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19.06.2012
Stellungnahme

Erklärung der „Forschungsgruppe Pflegekinder“ zu den Antworten des Hamburger Senats

Die Forschungsgruppe Pflegekinder der Universität Siegen hat eine Erkärung abgegeben zu den neuen Planungen im Pflegekinderwesen in Hamburg als Konsequenz auf den Tod von Chantal. Die Forschungsgruppe bezieht sich dabei auf die Stellungnahmen der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) des Hamburger Senats.

In der Erklärung heißt es u.a.:

"Wir, die sich seit Jahren mit den Lebenserfahrungen von Pflegekindern wissenschaftlich beschäftigen und aus diesen Erfahrungen Anregungen und Vorschläge für eine Weiterentwicklung der Pflegekinderhilfe in Deutschland entwickeln, hatten – gemeinsam mit vielen anderen -­ nach Konsequenzen für die Pflegekinderhilfe insgesamt und insbesondere die Jugendhilfepolitik in Hamburg gefragt. Auf der Basis von differenzierten Informationen solte eine Analyse des Fallverlaufes, an dessen Ende der Tod des Pflegekindes stand, erfolgen und Konsequenzen abgeleitet werden, die eine Wiederholung unwahrscheinlich machen. Die inzwischen veröffentlichten Stellungnahmen der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) und des Senats lösen bei uns die Sorge aus, dass falsche Konsequenzen gezogen und die richtigen unterlassen werden."

Die gesamte Erklärung finden sie unten angeführt als pdf-Datei.

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