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01.09.2015

JuMeGa - Junge Menschen in Gastfamilien - Konzept

JuMeGa - ein Zusammenschluß von Trägern, die junge Menschen in Gastfamilien vermitteln - hat ein gemeinsames Konzept zur Vermittlung, Betreuung und Beratung der jungen Menschen und der Gastfamilien erarbeitet.

Leistungs- und Qualitätsentwicklungsbeschreibung

junikum Gesellschaft für Jugendhilfe und Familien /St. Agnes, Oer-Erkenschwick
Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Ortsverein Lüdinghausen

Christliche Grundausrichtung/ konzeptionelle Grundlagen

Die Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien sollen gemäß unseres christlichen und humanistischen Grundverständnisses erfahren, dass jeder Mensch eine von Gott geschenkte Würde besitzt, die unbedingt zu respektieren ist.
Wichtige Elemente unserer pädagogischen Arbeit sind von daher

  • der wohlwollende Umgang mit den Menschen,
  • ihre Persönlichkeit ernst zu nehmen und
  • ihre Ressourcen und Fähigkeiten zu entdecken und auszubauen.

Diese Grundsätze gelten gegenüber allen, die in unseren Einrichtungen leben und arbeiten - unabhängig ihrer religiösen oder weltanschaulichen Herkunft. Unseren christlichen Glauben verstehen wir als Angebot, für das eigene Leben einen Sinn zu finden.
Wir bieten uns als ein glaubwürdiges Vorbild an, das einladend und überzeugend wirken soll, aber niemanden zwingen will. Pädagogisches Arbeiten beschränkt sich demzufolge nicht ausschließlich auf die Anwendung erlernter Methoden, sondern erfordert auch die eigene Persönlichkeit und Individualität einzubringen.

Wir haben uns verpflichtet nach den Grundsätzen der „Arbeitshilfe zum grenzachtenden Umgang, für eine gewaltfreie Erziehung, Betreuung und Beratung und zum sicheren Umgang bei Fehlverhalten“ (entwickelt und herausgegeben im Dezember 2013 von der Arbeitsgemeinschaft der Erziehungshilfen in der Diözese Münster [AGE]) zu handeln.

Vor diesem Hintergrund nehmen wir die Interessen, Wünsche und Kritik der Kinder und Jugendlichen, deren Familien sowie der Mitarbeitenden ernst. Den Anspruch der Partizipation und die Etablierung eines konstruktiven Umgangs mit Beschwerden sichern wir einerseits durch strukturelle, methodische Vorgehensweisen und andererseits durch eine kontinuierliche Vermittlung und Förderung einer dialogischen Haltung. Wir versuchen so die Ziele und Strategien der Ein-richtung auf die Erwartungen und Bedürfnisse der Klientel und der Mitarbeitenden auszurichten.

Vertragliche Grundlagen/ Trägerkooperation

Die freien Träger der Jugendhilfe junikum, Gesellschaft für Jugendhilfe und Familie mbH | St. Agnes und der SKF - Sozialdienst Katholischer Frauen, Ortsverein Lüdinghausen bieten das Leistungsangebot JuMeGa® - Junge Menschen in Gastfamilien - als gemeinsames Kooperationsangebot an.

Die Kooperation ist vertraglich zwischen den beiden Trägern vereinbart. Die Träger sind innerhalb der Kooperation gleichgestellt und werden jeweils durch die Geschäftsführungen vertreten. Innerhalb der Kooperation sind Aufgaben, die dem Angebot JuMeGa® zuzuordnen sind, aufgeteilt.

Ansprechpartner für das Angebot JuMeGa® sind die jeweiligen FachberaterInnen oder die Co-Beratung bzw. die Sachbearbeiter des SKF in allen finanziellen Angelegenheit.

Vertrags- und Kostengrundlagen (Jugendamt - JuMeGa-Träger - Gastfamilien

Das für den jungen Menschen zuständige Jugendamt schließt über die Hilfeplanung hinaus einen Vertrag mit dem JuMeGa-Träger ab, in dem auch die Qualitätsstandards und die Finanzierungsgrundlagen geregelt sind.

Das Jugendamt zahlt eine monatliche Betreuungspauschale an den JuMeGa-Träger. Die Betreuungsgrundlage orientiert sich an den Kalkulationsgrundlagen des LWL-Landesjugendamt zur Tagessatzberechnung für Westfälische Pflegefamilien.

