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23.03.2021

Pflegefamilien und die Corona-Pandemie

Die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände BIP - ein Zusammenschluss von PFAD-Bundesverband, Bundesverband behinderter Pflegekinder und AGENDA Pflegefamilien - möchte Daten zur tatsächlichen Situation für Pflegefamilien in der Coronapandemie erfassen. Mit diesen Daten will BIP dann an die Öffentlichkeit und die Politik herantreten, um für dieses Thema sensibel zu machen. BIP bittet die Pflegeeltern, diese Umfrage - sie dauert fünf Minuten - mitzumachen.

Themen:

Anfrage um Mitarbeit von BIP

Jeder hat viele Gründe, sich in der Coronapandemie übersehen zu fühlen. Jeder hat auf seine Weise sicherlich auch Recht.

In Deutschland leben etwa 91.000 Kinder in Pflegefamilien (Destatis, November 2020). Die tatsächliche Zahl ist bedeutend höher, da die Kinder mit Behinderung kaum erfasst werden. Nach einem Jahr in der Coronapandemie stellt die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) fest, dass in der Öffentlichkeit kaum bis gar nicht von oder über Pflegefamilien gesprochen wird. Soforthilfen und Entlastungsstrukturen erreichen Pflegefamilien nur zu sehr geringen Anteilen, weil sie nicht für diese Hilfeform gedacht sind.

Mit einer bundesweiten Umfrage möchte BiP Daten zur tatsächlichen Situation für Pflegefamilien in der Coronapandemie erfassen. Mit der Auswertung wird die Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände (BiP) öffentlich sensibilisieren und an die entsprechenden Ministerien herantreten.

Die Umfrage dauert ca. 5 Minuten. Danke für Ihre Teilnahme!