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Familiäre Bereitschaftsbetreuung

Nicht alles Kinder können in einer intakten familiären Umgebung aufwachsen. Im Rahmen seines Schutzauftrages muss das Jugendamt mögliche Gefährdungen abwenden und Kinder vor Vernachlässigung, Gewalt oder Missbrauch schützen.

Basis-Infos zum Einstieg

Basiswissen

Was ist eine Familiäre Bereitschaftsbetreuung?

Familiäre Bereitschaftsbetreuung wird im Rahmen der § 33 SGB VIII ( Vollzeitpflege) oder § 42 SGB VIII (Inhobhutnahme von Kindern und Jugendlichen) vom Jugendamt oder von einem damit beauftragten freien Träger (z.B. Caritas, SKFM, Diakonie etc.) angeboten. Eine Inobhutnahme ist immer eine Notunterbringung zum Schutz des Kindes.
Basiswissen

Verschiedene Formen der Familienpflege

Übersicht über die Pflegeformen: Kurzzeitpflege, Bereitschaftspflege, Wochenpflege, Dauerpflege, Sonderpflege, Verwandtenpflege.

Verschiedenes

Erfahrungsbericht

Mensch ärgere dich nicht

Erfahrungsbericht einer Bereitschaftspflegemutter über verschiedene Kinder, die sie im Rahmen der Familiären Bereitschaftsbetreuung aufgenommen hat
Erfahrungsbericht

Sara, das Mädchen, das überall zuhause war.

Der Bericht einer Bereitschaftspflegemutter zur Entwicklung des Kindes während der Zeit der Bereitschaftspflege.
Erfahrungsbericht

Vera - Schwester auf Zeit

Vera und Maria sind Freundinnen und besuchen eine Grundschulklasse. Als Marias Mama längerfristig in eine Klinik muss, nehmen Veras Eltern Maria als Pflegekind für diese Zeit bei sich auf. Veras Mutter erzählt die Geschichte aus Veras Sicht. Die Erfahrung bring Veras Eltern dazu, Bereitschaftspflegefamilie zu werden.
Erfahrungsbericht

Luzie kommt - Erfahrungsbericht einer Pflegemutter

Luzie wurde als sechstes Kind ihrer Mutter in der 31. Schwangerschaftswoche geboren und kam mit 20 Monaten zu uns. Die anderen Halbgeschwister leben seit ihrer Geburt ebenfalls in Pflegefamilien. Die Eltern sind nicht verheiratet und leben heute getrennt voneinander. Die Mutter ist seit langem alkoholabhängig. Auch in bzw. kurz vor der Schwangerschaft wurde sie mit einer akuten Alkoholvergiftung stationär behandelt. Lesen Sie weiter...
Tiefergehende Information

Gesetzliche Versicherungspflicht für Bereitschaftspflegeeltern nicht bei Unterbringung nach § 33 SGB VIII

Bei Bereitschaftspflegeeltern ist für die Versicherungspflicht entscheidend, nach welcher Vorschrift im SGB VIII die Bereitschaftspflege ausgeübt wird. NUR bei der Ausübung der Bereitschaftspflege nach § 42 SGB VIII besteht eine Versicherungspflicht für die Pflegeeltern.
Erfahrungsbericht

Eine schnelle Entscheidung zum Wohl des Kindes

Bericht einer Bereitschaftspflegemutter
Tiefergehende Information

Einkommenssteuerliche Behandlung von Pflegegeld

Das LJA Rheinland hat noch einmal wesentliche Grundsätze der Einkommenssteuerlichen Behandlung des Pflegegeldes zusammengefaßt und weist auf eine Veränderung der in der Bereitschaftspflege gezahlten Kosten der Unfallversicherung und Alterssicherung hin, die nun NICHT mehr zu versteuern sind.
Tiefergehende Information

Entwicklungsbögen für Kinder in FBB (Familiärer Bereitschaftspflege)

Zwei Entwicklungsbögen zur Dokumentation der Aufnahmesitutation des Kindes in der FBB und zur monatlichen Fortschreibung.
Tiefergehende Information

Mitarbeit bei der Erstellung eines Konzeptes zur Familiären Bereitschaftsbetreuung

In den letzten Jahren wurden die Anforderungen an die FBB immer größer, da die in Obhut genommenen Kinder immer älter und geschädigter sind.
Erfahrungsbericht

Über meine Erfahrungen in der Bereitschaftspflegefamilie

Bevor ich in meine Pflegefamilie vor 13 Jahren kam, kam ich zuerst mit meiner Schwester in eine Bereitschaftspflegefamilie für 7 Monate. Ich habe von dort keine schönen Erinnerungen im Kopf.

Fachwissen

Gerichtsbeschluss erklärt

Bereitschaftbetreuung ist keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Urteil des Sozialgerichts Dresden vom November 2016 zur Frage, ob eine Bereitschaftspflegestelle gesetzlich sozialversichert sein muss.
Gerichtsbeschluss erklärt

von:

Bereitschaftbetreuung ist keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Eine Bereitschaftsbetreuerin, die Kinder in Krisensituationen für das Jugendamt aufnimmt, ist nicht gesetzlich sozialversichert. Das hat das Sozialgericht Dresden mit Urteil vom 15. November 2016 entschieden.
Fachartikel

von:

Bereitschaftspflege - Familiäre Bereitschaftsbetreuung

Andreas Sahnen - Sachgebietsleiter des Pflegekinderdienstes der Stadt Düsseldorf - hat für die Webseite "Online-Handbuch für die Kinder- und Jugendhilfe" einen aktuellen Artikel geschrieben.
Konzept

von:

Rahmenkonzeption Familiäre Bereitschaftsbetreuung

Das Landesjugendamt Rheinland hat zum Standard von Inobhutnahme und Familiärer Bereitschaftsbetreuung eine überarbeitete Broschüre neu aufgelegt.
Bericht zur Veranstaltung

Traumageschehen im Rahmen der Familiären Bereitschaftsbetreuung

Ergebnisbroschüre der Jahrestagung Familiäre Bereitschaftsbetreuung des Landschaftsverbandes Rheinland, Dezernat Jugend im in Hennef im August 2009 mit dem Schwerpunktthema Trauma.
Stellungnahme

von:

Stellungnahme des DIJuF zur Forderung der BGW auf Unfall-Pflichtversicherung für Bereitschaftspflegestellen

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Zahlungen für Bereitschafts-pflege und der Untrennbarkeit von unversicherten und zu versichernden Tätigkeiten in einer Familie hält das DIJuF die Meinung der Berufsgenossenschaft für rechtlich fragwürdig.
Fachartikel

von:

Wenn ein Kind zu uns gebracht wird

Wenn ein Kind zu uns gebracht wird, ist es meistens verstört und geschockt, das heißt in der Praxis: das eine Kind versteckt sich unterm Tisch, das andere geht aggressiv auf uns los, ein nächstes sitzt apathisch in der Ecke oder verschläft seinen Schock.
Fachartikel

von:

Verlaufsmodell zur Inobhutnahme von Kindern in "Familiärer Bereitschaftsbetreuung" (FBB)

Muss ein Kind aufgrund einer akuten Kindeswohlgefährdung in Obhut genommen werden, bietet eine Familiäre Bereitschaftsbetreuungsstelle (kurz: FBB-Stelle) Schutz und Sicherheit, bis die weitere Situation des Kindes geklärt ist. Das hier gezeigte Verlaufsmodell bezieht sich auf die Arbeit mit Kindern im Alter zwischen null und fünf Jahren, die eine Traumatisierung erfahren haben.