Sie sind hier

06.10.2011
Stellungnahme

Deutscher Kinderschutzbund fordert RTL zum Stopp der Sendung "Super-Nanny" auf

Anlass dieses offenen Briefes zur Beendigung der Sendung „Super-Nanny“ ist die Folge vom 14.09.2011, in der Kinder vor laufender Kamera gewalttätigen Übergriffen ihrer Mutter ausgesetzt waren und keiner der Anwesenden vom RTL in das Geschehen eingriffen.

Themen:

Der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB) hat sich in einem Offenen Brief an den Chefredakteur von RTL, Peter Kloeppel, gewandt und die Beendigung der Sendung „Super-Nanny“ gefordert. Anlass ist die Folge vom 14.09.2011, in der Kinder vor laufender Kamera gewalttätigen Übergriffen ihrer Mutter ausgesetzt waren und weder das RTL-Filmteam noch Frau Saalfrank selbst in das Geschehen eingriffen und die tätlichen Angriffe beendeten.

hier können Sie den offenen Brief an RTL lesen

Das könnte Sie auch interessieren

Abschlussbericht

Abschlussbericht der Lügde-Kommission

Im Januar 2019 wurde bekannt, dass auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde-Elbrinxen gegen eine große Anzahl von Kindern langjährig sexualisierte Gewalt ausgeübt wurde. Der Haupttäter wird später unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs in 223 Fällen verurteilt. Es kommt zur Verurteilung weiterer Täter. Beim Haupttäter war ein Mädchen aus Niedersachsen untergebracht, für welches das Jugendamt des Landkreises Hameln-Pyrmont Vollzeitpflege gewährt hat. Das Mädchen war mehr als zwei Jahre als Pflegekind beim Haupttäter belassen wurde und während dieser Zeit der Begleitung und Kontrolle wurde die sexualisierte Gewalt nicht erkannt. Im Juni 2019 wurde die Einrichtung einer Kommission beschlossen, die den Auftrag erhalten hat, die aus Anlass der Missbrauchsfälle von Lügde relevant gewordenen Strukturen und Prozesse zum Schutz von Kindern einer kritischen, systematischen und strukturellen Analyse zu unterziehen. Im Abschlussbericht gibt die Kommission 44 Empfehlungen zur Verbesserung der Situation.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

In 2012 führten Ju­gen­däm­ter 107 000 Ge­fähr­dungs­ein­schätzun­gen für Kin­der durch

Das erste Ergebnis der erstmals durchgeführten Erhebung über Verfahren gemäß Paragraf 8a Absatz 1 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung).
Stellungnahme

von:

PFAD-Stellungnahme zum Bundeskinderschutzgesetz

Das neue Kinderschutzgesetz hat in 2. und 3. Lesung den Bundestag passiert und geht zur Zustimmung an den Bundesrat
Arbeitspapier

von:

Beteiligung und Beratung im Kinderschutz qualifizieren

Viertes IMPUL!SE-Papier der AFET. Mit der Reform des SGB VIII kommt es nun auch zu einigen Veränderungen im Bereich der Praxis des Kinderschutzes. In diesem Arbeitspapier werden einige der neuen Regelungen kritisch hinterfragt und kommentiert. Den Autoren aus den Kinderschutzzentren geht es dabei nicht um konkrete Lösungsideen, sondern um Impulse und Denkanstöße zur Gestaltung gelingender Kinderschutzpraxis insgesamt.
Fachartikel

"Die insoweit erfahrene Fachkraft" Qualitätssicherung im Kinderschutz

§ 8a der SGB VIII Abs. 2 schreibt die "insoweit erfahrene Fachkraft" zur Kinderschutzsicherung vor.
Abschlussbericht

Diversität im Kinderschutz gestalten

Seit vier Jahren bieten die Kinderschutzzentren für interessierte Fachleute Fortbildungen im Rahmen einer Sommerhochschule zu Themen des Kinderschutzes an. So auch 2019. Nun wurden die Texte und Ergebnisse veröffentlicht. Die Texte zur 4. Sommerhochschule Kinderschutz geben einen fundierten Ein- und Überblick in die Inhalte der Sommerhochschule Kinderschutz, die vom 18. bis 20. September 2019 unter der Überschrift "Diversität im Kinderschutz gestalten" an der Hochschule Bremen stattfand. Bremer Schriften zur Sozialen Arbeit. Band 1. Hochschule Bremen.
Stellungnahme

von:

Pflegeelternrat fordert besseren Schutz der Kinder

Nach einer erneuten schweren Misshandlung eines Kindes in einer vom Jugendamt betreuten Familie hat der Pflegeelternrat Hamburg eine Presseerklärung herausgegeben, in dem er weitreichendere Maßnahmen für einen besseren Schutz der Kinder in Hamburg fordert.
Stellungnahme

Paritätischer mahnt zur Besonnenheit beim Kinderschutz

Alle müssen gemeinsam an einen Tisch und genau schauen, wie die verschiedenen Einzelmaßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt werden können. Nur dann bekommen wir ein Kinderschutzgesetz, das Kindern und Jugendlichen wirklich hilft
Bericht zur Veranstaltung

Fachimpulse zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz

Eingebettet in die Mitgliederversammlung der IGfH im September 2021 fand eine öffentliche Fachveranstaltung zum neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) statt. Kern-Themen waren "Recht und Beteiligung von jungen Menschen und Eltern", "Inklusion", "Kinderschutz und Kooperation" sowie "Leaving Care".
Stellungnahme

von:

Unterschiedliche Stellungnahmen von PFAD und BAG KiAP zum Referentenentwurf des BuKiSchuG

Die Bundesorganisationen PFAD-Bundesverband und die BAG KiAP haben eigene Stellungnahmen zum Referentenentwurf des Bundeskinderschutzgesetzes mit inhaltlich unterschiedlichen Einschätzungen veröffentlicht.