Die Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder (BbP) e.V. fasst zusammen, wie desaströs sich die Corona-Pandemie auf die Beratung, Begleitung und Vermittlung von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien auswirkt. Zum Schluss des Artikels heißt es: "Wir sind komplett aus dem Blick geraten. Anders kann man es nicht nennen."
In der Veröffentlichungsreihe des BbP - Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. - zum inklusiven Kinderschutz ist jetzt das Journal #2 erschienen. Es trägt den Titel „Inklusiver Kinderschutz in der Pflegekinderhilfe und beschreibt auf 68 Seiten kein neues, aber ein bislang unzureichend ausgeleuchtetes Handlungsfeld.
Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. hat am 16. Dezember 2025 seine „Handreichung zur inklusiven Pflegekinderhilfe“ offiziell an das Bundesfamilienministerium übergeben. Ziel der Handreichung ist es, einen politischen Impuls zu setzen, um die Situation von Pflegefamilien mit behinderten Pflegekindern nachhaltig und systemisch zu verbessern.
Mit einer Runde aus rund 50 Expertinnen und Experten startete der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V.am 27. Mai 2025 einen eigenen Beteiligungsprozess in der inklusiven Pflegekinderhilfe mit dem Ziel, angesichts der nach wie vor unklaren Gesetzeslage zentrale Themenfelder rund um Pflegekinder mit Behinderung zu erarbeiten und daraus Empfehlungen zu Leistungs- und Qualitätsstandards in der inklusiven Pflegekinderhilfe zu entwickeln.
Mit einer neuen Veröffentlichungsreihe teilt der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. Erkenntnisse aus dem vom Bundesfamilienministerium finanzierten Projekt „Noteingang“, das zum Ziel hat, bundesweite Strukturen für die Bereitschaftspflege von Kindern mit Behinderung aufzubauen.
Der vom Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und verschiedenen Befürwortern geplante Bundesverband FASD ist noch in seiner Gründungsphase, kommt aber dem Ziel einer gemeinsamen Selbstvertretung der von FASD-Betroffenen und ihren Pflegefamilien näher.
Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. macht auf mögliche Gefahren und Nachteile aufmerksam, wenn Kinder aus der Ukraine - mit oder ohne Behinderung - nur über private Initiativen in Familien untergebracht werden. Der Bundesverband weist darauf hin, dass im Rahmen der Schutzrechte der Kinder Vermittlung von Kindern nur durch Jugendämter oder von ihnen legitimierte Jugendhilfeträger erfolgen sollte.
Die Vorsitzende des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. hat eine Bestandsaufnahme zum KJSG für Pflegekinder mit Behinderungen und ihre Pflegefamilien erarbeitet. Kerstin Held schreibt dazu: Viel zu viel bleibt offen oder unklar: Das jetzt beschlossene Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) legt zwar den Grundstein für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe, bringt unseren Kindern mit Behinderung und deren Pflegefamilien erstmal kaum Verbesserungen.
Eine Umfrage der Bundesinteressengemeinschaft der Pflegefamilienverbände unter Pflegeeltern offenbart fehlende Unterstützung und vereinzelte Leistungskürzungen in der Coronazeit. Die Bundesinteressengemeinschaft (BIP) ist ein Zusammenschluss von PFAD-Bundesverband e.V., dem Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und der AGENDA Pflegefamilien.
Der Bundesverband behinderter Pflegekinder (BbP) e.V. hat im Januar 2021 einen Ausschuss gegründet, der sich speziell mit dem Fetalen Alkoholsyndrom (FASD) und seinen Auswirkungen befasst. Der Ausschuss hat das Ziel, die Arbeit von Fachkräften zum Fetalen Alkoholsyndrom zu bündeln und Experten zu vernetzen.
Wenn das Pflegekind mit Behinderung volljährig wird
Die Verunsicherung bei Pflegeeltern und jungen Menschen ist riesengroß, wenn das Pflegekind sich der Volljährigkeit nähert. Was ändert sich? Was bleibt? Wer ist jetzt zuständig? Besonders schwierig wird es, wenn Leistungen für den jungen Menschen nun von einem anderen Leistungsträger übernommen werden - z.B. von der Jugendhilfe in die Eingliederungshilfe gewechselt werden muss. Viele dringende Fragen zum Erwachsen werden von Pflegekindern mit Behinderungen können auf der Fachtagung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. in Berlin am 27. - 28.11.2019 beantwortet werden. Die Teilnahme an dieser Tagung ist kostenfrei.
Ein offener Brief des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder und des Aktionsbündnis für Kinder mit Behinderungen in Pflegefamilien an Politiker aller Parteien und Fraktionen. Bitte unterstützen Sie diese Aktion, in dem Sie den Politikern Ihres Wahlkreises diesen Brief zukommen lassen.
In aktuellen Gesetzentwürfen werden Pflegekinder mit Behinderung erneut außer Acht gelassen, obwohl dringender Handlungsbedarf besteht - darauf will der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. in einer Demonstration aufmerksam machen.
Wir sind von einer inklusiven Pflegekinderhilfe weiter entfernt denn je. Tatsächlich dreht sich die Spirale weiter nach unten. Mangelnde Übergangsparagraphen, keine Kontinuitätssicherung, keine Rechtssicherheit, „unsere“ Kinder finden ihre Pflegefamilien zufällig und nicht gesetzlich beansprucht, keine Rahmenbedingungen für Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderung. Veröffentlichung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. zur geplanten Demonstration in Berlin.
Mitreden – Mitgestalten, ein Beitrag der Pflegefamilienverbände
Die bundesweiten Adoptiv- und Pflegefamilienverbände AGENDA-Pflegefamilien, Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und PFAD-Bundesverband e.V. haben zur neu beginnenden Diskussion der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet.
Warum die Experimentierklausel zur Kinder- und Jugendhilfereform behinderte Pflegekinder im Stich lässt
Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. (BbP) hat in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe des Bundeskabinetts vom 12. August 2026 seine Enttäuschung darüber ausdrückt, dass ein jahrelanges Versprechen der Politik nicht eingelöst wurde.
Nach dem Austausch im Ministerium scheint das neue Gesetz zur Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe erneut an einem Tiefpunkt. Zu diesem Ergebnis kamen die beiden Vorsitzenden des Bundesverbandes der behinderten Pflegekinder e.V. aufgrund eines Gespräches, zu dem am 1. Juni 2026 das Bundesfamilienministeriums zu einem Austausch über die Pflegekinderhilfe nach Berlin eingeladen hatte.
Offener Brief des Bundesverbandes: Der Generalverdacht gegen Pflegeeltern muss abgestellt werden! Ebenso ist die Fachkompetenz der freien Träger nicht länger anzuzweifeln!
Vier bundesweit tätige Pflegefamilienverbände haben sich zu einem 'Runden Tisch der Pflege- und Adoptivfamilien' zusammengeschlossen und ihre erste gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.
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Das neue KJSG ist für Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderung eine Enttäuschung!