Der JuMeGa-Träger schließt mit der Gastfamilie einen Vertrag ab, in dem die beiderseitigen Aufgaben, Rechte und Pflichten sowie die Qualitätsstandards festgelegt sind.

Das Jugendamt zahlt für die Dauer der Jugendhilfemaßnahme an die Pflege-/Gasteltern ein monatliches Pflegegeld. Die Höhe des Pflegegeldes orientiert sich an den Empfehlungen des Landeschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu Leistungen zum Unterhalt (Pflegegeld) für Kinder und Jugendliche in Vollzeitpflege nach dem SGB VIII in der jeweils geltenden Fassung mit der Besonderheit, dass der im Pflegegeld enthaltene Satz "Kosten der Erziehung" vierfach gewährt wird.

Qualitätssicherung

indirekte Leistungen, zur Sicherung und Dokumentation der Leistungserbringung und zur Einhaltung der Qualitätsstandards

Allgemeine Hilfestandards

Unsere Arbeit ist an folgenden Prinzipien ausgerichtet:

  • Konsequente Hilfeorientierung - Hilfeentwicklung im Dialog
  • Familienorientierung
  • Parteilichkeit für das Kind/ den Jugendlichen im Kontext seiner Familie
  • Berücksichtigung biographischer Lebenslagen, aktueller familiendynamischer und sozialer Belastungen und Ressourcen
  • Vertrauen und Offenheit
  • Transparenz und interne sowie externe Vernetzung der Hilfen
Beteiligung als Organisationsprinzip
  • Vor- und Nachbereitung der Hilfeplangespräche mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern bzw. Sorgeberechtigten (Erarbeitung von Tischvorlagen/ Trägerberichten; Nachbesprechung der Hilfeplangespräche) sowie alters- und entwicklungsadäquate Beteiligung während des Hilfeplangespräches
  • Information über ausgehende Berichte die Kinder, Jugendlichen bzw. deren Eltern betreffend und Erläuterung/ Besprechung mit den Betroffenen („vielleicht gegen den Willen der Betroffenen, aber nicht ohne deren Wissen“)
  • Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, deren Familien sowie der Mitarbeitenden an der kontinuierlichen Veränderung und teilwei-se der Neu-Entwicklung pädagogischer Leistungsangebote
  • Angemessene Beteiligung der Heranwachsenden und deren Eltern am Evaluations-Prozess
Anregungs- und Beschwerdeverfahren
  • Von Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitenden aller junits des junikums erarbeitete Verhaltensleitlinien für einen grenzachtenden Umgang und eine gewaltfreie Erziehung
  • Regel geleitetes Verfahren für die Bearbeitung von Anregungen und Beschwerden
  • Ansprechperson für Anregungs- und Beschwerdebearbeitung
  • Information über und Instrumente zur Beschwerdemeldung
  • Mitglied bei „Ombudschaft Jugendhilfe NRW“ als unabhängige externe Beschwerdestelle
  • Entwicklung weiterer Verfahren und Prozessabläufe zum Umgang mit Beschwerden
Qualitätssicherung durch Konzeptentwicklung
  • Verschriftlichung der aktuellen Konzeption, klar und verbindlich formuliert
  • Vertragliche Anerkennung und Verpflichtung zur Arbeit nachen den Qualitätsstandards des Arkade e.V., Ravensburg (Vertrag vom 13.04.2014), der Urheber des rechtliche geschützten Konzeptes JuMeGa® ist.
  • Leitbild
  • Sicherung und ggf. Weiterentwicklung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität
  • Jährliche Überprüfung der Konzeption
  • Fachliche Kontakte zu vergleichbaren Einrichtungen, Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Fachverbänden

Zuordnung des Angebots

Hilfeform:

