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Besuchskontakt / Umgang

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Rechtliche Regelungen

Gerichtsbeschluss

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vom: 
02.08.1999

Aussetzung des Umgangs bei Kindeswohlgefährdung

Befristeter Ausschluss des Umgangs zum Wohle des Kindes
Gerichtsbeschluss

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vom: 
20.05.2010

Sozialhilfe für Pflegekind bei zeitweisem Aufenthalt bei bedürftigen leiblichen Eltern

Dem minderjährigen Kind eines erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, für das Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege durch Unterbringung in einer Pflegefamilie nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch gewährt wird, steht für Tage, an denen es sich mehr als zwölf Stunden bei dem bedürftigen Elternteil aufhält, mit dem es insoweit eine temporäre Bedarfsgemeinschaft bildet, ein Anspruch auf anteiliges Sozialgeld gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 SGB II zu, soweit der Träger der Jugendhilfe das Pflegegeld an die Pflegefamilie ausbezahlt und für die Beurlaubung ins Elternhaus keine Kostenerstattung gewährt.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
09.06.1999

Ausschluss des Umgangs bei Kindeswohlgefährdung

Ablehnung der Besuchskontakte durch das Pflegekind wird als überzeugend angesehen. Aussetzung erfolgt nur zeitweise.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
06.12.2010

Beschränkung des Umgangsrechts wegen Traumatisierung der Kinder durch miterlebte Gewalt

Unter dem Gesichtspunkt der Kindeswohlgefährdung ist gemäß §§ 1666, 1666 a BGB das Umgangsrecht auf die brieflichen Kontakte und evt. Bildinformationen zu beschränken. Die Beschränkung des Umgangsrechts trägt dem Umstand Rechnung, dass die betroffenen Kinder durch die erfahrene Gewaltanwendung des Antragstellers gegenüber der Antragsgegnerin, der Kindesmutter, stark traumatisiert sind.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
05.04.2000

Umgangsrecht der Pflegeeltern

Umgang des Kindes wegen starker Bindung an die Pflegeeltern
Gerichtsbeschluss

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14.07.2010

Umgangsrecht eines nicht sorgeberechtigtem Vaters für ein Pflegekind

Auch einem nicht sorgeberechtigten Vater steht ein Umgangsrecht zu. Es müssen sowohl die Grundrechtspositionen der Eltern als auch das Wohl des Kindes und seine Grundrechtsposition berücksichtigt werden. Diese Auseinandersetzung zwischen den beiden Polen muss sich bei der Entscheidung widerspiegeln.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
16.03.1997

Verbleibensanordnung und Besuchsregelung

Verbleibensanordnung und Besuchsregelung, wenn bei der Wegnahme des Kindes die Voraussetzungen des § 1666 I BGB nicht vorlagen 1. Allein der Umstand, dass sich ein Kind für längere Zeit in einer Pflegefamilie aufhält und zu seinen Pflegeeltern innere Bindungen hat, während seinen leiblichen Eltern weiterhin die elterliche Sorge zusteht, gibt selbst bei deren Herausgabeverlangen im Regelfall keinen Anlass, weitergehende Massnahmen als eine Verbleibensanordnung nach {BGB § 1632 IV} zu treffen. 2. Steht nicht fest, dass eine Gefährdung des Kindeswohls nur durch einen dauerhaften Verbleib in der Pflegefamilie abgewendet werden kann, ist die vormundschaftsgerichtliche Massnahme bei missbräuchlichen Herausgabeverlangen i.d.R. auf eine Anordnung nach BGB § 1632 IV zu beschränken. {SGBVIII § 38} gibt den Pflegeeltern Befugnisse zur Ausübung der Personensorge. Zur Überwindung im Einzelfall gleichwohl auftretender Schwierigkeiten reicht i.d.R. die Ersetzungsbefugnis des Vormundschaftsgerichtes nach {BGB § 1666 II} aus. 3. Im Rahmen der Verbleibensanordnung ist, wenn die Voraussetzungen des {BGB § 1666 I} bei der Wegnahme des Kindes nicht vorlagen, verstärkt nach Möglichkeiten zu suchen, um eine behutsame Rückführung des Kindes zu ermöglichen ( Besuchsregelung).
Gerichtsbeschluss

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vom: 
17.01.2011

Familienpflege mit der Notwendigkeit von Umgangsgewährung, um Entfremdung zu vermeiden

