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08.07.2013
Petition
bis zum: 
Sonntag, 1. Januar 2017

'Für das Recht in Freiheit erzogen zu werden' - nochmals ein Hinweis auf die Petition

Die IGFH hat im Rahmen einer open-petition für die 'Abschaffung der geschlossenen Unterbringung von jungen Menschen' aufgerufen. Es bleiben noch 40 Tage Zeit, Ihre Unterschrift darunter zu setzen.

Für das Recht in Freiheit erzogen zu werden! - Auszug aus dem Aufruf:

Aufruf der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) zur Abschaffung der Geschlossenen Unterbringung und freiheitsentziehender Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe

Seit Jahren schon beobachten wir einen Anstieg geschlossener Unterbringung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe – z.T. unter verharmlosenden Namen. Die Platzzahlen haben sich seit 1996 auf nunmehr knapp 400 mehr als verdreifacht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren von freiheitsentziehenden Maßnahmen 2011 ca.1500 Kinder- und Jugendliche betroffen.

Wir fordern die ersatzlose Abschaffung aller sog. freiheitsentziehender Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe! Man kann nicht an `Heimkindern` das exekutieren, was ansonsten in der Gesellschaft mit Fug und Recht als verboten gilt, nämlich eine Erziehung mit psychischen und physischen Zwang. Es gilt das Recht durchzusetzen, in Freiheit erzogen zu werden!

Unterstützen Sie diese Forderung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) jetzt mit ihrer Unterschrift
(Langfassung des Aufrufs unter (http:// www.igfh.de/cms/sites/default/files/GU-Petition-Langfassung.pdf:HIER])

Begründung:

Geschlossene Unterbringung ist Freiheitsentzug für Kinder und Jugendliche, die nicht rechtskräftig verurteilt sind, weil angeblich ihr `Wohl` gefährdet ist. Entscheidungen für sogenannte freiheitsentziehende Maßnahmen scheinen aber hochgradig von Etikettierungsprozessen, politischem Klima, persönlichen Erfahrungen der EntscheiderInnen, dem Leistungsprofil und –willen regional vorhandener Jugendhilfe etc. abzuhängen. Hier werden Fehler des Jugendhilfesystems (z.B. mangelnde Ausstattung, mangelhafte Hilfeplanung, Versäumnisse in früheren Hilfen, zu wenig Zeit) auf Kinder und Jugendliche abgewälzt, die dafür mit der Zufügung von Leid und Einschluss bestraft werden.

Das Einsperren von jungen Menschen nützt einzig einer naiven Politik, die darauf hofft, mit Härte soziale Probleme technisch zu lösen. Auf der Strecke bleiben die Errungenschaften einer modernen Kinder- und Jugendhilfe!

[ Für das Recht in Freiheit erzogen zu werden!

Aufruf der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) zur Abschaffung der Geschlossenen Unterbringung und freiheitsentziehender Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Skandale in der Haasenburg GmbH in Brandenburg, wo seit Jahren die Geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendliche praktiziert wird, über die vor allem die TAGESZEITUNG mehrfach und aktuell ausführlich aktuell in der Wochendausgabe (v.15./16.06.2013) berichtet hat und die zu Recht als menschenverachtend qualifiziert werden müssen, sind nur die Spitze des Eisbergs. Sie zeigen Grundrechtsverletzungen von Kindern und Jugendlichen in eklatanter Weise, die mit einer demokratischen Kinder- und Jugendhilfe unvereinbar sind.

Seit Jahren schon beobachten wir einen Anstieg geschlossener Unterbringung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe – z.T. unter verharmlosenden Namen. Die Platzzahlen haben sich seit 1996 auf nunmehr knapp 400 mehr als verdreifacht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren von freiheitsentziehenden Maßnahmen 2011 ca.1500 Kinder- und Jugendliche betroffen.

Wir fordern die ersatzlose Abschaffung aller sog. freiheitsentziehender Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe! Man kann nicht an `Heimkindern` das exekutieren, was ansonsten in der Gesellschaft mit Fug und Recht als verboten gilt, nämlich eine Erziehung mit psychischen und physischen Zwang. Es gilt das Recht durchzusetzen, in Freiheit erzogen zu werden!

Unterstützen Sie diese Forderung der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) jetzt mit ihrer Unterschrift (Langfassung des Aufrufs unter www.igfh.de/cms/sites/default/files/GU-Petition-Langfassung.pdf)
Begründung:

Geschlossene Unterbringung ist Freiheitsentzug für Kinder und Jugendliche, die nicht rechtskräftig verurteilt sind, weil angeblich ihr `Wohl` gefährdet ist. Entscheidungen für sogenannte freiheitsentziehende Maßnahmen scheinen aber hochgradig von Etikettierungsprozessen, politischem Klima, persönlichen Erfahrungen der EntscheiderInnen, dem Leistungsprofil und –willen regional vorhandener Jugendhilfe etc. abzuhängen. Hier werden Fehler des Jugendhilfesystems (z.B. mangelnde Ausstattung, mangelhafte Hilfeplanung, Versäumnisse in früheren Hilfen, zu wenig Zeit) auf Kinder und Jugendliche abgewälzt, die dafür mit der Zufügung von Leid und Einschluss bestraft werden.

Das Einsperren von jungen Menschen nützt einzig einer naiven Politik, die darauf hofft, mit Härte soziale Probleme technisch zu lösen. Auf der Strecke bleiben die Errungenschaften einer modernen Kinder- und Jugendhilfe!

[ttps://www.openpetition.de/petition/online/fuer-das-recht-in-freiheit-erzogen-zu-werden-abschaffung-der-geschlossenen-unterbringung:Weitere Infos und die Möglichkeit zur Unterschrift finden Sie hier]