JuMeGa® ist ein Konzept des Arkarde e.V. (Ravensburg), das in Ravensburg und der Umgebung seit ca. 20 Jahren erfolgreich umge-setzt und weiterentwickelt wird. Der Kooperationsverbund (junikum und SKF Lüdinghausen) übernimmt den Namen, das Grundkonzept und die Standards in Abstimmung mit dem Arkarde e.V.
„Im Rahmen unseres Jugendhilfeangebotes JuMeGa® - Junge Menschen in Gastfamilien - vermitteln wir besonders entwicklungs-beeinträchtigte und seelisch behinderte ältere Kinder, Jugendliche und auch junge Volljährige mit wenig hoffnungsvollen Progno-sen in Gastfamilien. Die Betreuungsverhältnisse werden durch unser Team pädagogischer Fachkräfte intensiv begleitet. Das An-gebot richtet sich an junge Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen ihren Lebenszusammenhang verlassen müssen und für die eine Gastfamilie den geeigneten Rahmen bieten kann Beziehungen einzugehen, sich zu stabilisieren und emotional sowie sozial nachzureifen. Viele von ihnen haben bereits einen oder mehrere stationäre Aufenthalte in einer Kinder- und Jugendpsychiat-rie hinter sich […]. JuMeGa® erweitert die Angebotspalette der Jugendhilfe um eine kreative, auf die individuellen Bedürfnisse des jungen Menschen zugeschnittene Alternative.
Es bietet jungen Menschen die Chance, im Gastfamilienalltag Normalität zu erfahren und eigene, oftmals ungeahnte Ressourcen in diesem Umfeld zu aktivieren.“ (Zitat aus der Leistungsbeschreibung des Arkade e.V.)

Als Fachdienst begleiten wir das gegenseitige Kennenlernen und das weitere Aufnahmeverfahren. Wenn alle Seiten (der Jugendliche, die Gastfamilie, die Herkunftsfamilie, das Jugendamt) einverstanden sind, wird im Hilfeplangespräch ein Vollzeitpflegeverhältnis ge-mäß § 33 SGB VIII begründet. Hierbei ersetzt der Hilfeplan die ansonsten notwendige Pflegeerlaubnis nach § 44 SGB VIII. Parallel dazu wird der JuMeGa® - Träger damit beauftragt, die Fachberatung, die Begleitung und Unterstützung der Gastfamilie, wie in den Grundleistungen beschrieben, durchzuführen.

Das Angebot ist insofern bewusst niederschwellig gehalten, als auch eine möglicherweise kurze Verweildauer und ggf. der Wechsel des Jugendlichen in andere Gastfamilien nicht als (weiteres) Scheitern, sondern als ein „Gelingen auf Zeit“ (Arkade e.V.) angesehen wird.

Grundleistungen:

Die Beratung durch den Fachdienst beinhaltet folgende Grundleistungen:

  • Suche, Vorbereitung und Auswahl von Gastfamilien
  • Aufnahmeverfahren (in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt)
  • Erreichbarkeit
  • Begleitung und fachliche Beratung der Gastfamilie
  • Hilfeplanung
  • Krisenintervention
  • Entwicklungsdiagnostik, Erziehungsplanung
  • Arbeit mit der (Herkunfts-) Familie
  • Kontakte mit dem Jugendlichen
  • Vernetzung mit anderen Hilfsangeboten
  • Bereitstellung von Beratungsräumen
  • Aktivitäten in Hinblick auf die Zeit nach der Maßnahme oder auf einen Wechsel der Gastfamilie
  • Nachsorge
  • Klientenbezogene Verwaltungsarbeiten

Leistungen durch die Gastfamilie, z.T. mit Unterstützung der FachberaterInnen:

  • Teilhabe an einem familiären Leben/ Gestaltung der Lebensatmosphäre und des Wohnumfeldes
  • Alltägliche Versorgung
  • Notwendige Aufsicht und Betreuung
  • Niederschwelliges, bzw. an den Bedürfnissen des Jugendlichen orientiertes Beziehungsangebot
  • Eingehen auf Initiativen des Jugendlichen und Unterstützung in bestimmten Bereichen
  • Freizeitgestaltung
  • Schaffung von Voraussetzungen für eine ganzheitliche Entwicklung
  • Förderung lebenspraktischer Fertigkeiten
  • Sozial-emotionale Förderung und Anregung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Förderung des Sozialverhaltens
  • Schulische/ berufliche Förderung
  • Auseinandersetzung mit Wert- und Glaubensfragen

Voraussetzungen und Ziele

Gesetzliche Grundlagen

§ 27, §35a i.V.m. § 33 SGB VIII bzw. § 33 (ggf. i.V.m. § 41 SGB VIII)

Zielgruppe, Indikation

Das Angebot JuMeGa® richtet sich an besonders „verhaltensoriginelle“ junge Menschen, für die bisherige Jugendhilfemaßnahmen nicht den geeigneten Rahmen bieten konnten (oder aller Voraussicht nach nicht werden bieten können) und deren leibliche Eltern mit der Erziehungsaufgabe nachhaltig überfordert sind. Auch nach mehrfacher stationärer (psychiatrischer) Behandlung mit unklarer Per-spektive kann eine JuMeGa® Gastfamilie für junge Menschen einen sinnvollen nächsten Schritt zur Stabilisierung und Orientierung darstellen.

