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Suggestive, Imaginative und Hypnotische Verfahren

Diese Verfahren nutzen die Einbildungskraft und (Auto-) Suggestibiltät des Menschen.

Diese Verfahren nutzen die Einbildungskraft und (Auto-) Suggestibiltät des Menschen.

Hierzu zählen:

Imaginative Verfahren

wie die Katathym-Imagative-Psychotherapie (KIP), auch als Katathymes Bilderleben (KB) bekannt. Es handelt sich - trotz seiner Vorgehensweise - um ein stark tiefenpsychologisch orientiertes Verfahren, das häufig im Rahmen von Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie eingesetzt wird (auch im Rahmen von kassenfinanzierter Psychotherapie)
Nicht näher definierte Verfahren, oder besser Vorgehensweisen, wie Imagination, Visualisierung und Phantasiereisen, die auch in spirituell orientierten Kontexten auftauchen

Suggestive Verfahren

wie das Neurolinguistische Programmieren (NLP)

Hypnotische Verfahren
wie Klinische Hypnose nach Erickson, die vielfach auch im Rahmen von kassenfinanzierter Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie eingesetzt wird
Klinische - und Heilhypnose im Sinne der Deutschen Gesellschaft für Klinische Hypnose (ebenfalls nicht selten im Rahmen von kassenfinanzierter Psychotherapie eingesetzt)
Nicht näher definierte Verfahren, oder besser Vorgehensweisen, wie Hypnotische Tiefenentspannung und Hypnotische Trance. Die Induktion von Trancen oder tranceähnlichen Zuständen wird gehäuft auch in spirituellen Zusammenhängen eingesetzt (spirituelle Trancen)

Die Abgrenzung zwischen Imaginativen, Suggestiven und Hypnotischen Verfahren ist nicht immer einfach. Gemeinsam ist allen genannten Verfahren, dass sie die Einbildungskraft und (Auto-) Suggestibiltät des Menschen nutzen.

Auszug aus: www.psychotherapie-netzwerk.de - dort finden Sie auch weitere Infos.

Letzte Aktualisierung am: 
25.04.2012

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