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Hilfeplan

Eine Hilfeplanung bedeutet, dass die beratende Sozialarbeiterin mit dem Personensorgeberechtigten und dem Kind oder Jugendlichen überlegen muss, welche Hilfe geeignet und notwendig wäre.
Moses Online Themenheft
Wenn Menschen sich dafür interessieren, ein Pflegekind in ihre Familie aufzunehmen, dann tun sie dies aus ganz persönlicher Motivation heraus. Selten besteht die Motivation darin, ein Könner im Umgang mit Ämtern und Institutionen werden zu wollen. Daher besteht ein Sinn dieses Heftes darin, Ihnen die Handlungsstrukturen des Jugendamtes näher zu bringen, wenn Sie ein Pflegekind aufnehmen wollen oder aufgenommen haben.

Für Ihren ersten Kontakt mit diesem Thema

Begriffserklärung

Beistand sein beim Hilfeplangespräch

Pflegeeltern haben das Recht, zu Hilfeplangesprächen eine Person ihres Vertrauens mitzubringen, einen sogenannten Beistand.
Begriffserklärung

Der Hilfeplan

Die Art und Weise, wie das Jugendamt bei der Unterbringung eines Kindes in einer Pflegefamilie zu arbeiten hat, wird im SGB VIII vorgeschrieben. Hier wird festgelegt, dass es einen "Hilfeplan" geben muss, in dem alle Vereinbarungen und Entwicklungen festgehalten werden.
Broschüre

Hilfeplanung mit jüngeren Kindern in Erziehungshilfen

Eine Broschüre der Diakonie Rheinland, Westfalen, Lippe zum Umgang mit jüngeren Kindern bei der Gestaltung des Hilfeplanprozesses.
Broschüre

Hilfeplan

Vom Bay.Landesjugendamt wurde eine aktualisierte Fassung der Arbeitshilfe für die Praxis herausgegeben.

Basis-Infos zum Einstieg

Basiswissen

Das Pflegekind wird volljährig

Wenn das Pflegekind volljährig wird, ist es kein ‚Pflegekind‘ im Sinne des Gesetzes mehr. Die meisten 18jährigen bedürfen jedoch weiterhin der staatlichen Unterstützung. Es gibt verschiedene Möglichkeit, die ein 18-jähriger in Anspruch nehmen kann. Das kann unübersichtlich werden, wie wir an einem Beispiel zeigen. Hier finden Sie wichtige Antworten dazu.
Basiswissen

Das Hilfeplangespräch

Wird ein Kind in einer Pflegefamilie untergebracht, muss es einen sogenannten Hilfeplan geben. Dies schreibt der Paragraf 36 SGB VIII (bzw. KJHG) vor. In diesem Hilfeplan werden alle Vereinbarungen und Entwicklungen festgehalten, die die Unterbringung des Kindes betreffen.

Verschiedenes

Tiefergehende Information

Anrechte bzw. Ansprüche bei der Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe im SGB VIII

Pflegeeltern haben einen rechtlichen Anspruch auf Beratung und Unterstützung.
Tiefergehende Information

Beteiligung des Pflegekindes an der Hilfeplanung

Informationen und Überlegungen zu der Frage, wie die ernsthafte Beteiligung der Pflegekinder an den Entscheidungen im Hilfeplanverfahren gestärkt und vertieft werden kann.
Tiefergehende Information

Verhalten des Kindes

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie das Verhalten des Kindes im Hilfeplan vermerkt werden soll.
Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht: Gemeinsam im Hilfeplangespräch

Pflegeeltern, Herkunftseltern, Jugendliche und junge Erwachsene können zum Hilfeplangespräch einen Beistand -eine Person ihres Vertrauens- mitnehmen, wenn sie dies sicherer macht. Lesen Sie hier von den guten Erfahrungen der Pflegefamilie und des Beistandes.
Tiefergehende Information

Besuchskontakte

Die Planung der Besuchskontakte ist fester Bestandteil des Hilfeplangesprächs und wird im Hilfeplan dokumentiert. Hier wird über die Frequenz und das Setting entschieden. Hier erfahren Sie, was Sie dabei besonders beachten müssen.
Tiefergehende Information

Vereinbarungen zur Aufnahme eines Pflegekindes

Bevor das Kind in die Pflegefamilie kommt, müssen zwischen allen Beteiligten Vereinbarungen getroffen werden, die eine rechtliche Basis für die Vollzeitpflege darstellen. Es gibt Vereinbarungen zwischen den Personensorgeberechtigten (Eltern oder Vormund/Pfleger) des Kindes und den Pflegeeltern, den Personensorgeberechtigten und dem Jugendamt und den Pflegeeltern und dem Jugendamt. Lesen Sie hier einige Beispiele.
Tiefergehende Information

Selbsteinschätzungsbogen

Wir möchten hier einen Selbsteinschätzungsbogen vorstellen
Tiefergehende Information

Ablauf der Hilfeplanung

Zu Beginn der Hilfe gibt es einen Hilfeplan, in dem Ziele und Handlungen durch beteiligte Personen vereinbart werden. Diese Vereinbarung geschieht im Rahmen eines Gespräches, dem sogenannten ‚Hilfeplangespräch‘ (HPG). Üblicherweise lädt das Jugendamt alle Beteiligten einmal jährlich zu einem Hilfeplangespräch ein.
Tiefergehende Information

Rechtsgrundlagen zum Thema Hilfeplan

Eine ausführliche Sammlung der rechtlichen Grundlagen (Gesetzestexte), die beim Thema Hilfeplan relevant sind.
Tiefergehende Information

Beispiel: Beschreibung des Landesjugendamtes Brandenburg zur Hilfeplanung

Sicherlich ist auch mal interessant, wie ein Landesjugendamt die Hilfeplanung der Vollzeitpflege beschreibt. Hier finden Sie ein Beispiel.
Tiefergehende Information

Beispiel einer Vereinbarung zwischen Personensorgeberechtigten und Pflegeeltern

Was ist wichtig in einer Vereinbarung zwischen Personensorgeberechtigten und Pflegeeltern? Hier finden Sie eine komplette Vorlage, die Sie einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen können.
Tiefergehende Information

Vereinbarung zwischen Jugendamt und Pflegepersonen

Was ist wichtig in einer Vereinbarung zwischen Jugendamt und Pflegepersonen? Hier finden Sie eine komplette Vorlage, die Sie einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen können.
Tiefergehende Information

Fortführung des Hilfeplanes

Der ideale Hilfeplan verdeutlicht das Heranwachsen des Kindes / Jugendlichen als Prozess, in dem alle Beteiligten eine Rolle in einem Team spielen. Alle Beteiligten tragen und übernehmen Verantwortung (Herkunftseltern, Vormund, Pflegeeltern, Sozialarbeiter, Lehrer, Therapeuten, Ärzte etc.) und zeigen diese Verantwortung durch gemeinsame Vereinbarungen und Verantwortungsbereiche. Lesen Sie hier Details dazu und ein Praxisbeispiel.
Tiefergehende Information

Erstellung des Hilfeplanes

Zu Beginn der Hilfeplanung müssen einige Dinge detailliert im Hilfeplan beschrieben werden. Hier lesen Sie, welche das sind.

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