Aufgenommen werden ältere Kinder und Jugendliche, die

  • eine Aufnahme in eine Gastfamilie selbst wünschen
  • aus unterschiedlichen Gründen zurzeit nicht in ihrer Herkunftsfamilie verblieben können bzw. nicht in die Herkunftsfamilie zurück-kehren können
  • aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur ein sehr individuelles, auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Betreuungsangebot ohne Bezugs-personenwechsel brauchen
  • der emotionalen Nachreifung, des Schutzes und der Begleitung bedürfen
  • von einem Platz ohne Konkurrenz durch andere Jugendliche profitieren
Ziele
  • Integration in den Gastfamilienalltag entsprechend den Möglichkeiten des Jugendlichen
  • Stabilisierung des Heranwachsenden
  • Erleben von verlässlichen Beziehungen bzw. Kontaktmöglichkeiten
  • Der Jugendliche erlebt „wieder einen Platz zu haben“

Darüber hinaus, soweit dies möglich und sinnvoll erscheint:

  • Aktivierung und Entfaltung vorhandener Entwicklungspotentiale
  • Entwicklung realistischer Lebensperspektiven
  • Entwicklung realistischer schulischer und beruflicher Perspektiven

Grundleistungen des Trägers

Suche, Vorbereitung und Auswahl von Gastfamilien

  • Auswahl und Vorbereitung der Bewerberfamilien auf das Angebot JuMeGa®
  • Klärung der Rahmenbedingungen
  • Durchführung von Vorstellungsgesprächen mit den sich bewerbenden Personen unter Beteiligung von mindestens zwei Fachkräften des Trägerverbunds
  • Kennenlernen der Familienstrukturen und der Ressourcen sowie Prüfung der Eignung der potenziellen Gastfamilie
  • Erstellen eines Profils der Familie und deren Ressourcen in schriftlicher Form unter Begleitung des Fachdienst-Teams und der Co-Beratung
Aufnahmeverfahren:
  • In der Abklärungsphase vor der Aufnahme intensiver Austausch mit allen Beteiligten (Sorgeberechtigten, Jugendamtsmitarbeitern, Bezugspersonen des Jugendlichen, evtl. Therapeuten etc.)
  • Zusammentragen und Auswertung notwendiger Informationen und vorhandener Dokumente
  • Exploration der Familien- und Hilfebiografie einschl. des Aufnahmeanlasses (Prüfung des Kindesschutzes)
  • Führen eines gemeinsamen Erstgespräches durch zwei FachberaterInnen
  • Nach Befürwortung der Beteiligten Planung und Terminierung der Aufnahme
  • Individueller Einzugstermin nach persönlicher Situation des Kindes/Jugendlichen und seiner Familie
  • Einzelfallorientierte Gestaltung des Prozesses
  • Kennenlernen des Jugendlichen in seinem aktuellen Lebensumfeld durch den Fachdienst
  • persönliche Stärken und Schwächen
  • Wille/ Wunsch des jungen Menschen
  • ggf. Ziele
  • Vorbesprechung der Maßnahme mit dem Jugendlichen, Abklären von Fragen
  • Reflexion des Falls im Fachdienst-Team und Erarbeitung eines Vorschlags einer Gastfamilie aus dem eigenen Pool bzw. Suche einer passenden Familie
  • Vorbesprechung mit der entsprechenden Gastfamilie
  • Vorbesprechung mit der Herkunftsfamilie
  • Begleitung des Erstkontaktes zwischen dem Jugendlichen und der Gastfamilie
  • Begleitung des Erstkontaktes zwischen Herkunftsfamilie und Gastfamilie
  • Einschätzung und Prognose
  • Annahme des Beratungsauftrages für die Gastfamilie
  • Das Aufnahmeverfahren umfasst neben dem Erstgespräch in der Regel ein bis zwei Kontakte mit dem Jugendlichen, ggf. ein wei-teres Gespräch mit den Eltern/ der Herkunftsfamilie (weitere Leistungen und Kosten siehe Seite 16)

