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Manchmal ist das Kind zu verletzt

Manchmal erleben wir allerdings, dass trotz aller Bemühungen der Pflegeeltern und des Kindes selbst, es nur kleine Schritte des Kindes gibt. Diese Kinder haben nicht den Mut die eben beschriebenen Schritte zu gehen, sie können nicht vertrauen. Sie sind im tiefsten Kern ihres Wesens durch schlimme frühkindliche Erfahrungen zerstört worden und fühlen sich im Leben permanent bedroht, auch wenn es keine realen Bedrohungen gibt.

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Manchmal erleben wir allerdings, dass trotz aller Bemühungen der Pflegeeltern und des Kindes selbst, es nur kleine Schritte des Kindes gibt. Sie als Pflegeeltern bieten dem Kind Ihre Mühen, Ihre Freude, Ihre immerwährenden Versuche, vielleicht sogar Ihre Liebe an und trotzdem erleben wir, dass manche Kinder dieses Angebot der Pflegeeltern nicht annehmen können. Sie sind und bleiben so in ihren vergangenen, traumatisierenden Erfahrungen gefangen, dass sie sich nicht ‚trauen‘.

Diese Kinder haben nicht den Mut die eben beschriebenen Schritte zu gehen, sie können nicht vertrauen. Sie sind im tiefsten Kern ihres Wesens durch schlimme frühkindliche Erfahrungen zerstört worden und fühlen sich im Leben permanent bedroht, auch wenn es keine realen Bedrohungen gibt.

Um jedoch überhaupt Schritte gehen zu können brauchen Pflegekinder in ihrem Umfeld (Pflegefamilie, Schule):

  • Sicherheit und Angstfreiheit
  • Regeln (Regelmäßigkeit) und Verlässlichkeit
  • Verständnis und Ruhe
  • Zeit, Kind sein zu dürfen
  • Genügend Aufmerksamkeit
  • Konkrete, direkte und angemessene Ansprache
  • Geduld und die Erlaubnis, sich ausklinken zu dürfen
  • Wertschätzung
Letzte Aktualisierung am: 
03.10.2012

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