Umgangsrecht der Mutter eines vierjährigen KIndes, welches unmittelbar nach der Geburt in Obhut genommen wurde und seit dem Alter von drei Monaten in einer Pflegefamilie lebt.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
15.02.1998

Entzug der elterlichen Sorge

Wegen Kindeswohlgefährdung (Verunsicherung der Kinder) sollen die Pflegekinder weiterhin keine Besuchskontakte haben. Das Sorgerecht ist der Mutter zurück zu übertragen.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
30.04.2009

Sorgerechtsentzug und Einschränkung des Umgangsrechtes bei traumatisierten Kindern

Entzug des Sorgerechtes und Einschränkung des Umgangsrechtes bei jahrelang durch die Eltern traumatisierten Kindern zur Ermöglichung einer erfolgreichen Therapie
Gerichtsbeschluss

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vom: 
15.07.1999

Umgangsregelung gegen den Willen des Kindes - Anhörung

Ausschluss von Besuchskontakten, die gegen den Willen des Kindes erfolgen müßten und Bedeutung der Anhörung der Beteiligten.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
28.02.2011

Umgangshäufigkeit bei einem Pflegekind mit seinem erziehungsungeeigneten Vater

Zum Umgangsrecht eines erziehungsungeeigneten Elternteils, dem es bisher trotz vielfacher begleiteter Umgangskontakte nicht gelungen ist, eine Beziehung zu seinem Kind aufzubauen. Die dem Kindesvater vom Amtsgericht lediglich eingeräumten 4 Umgangskontakte im Jahr werden einer Vermeidung von wachsender Entfremung zwischen Vater und Kind nicht gerecht; vielmehr ist ihm ein Umgangsrecht einmal im Monat zu gewähren, um die Möglichkeit der Entwicklung einer persönlichen Beziehung zwischen dem Antragsteller und L2 aufrecht zu erhalten.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
04.08.1999

Bestellung eines Ergänzungspflegers

Einschränkung einer Vormundschaft durch die Bestellung eines Ergänzungspflegers zum Zwecke des Umgangs.
Gerichtsbeschluss

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21.12.2010

Biologischer Vater hat Anspruch auf Umgang mit seinen Kindern

Einem biologischen Vater, der nie mit seinen Kindern zusammen gelebt hat, darf dennoch nicht der Umgang mit seinem Nachwuchs versagt werden. Wird dem Vater der Umgang verweigert, stellt dies eine Verletzung von Artikel 8 – dem Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens – der Europäischen Menschenrechtskonvention dar.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
06.04.1999

Einschränkung des Umgangs

Leibliche Eltern erstreben mehr Besuchkontakte zu ihren bei Pflegeeltern lebenden Kindern an, als bisher beschlossen wurde.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
17.01.2011

Umgang nach völliger Entfremdung

In dem Verfahren ging es um ein Umgangsrecht für eine Mutter, deren jetzt 4jähriges Kind drei Monate nach der Geburt in eine Pflegefamilie kam.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
10.12.2000

Umgangsrecht und Untätigkeitsklage

Der Vater eines nichtehelichen Kindes beschwert sich über die Rückweisung einer Untätigkeitsklage zur Umgangsregelung
Gerichtsbeschluss

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vom: 
29.11.2012

Ausschluss des Umgangs der leiblichen Eltern mit ihrem in einer Pflegefamilie lebenden Kind

In dieser Entscheidung über Prozesskostenhilfe begründet das Gericht die Ablehnung der Hilfe damit, dass der Ausschluss des Umgangs auf die auf ernsthaften Gründen beruhenden ablehnenden Haltung des Kindes gegenüber Umgangskonstakten zu seinen leiblichen Eltern beruhe und deren Erzwingung eine Kindeswohlgefährdung darstellen würde.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
08.11.2000

Umgangsrecht der Großeltern

Ablehnung des Umgangsrechtes der Großmutter wegen starker Spannungen der beteiligten Erwachsenen und damit möglicher Kindeswohlgefährung.
Gerichtsbeschluss

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vom: 
13.12.2012

Umgangsaussetzung bei unmittelbarer Gefährdung der Hauptbezugsperson des Kindes

Das Wohl der in der Obhut der Mutter aufwachsenden Kinder ist von der körperlichen Unversehrtheit ihrer Mutter abhängig, hinter deren Schutz das Umgangsrecht des Vaters hier zurücktreten muss.

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