Erreichbarkeit

  • Erreichbarkeit der Fachberatung über Mobiltelefone, Fax und E-Mail
  • Sicherstellung einer 24stündigen Rufbereitschaft für Krisen durch das junikum

Begleitung und fachliche Beratung der Gastfamilie

  • Individuelle und umfassende Beratung der Gastfamilie in regelmäßigen Abständen in Form von Hausbesuchen und Telefonkontak-ten
  • Regelmäßiger telefonischer Austausch
  • Zusammenarbeit bei der Integration der Herkunftsfamilie in den Betreuungsprozess und Vermittlung bei Konflikten
  • Bei Bedarf Organisation von internen Fortbildungen oder Supervision für die Gastfamilie
  • Kontrolle der erzieherischen Arbeit und des Umgangs innerhalb der Gastfamilie durch die JuMeGa® - Fachberatung
  • Sicherstellung der Qualitätsstandards, einschließlich ausreichender Hygiene und Sicherheit
  • Vor- und Nachbereitung von Hilfeplangesprächen mit der Gastfamilie
  • Teilnahme der Fachberatung an Hilfeplangesprächen
  • Organisation zusätzlicher (interner) Leistungen oder externer Hilfen, die sich aus der Hilfeplanung ergeben
  • Präsenz als Kontakt- und Vertrauensperson für die Jugendlichen (Zuständige Fachberatung hält regelmäßigen Kontakt zum Ju-gendlichen und lernt sein häusliches und soziales Umfeld kennen), auch als Kontaktangebot bei Beschwerden
  • Unterstützung und Beratung bei der Auswahl geeigneter Schulformen/ Ausbildungsmöglichkeiten
  • Unterstützung bei der Rückführung in die Herkunftsfamilie oder bei einem Wechsel in eine andere Gastfamilie oder in eine andere Betreuungsmaßnahme
  • Begleitung der FachberaterInnen durch eine Co-Beratung zur Reflexion des Betreuungsverlaufs und zur Sicherung der strukturel-len und fachlichen Standards
  • Regelmäßige Fallsupervision zur Reflexion des Hilfeprozesses, u.a. auch Überprüfung von Kindeswohlgefährdung (Beratung mit einer insoweit erfahrenen Fachkraft gemäß § 8a SGB VIII)

Hilfeplanung

Die Basis der Arbeit stellt die individuelle Hilfeplanung dar, die mit allen Beteiligten im Rahmen der Aufnahme erstellt und regelmäßig fortgeschrieben wird. Dadurch erhält das Hilfeangebot Transparenz für alle Beteiligten und zwar in folgenden Kooperationsschritten:

  • Klärung des Aufnahmekontextes
  • Gemeinsame Aushandlung und Bestimmung des spezifischen Hilfebedarfs für den Jugendlichen und seine Familie
  • Berücksichtigung und Integration vorangegangener Hilfen (v.a. kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Behandlung) in die Erziehungs- und Betreuungsplanung
  • Konkretisierung des Auftrages
  • Vereinbarung zeitlicher Perspektiven und inhaltlicher Ziele
  • Kontinuierliche Begleitung und Auswertung des Hilfeverlaufs
  • Abstimmung notwendiger Veränderungen und Treffen neuer Absprachen
  • Vor- und Nachbereitung von Hilfeplangesprächen gemeinsam mit dem Heranwachsenden, der Gastfamilie und ggf. den Eltern/ Sorgeberechtigten
  • Erarbeitung einer Tischvorlage zur Vorbereitung der Hilfeplanung, gemeinsam mit dem Jugendlichen, der Gastfamilie und in der Regel mit den Eltern/ Sorgeberechtigen
  • Alters- und entwicklungsadäquate Beteiligung der Heranwachsenden an den Hilfeplangesprächen
  • Organisation zusätzlicher interner (als Zusatzleistungen) oder externer Hilfen, die sich aus der Hilfeplanung ergeben

