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Im Rahmen unseres Engagements für die Förderung des Verständnisses und der Sensibilisierung für besondere Bedürfnisse von Adoptiv-, Pflegekindern und ihren Familien laden wir Sie herzlich zu unserem Tagesworkshop ein.
Warum dieses Thema wichtig ist:
Traumatisierte Kinder zeigen häufig Symptome, die sich mit ADHS, FASD oder Autismus überschneiden. Gleichzeitig können neurologische Entwicklungsstörungen und traumatische Erfahrungen miteinander interagieren und das Verhalten eines Kindes vielschichtig beeinflussen.
Für Eltern und Fachkräfte ist es entscheidend, diese Dynamiken zu verstehen, um Überforderung zu vermeiden, passende Unterstützung zu finden und realistische Erwartungen zu entwickeln. Der Workshop bietet Orientierung im „Dschungel der Diagnosen“ und zeigt konkrete Wege für den Alltag und die Zusammenarbeit mit Fachstellen auf.
Inhalte der Tagesveranstaltung
Überblick über typische Symptome traumatisierter Kinder
Bindungs- und Emotionsregulation
Dissoziation, Übererregung, Rückzug, Impulsivität
Was ist Trauma? Was ist ADHS, FASD oder Autismus?
Abgrenzungen und Schnittmengen
Wie Diagnosen entstehen und warum Fehldiagnosen häufig sind
Bedeutung von Herkunftsgeschichte, Pränatalbelastungen und Genetik
Wechselspiel zwischen neurologischen Entwicklungsstörungen und Traumafolgen
Verstärkende Effekte, Überlagerungen, Missverständnisse
Warum Verhalten nicht immer auf einen einzigen Auslöser zurückzuführen ist
Was bedeutet das für Intervention und Alltag?
Praktische Strategien für Eltern und Fachkräfte
Struktur, Beziehung, Regulation und realistische Zielsetzungen
Stärkung der Selbstwirksamkeit des Kindes
Kooperation mit Fachstellen – gezielter unterstützen
Zusammenarbeit mit Schulen, Therapeutinnen, ASD/PKD, Kinderärztinnen
Gute Vorbereitung auf Gespräche: Welche Informationen sind hilfreich?
Klärung von Zuständigkeiten und Fördermöglichkeiten
Methoden
Vortrag mit Diskussion
Fallbeispiele aus Alltag und Praxis
Arbeitsgruppen zu konkreten Fragestellungen
Austausch in Kleingruppen
Ziel der Veranstaltung
Klarheit über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Trauma, ADHS, FASD und Autismus gewinnen
Verhaltensweisen sicherer einordnen können
Passende Interventionen für unterschiedliche Symptomprofile kennenlernen
Handlungssicherheit im Alltag und in der Zusammenarbeit mit Fachstellen stärken
Vernetzung und gegenseitige Unterstützung fördern
Diese Veranstaltung ist Teil unserer Kooperation mit dem TraumaNetz Köln.
Folgende Termine finde in dieser Reihe statt:
15.11.2025 Tagesveranstaltung: "Innere Sicherheit stärken – Affektregulation und Ressourcenaktivierung bei traumatisierten Kindern"
21.03.2026 Tagesveranstaltung: "Zwischen den Welten – Loyalitätskonflikte und innere Spannungsfelder bei Adoptiv- und Pflegekindern"
09.05.2026 Tagesveranstaltung: "Sicherheit im Alltag – Stabilisierende Interventionen für traumatisierte Kinder"
12.09.2026 Tagesveranstaltung: "Komplexes verstehen – Traumafolgen und ihre Abgrenzung zu ADHS, FASD, Autismus & Co."
10.10.2026 Tagesveranstaltung Supervision