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05.12.2008

Forderung nach Verringerung der Mehrwertsteuer für Kinder-Produkte

Die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen fordert eine Verringerung der Mehrwertsteuer für Produkte, die für Kinder gebraucht werden.

Themen:

ARBEITSGEMEINSCHAFT
DER DEUTSCHEN FAMILIENORGANISATIONEN E.V.
Courbièrestraße 12 - 10787 Berlin - phone: + 49 - (0) 30 - 21 96 25 13 - fax: + 49 - (0) 30 - 21 96 26 38 www.ag-familie.de

DEUTSCHER FAMILIENVERBAND (DFV) • EVANGELISCHE

AKTIONSGEMEINSCHAFT FÜR FAMILIENFRAGEN (eaf)

FAMILIENBUND DER KATHOLIKEN (FDK) • VERBAND ALLEINERZIEHENDER MÜTTER UND VÄTER (VAMV) •

VERBAND BINATIONALER FAMILIEN UND PARTNERSCHAFTEN (iaf)
V.i.S.d.P. Jochen Schäfer, Arbeitsgemeinschaft der deutsche Familienorganisationen e.V.
Courbièrestraße 12 - 10787 Berlin - phone: + 49 - (0) 30 - 21 96 27 43 - fax: + 49 - (0) 30 - 21 96 26 38 www.ag-familie.de

Pressemitteilung:

AGF fordert Reduzierung der Mehrwertsteuer – Erfolgreicher Start der bundesweiten
Aktion

Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e.V. fordert die
Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Kinderautositze und weitere Produkte und
Dienstleistungen für Kinder. Im Rahmen des Weltkindertagsfestes am 21.September in Berlin wurde die bundesweite Aktion gestartet. Mittlerweile sind über 130.000 Aktions-Postkarten im Umlauf, welche an den Bundesfinanzminister Peer Steinbrück mit der Aufforderung zum Handeln gesandt werden. Und täglich gehen weitere Bestellungen in der Geschäftsstelle der AGF ein.
„Eine wichtige Maßnahme zur Reduzierung der finanziellen Belastung der Familien ist die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder. Dies ist auch notwendig, um die strukturelle Benachteiligung von Familien abzubauen und ein Beitrag zur Bekämpfung der zunehmenden Kinderarmut. Allein die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent bei der Baby-Erstausstattung würde eine Ersparnis von knapp 200 Euro bedeuten“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e.V.,
Elisabeth Bußmann, heute in Berlin.

„Im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise und Rezession ist es ein wirtschaftspolitisches Signal, die Mehrwertsteuer zu reduzieren. Familien hätten dann mehr Geld für notwendige Ausgaben zur Verfügung und würden als größte Verbrauchergruppe einen wesentlichen Beitrag zur Ankurbelung der Binnennachfrage leisten, “ so Bußmann weiter.

Die Bundesregierung plant mit ihrem Maßnahmenkatalog „Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung“ vom 05. November zwar eine Reihe von Investitionsvorhaben und fiskalischen Maßnahmen, darunter auch die befristete Steuerbefreiung bei Erstzulassung eines PKW, lehnt jedoch eine Reduzierung der Mehrwertsteuer ab.

Die Postkarten und Plakate zur Aktion können in der Geschäftsstelle der AGF bestellt werden.

Weitere Infos unter www.ag-familie.de.

Berlin, 01. Dezember 2008
In der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen
sind zusammengeschlossen