Krisenintervention

  • Erreichbarkeit der Fachberatung oder einer Vertretung während der üblichen Büro- und Arbeitszeiten
  • 24-stündige Rufbereitschaft durch das junikum
  • Organisation eines vorübergehenden „Notfallplatzes“ beim junikum zur Krisenintervention (soweit dies im Sinne der Fremd- und Eigengefährdung verantwortbar ist) Bei Inanspruchnahme des "Notfallplatzes" entstehen i.d.R. weitere Kosten (siehe Seite 16)
  • Innerhalb desselben Tages kurze Gespräche und kurze pädagogische Interventionen
  • Innerhalb einer Woche grundsätzliche pädagogische Abklärung und Intervention
  • Die Meldepflicht nach § 47 SGB VIII wird überprüft und umgesetzt, wenn die Kriterien erfüllt sind

Betreuungsplanung

  • Eingangs- und Verlaufsdokumentation während der Aufnahme- und Eingewöhnungsphase
  • Betreuungsplanung unter Hinzuziehung der Fachberatung
  • Regelmäßige Prozesskontrolle unter Begleitung der Fachberatung
  • Regelmäßige Fallsupervision mit externen und internen Beratern, ggf. unter Mitwirkung von Jugendämtern, weiteren Fachkräften und/ oder Eltern

Kontakt zu dem Jugendlichen

  • Beratung des Jugendlichen in Abstimmung mit der Gastfamilie in allen Belangen

Arbeit mit der Herkunftsfamilie

Ein wichtiges Element der Arbeit stellt die Einbeziehung der Eltern (Sorgeberechtigten), ggf. Familienmitglieder in den Prozess der Unterbringung des Kindes/ Jugendlichen dar. Wir gehen davon aus, dass eine förderliche Arbeit mit dem Jugendlichen nur durch eine konsequente Einbeziehung der Eltern und/oder der Familienmitglieder in den Hilfeprozess gelingen kann.

Die Zusammenarbeit orientiert sich dabei am Wohle des Kindes und den Möglichkeiten der Eltern und umfasst insbesondere

  • Ressourcenorientierte und akzeptierende Haltung gegenüber der Herkunftsfamilie
  • Förderung der Kooperation zwischen den Eltern und den Fachkräften
  • Pädagogische Abstimmung nach Bedarf
  • Angemessene Einbeziehung der Herkunftsfamilie auch bei einer langfristigen Unterbringung (dabei steht das Bedürfnis des jungen Menschen nach Schutz, Sicherheit und Orientierung an erster Stelle)
  • Besuchskontakte werden am Jugendlichen orientiert individuell gestaltet und finden in der Regel in Begleitung einer Vertrauens-person (z.B. der Fachberatung). Die Kontakte können in den Räumlichkeiten des Trägers, nach sorgfältiger Abklärung auch im Haushalt der Gastfamilie stattfinden.
  • Kontakte zwischen Herkunfts- und Gastfamilie, wenn dies sinnvoll erscheint
  • Regelmäßige Überprüfung der Zusammenarbeit und Kontaktgestaltung im Hilfeverlauf und Differenzierung nach Zielsetzung des Entwicklungsverlaufes für den jungen Menschen. Die Kontakt- und Beziehungsgestaltung erfolgt in enger Absprache mit der Fachberatung und wird im Rahmen der Hilfeplanung festgelegt.
  • Bedarfsorientierte Familienberatung

Regelmäßige therapeutische Elternarbeit ist als Zusatzleistung möglich.

Bereitstellung von Beratungsräumen

  • Beratungsräume mit angemessener Ausstattung (methodischem Material)

Aktivitäten im Hinblick auf die Zeit der Maßnahme

  • Intensive pädagogische Begleitung von Rückführungsprozessen in die (Herkunfts-) Familie durch die Gastfamilie und/oder die Fachberatung
  • Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf Entlassung oder Verlegung durch Hospitationen, Gespräche, Verabschiedung
  • Unterstützung beim Umzug
  • Vorbereitende Information der Familie oder anderer Einrichtungen
  • Hilfe bei der Suche, dem Anmieten und der Ausstattung einer eigenen Wohnung
  • Ggf. Unterstützung im Umgang mit Behörden und gemeinsames Einleiten erforderlicher Schritte
  • Sicherstellen einer ordnungsgemäßen Verwendung der „Erstausstattungsbeihilfe“ im Rahmen der Vorbereitung auf das Leben in einer eigenständigen Wohnform

