigten (Eltern oder Vormund/Pfleger) des Kindes und den Pflegeeltern, den Personensorgeberechtigten und dem Jugendamt und den Pflegeeltern und dem Jugendamt. Lesen Sie hier einige Beispiele.
Tiefergehende Information

Beistand in einem Hilfeplangespräch

Pflegeeltern, Herkunftseltern, Jugendliche und junge Erwachsene können zum Hilfeplangespräch einen Beistand -eine Person ihres Vertrauens- mitnehmen, wenn sie dies sicherer macht. Hier erfahren Sie die rechtlichen Grundlagen dazu - und warum das oft sehr hilfreich ist.
Tiefergehende Information

Methodische Hilfen für die Gestaltung und Evaluation des Prozesses der Zielfindung und Zielformulierung im Hilfeplanverfahren

Bei Studium vorliegender Hilfepläne fällt auf, daß die Hilfeziele sehr unkonkret beschrieben sind („Selbständigkeit“, „eigene Perpektive“, „vernünftiger Schulabschluß“, „konsequentes Erziehungsverhalten“). Einige Schritte können helfen, die Ziele besser zu formulieren.

Seiten