Sie sind hier

16.05.2012
Stellungnahme

Stellungnahme der Bundesvereinigung Lebenshilfe zur sog. 'grossen Lösung'

Stellungnahme zum Zwischenbericht der Arbeitsgruppe "Inklusion von jungen Menschen mit Behinderung" - insbesondere zur Frage eines einheitlichen Leistungstatbestands „Hilfen zur Entwicklung“ der sogenannten Großen Lösung.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe teilt nicht alle Annahmen und Schlussfolgerungen des Berichts. Insbesondere die Forderung nach einer einheitlichen Kostenheranziehung bei gleichzeitiger Kostenneutralität, die zeitlich festgelegte Verantwortungsübergabe an den Sozialhilfeträger mit Vollendung des 18. Lebensjahres sowie der Vorschlag, einen einheitlichen, als „Hilfen zur Entwicklung“ titulierten Leistungstatbestand
einzuführen, werden von der Bundesvereinigung Lebenshilfe abgelehnt.

Die Bundesvereinigung spricht sich dafür aus, im Falle der Entscheidung für eine Zusammenfassung der Eingliederungshilfeleistungen für alle Kinder und Jugendlichen unter dem Dach des SGB VIII einen Tatbestand zu schaffen, der sämtliche Eingliederungshilfeleistungen umfasst.

Die Stellungnahme finden Sie unten als angehängte pdf-Datei.

Das könnte Sie auch interessieren

Gerichtsbeschluss erklärt

von:

vom: 
27.09.2018

Voraussetzungen der Eingliederungshilfe

Beschluss des OLG Lüneburg vom September 2018 zu den besonderen Voraussetzungen der Gewährung von Eingliederungshilfe nach § 35 a in Form einer Schulbegleitung.
Stellungnahme

von:

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e. V. fordert: Der Generalverdacht muss abgestellt werden!

Offener Brief des Bundesverbandes: Der Generalverdacht gegen Pflegeeltern muss abgestellt werden! Ebenso ist die Fachkompetenz der freien Träger nicht länger anzuzweifeln!
Arbeitspapier

von:

Der Verfahrenslotse gemäß § 10b SGB VIII - Impulse für die Anforderungen und Umsetzungen der neuen Aufgabe

Das zehnte Papier im Zyklus der IMPUL!SE der AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. Das Papier setzt sich mit der neuen Aufgabe des Verfahrenslotsen auseinander, die ab dem 1. Januar 2024 vom Träger der örtlichen Jugendhilfe zu leisten ist.
Positionspapier

Inklusion gestalten! Wie inklusive Hilfen zur Erziehung möglich werden können

Ein Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ. Seit mehr als 10 Jahren ist die VN-Behindertenrechtskonvention (VN-BRK) in Kraft. Sie verpflichtet Deutschland, sein bestehendes Hilfesystem, dessen strukturelle Barrieren und Exklusionswirkungen zu überprüfen und neu zu gestalten, so dass gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen möglich wird. Die AGJ begrüßt daher ausdrücklich die Reform des SGB VIII und die damit verbundene Zielsetzung, die Kinder- und Jugendhilfe zu einem inklusiven Leistungssystem weiterzuentwickeln und die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für alle jungen Menschen zu sichern.
Fachartikel

herausgegeben von:

Die inklusive Schule kommt nicht von selbst

Aufsatz aus der 'Neuen Caritas' 8/2013 zur schwierigen Überwindung des bisherigen Schulsystems in Zeiten der Inklusion.
Fachartikel

Pflegekinder und Inklusion

Heterogenitätsmerkmale und Bildungschancen von Pflegekindern Im Pflegekinderwesen in Deutschland werden die Erfolge, Misserfolge und die besonderen Probleme von Pflegekindern im Bildungssystem bemerkenswert wenig diskutiert. Der Autor hat sich dieses Themas angenommen.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Zwischenbericht einer Arbeitsgruppe zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe unter Beteiligung kommunaler Spitzenverbände, der BAG überörtlicher Sozialhilfeträger und der BAG Landesjugendämter stellte einen Zwischenbericht vor, in dem die Gruppe sich für eine große Lösung im Rahmen der Jugendhilfe ausspricht.
Gutachten

von:

von:

Anrechnung von Kindergeld bei körperlich bzw. geistig behinderten Pflegekindern

Gutachten des Deutschen Vereins vom Januar 2016 zur Anrechnung bzw. Nichtanrechnung des Kindergeldes, welches Pflegeeltern für ihr Pflegekind mit Behinderungen beziehen.
Fachartikel

von:

herausgegeben von:

Inklusion in der Pflegekinderhilfe? Pflegeverhältnisse für Kinder mit Behinderung

Dieser Artikel befasst sich mit Anforderungen an Pflegeverhältnisse in denen Kinder mit einer Behinderung leben. Dafür werden Untersuchungsergebnisse vorgestellt und Konsequenzen für begleitende Soziale Dienste vorgeschlagen. Abschließend werden Chancen und Grenzen von Inklusion in der Pflegekinderhilfe diskutiert.
Konzept

von:

Zentraler Fachdienst für chronisch kranke und behinderte Kinder der Diakonie Düsseldorf

Die Diakonie in Düsseldorf ist seit rund 80 Jahren in der Adoptions- und Pflegekindervermittlung tätig. Bis zu zehn Prozent der zu vermittelnden Kinder sind durch Krankheit und Behinderung belastet. Im Rahmen der „normalen“ Pflegekinderarbeit ist eine dem Bedarf entsprechende Begleitung dieser Kinder und ihrer Pflegefamilien aufgrund der hohen Fallzahlen (1:30) nicht zu gewährleisten. Bereits seit langem wurde deutlich, dass es notwendig war, hierfür einen gesonderten Vermittlungs- und Beratungsdienst vorzuhalten. Folgerichtig hat sich die Diakonie in Düsseldorf daher vor 10 Jahren zur Errichtung für einen speziellen Fachdienst für die Vermittlung und Betreuung von chronisch kranken und behinderten Pflegekindern entschieden.