Nachsorge

  • Möglichkeit informeller Besuchskontakte zur Gastfamilie
  • Verbindliche regelmäßige Nachsorge in Form von Zusatzleistungen möglich (s. Seite 16)

Klientenbezogene Verwaltungsleistung

  • Dokumentation des Hilfeprozesses und der fallbezogenen Arbeit des JuMeGa®-Fachdienstes
  • Führen einer Akte (Pädagogische Entwicklung, besondere Vorkommnisse in Familie, Schule, Gesundheit, Verwaltungsvorgänge, Schriftverkehr, etc.)
  • (In Abstimmung mit der Gastfamilie) Beschaffung von Unterlagen, Bescheinigungen, Ausweisen etc.
  • Anfertigen von Bescheinigungen
  • Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Schäden innerhalb der Gastfamilie, Abwicklung von Versicherungsfällen

Grundleistungen der Gastfamilie

Teilhabe an einem familiären Leben / Gestaltung der Lebensatmosphäre und des Wohnumfeldes:

  • Versorgung mit Kleidung und sonstigem Bedarf entsprechend den Bedarfssätzen
  • Gestaltung des Lebensbereiches zusammen mit den Heranwachsenden
  • Klar strukturierter Alltag und gemeinsame Aktivitäten
  • Positive Vorbilder für Elternschaft, Partnerschaft, Außenbeziehungen (Freundschaften, Nachbarschaften …)
  • Transparent machen der familiären Regeln

Alltägliche Versorgung:

  • Bereitstellen eines entwicklungsförderlichen, kind-/ jugendgerechten Lebensbereiches in einem Einzelzimmer sowie des dazuge-hörigen Umfeldes
  • Regelmäßige ausgewogene Mahlzeiten

Notwendige Aufsicht und Betreuung:

  • Mindestens eine Bezugsperson ist den überwiegenden Teil des Tages zuhause und in der Lage ein Kontaktangebot zu machen
  • Wahrnehmung der Aufsichtspflicht
  • Alters- und entwicklungsgemäße Beaufsichtigung
  • Planung individueller Aktivitäten mit dem Heranwachsenden; es werden räumlich-zeitliche Strukturierungshilfen gegeben
  • Überprüfen eventueller Gefährdungen und entwicklungsangemessene Reaktionen auf Gefährdungen, ggf. unter Einbeziehung der Fachberatung

Niederschwelliges bzw. an den Bedürfnissen des Jugendlichen orientiertes Beziehungsangebot

  • Grundsätzliche Akzeptanz des Jugendlichen mit seinen derzeitigen Fähigkeiten und Beschränkungen
  • Angebot sich in den Familienalltag zu integrieren
  • Kontaktangebote
  • Rückzugsmöglichkeiten

Eingehen auf Initiativen des Jugendlichen:

In folgenden Bereichen (z.B.):

  • Im lebenspraktischen Handeln
  • Beim sozialen Lernen (Konflikte etc.)
  • Bei der Freitzeitgestaltung
  • Bei der schulischen/beruflichen Entwicklung
  • bei der Entwicklung von Selbstständigkeit

Freitzeitgestaltung

Anregung und Förderung der Freizeitgestaltung nach Interesse, Bereitschaft und Bedarf des Jugendlichen:

  • Individuelle Sport- und Spielangebote
  • Ermöglichen von Erfahrungen mit Gleichaltrigen, z.B. durch Mitgliedschaft in einem Verein, Einbindung in Jugendgruppen
  • Anleitung im Umgang mit Medien
  • Nutzung lokaler und regionaler Kultur- und Freizeitangebote
  • Urlaubsfahrten mit der Lebensgemeinschaft oder mit einer Ferienmaßnahme (im Rahmen der verfügbaren finanziellen Mittel)

Schaffung von Voraussetzungen für eine ganzheitliche Entwicklung

  • Allgemeine Gesundheitsförderung, Anleitung und Unterstützung regelmäßiger Körperpflege dem Alter und Entwicklungsstand des Jugendlichen angemessen
  • Körperliche und gesundheitliche Eingangsdiagnostik nach Absprache
  • Regelmäßige Gesundheitskontrolle, -vorsorge
  • Sicherstellung notwendiger medizinischer Maßnahmen und Therapien (Medikamente, Diäten, Krankengymnastik usw.)
  • Dokumentation von Erkrankungen; Information der Fachberatung insbesondere bei (Psycho-) Therapien und/oder operativen Ein-griffen, nach Abstimmung Information und Beratung der Eltern/Vormünder (v.a. bei zustimmungspflichtigen Maßnahmen und Eingriffen)

Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten

Orientiert am Grad der Autonomieentwicklung (insbesondere in der Phase der Verselbständigung von Jugendlichen/jungen Erwachsenen

  • Einübung des Umgangs mit öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Einrichtungen
  • Anleitung zum selbstständigen Einkauf
  • Einüben des Umgangs mit Geld (Taschengeld, Konto, Sparbuch)
  • Zubereiten von Mahlzeiten und Vermittlung von Kenntnissen über gesunde Ernährung
  • Pflege und Aufbewahrung von Wäsche und Kleidung
  • Einfache Reparaturen
  • Altersangemessene Anleitung und Unterstützung bei der Reinigung des persönlichen Bereiches

Sozial-emotionale Förderung und Anregung der Persönlichkeitsentwicklung

  • Ganzheitliche Orientierung und Begleitung
  • Individuelle Förderung im Alltag
  • In Krisensituationen oder bei situationsübergreifenden Schwierigkeiten, die sich dem Einfluss der Gastfamilie entziehen, besteht die Möglichkeit interner Unterstützung durch die Fachberatung oder Beratung durch Fachkräfte der Träger
  • Abklären eines Bedarfs therapeutischer oder heilpädagogischer Leistungen, deren Beantragung und Einleitung

(die Leistungen selbst sind Zusatzleistungen, sofern sie nicht über die Krankenkassen übernommen werden! (s. Seite 16))

Förderung des Sozialverhaltens
  • Vermitteln und Verabreden von Umgangsregeln z.B. innerhalb der Gastfamilie und im öffentlichen Leben
  • Anleitung zu prosozialem Verhalten sowie Vermittlung von Fähigkeiten, soziale Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten
  • Rückmeldung zum Verhalten und konstruktiver Umgang mit grenzüberschreitenden Verhaltensweisen
  • Übernahme von Diensten, Aufgaben und Pflichten innerhalb der Gastfamilie
  • Vermittlung eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem sozialen und wohnlichen Umfeld (Wertschätzung/-erhaltung

Schulische, berufliche Förderung

  • Beratung bei der Auswahl einer geeigneten Schulform mit Eltern, Vormund, Schule (unter Berücksichtigung ggf. vorliegender schulrelevanter Diagnostik) in enger Zusammenarbeit mit der Fachberatung
  • Kontinuierlicher Austausch zwischen Schule/Ausbildungsstätte und der Gastfamilie
  • Anleitung, Unterstützung und Kontrolle bei den Hausaufgaben und entsprechend bedarfsorientierte Förderung
  • Gespräche mit Lehrern/ Teilnahme an Elternsprechtagen
  • Frühzeitige Vorbereitung einer Berufswahlentscheidung und Begleitung entsprechender Kontakte zu Schulen, Ausbildungsbetrie-ben, Agentur für Arbeit und Berufsbildungsträgern
  • Entwicklung individueller beruflicher Integrationsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit Berufsbildungsträgern
  • Ggf. Entschärfen von Konflikten in der Schule, am Arbeits- und Ausbildungsplatz
  • Spezielle schulische Trainings oder sonderpädagogische Betreuung als Zusatzleistungen möglich (s. Seite 16)

Auseinandersetzung mit Wert- und Glaubensfragen

  • Konfessionsübergreifende religiöse Begleitung in Absprache mit dem Jugendlichen und den Sorgeberechtigten im Rahmen der Möglichkeiten der Gastfamilie
  • Vermittlung von Werten und Normen durch Vorbildfunktion, Information und Diskussion

Mögliche Zusatzleistungen

Zusätzliche zeitlich begrenzte und auf den Einzelfall bezogene Leistungen (nach individueller Hilfeplanung gesondert berechnet).

Aufnahmephase

  • Intensive Begleitung des Kindes/ Jugendlichen oder seiner Familie während der Aufnahmephase (mehr als zwei Termine mit dem Jugendlichen und mehr als ein Termin mit den Eltern/ der Herkunftsfamilie
  • Erhöhter Reiseaufwand der FachberaterInnen aufgrund großer Entfernung (mehr als eine Stunde Fahrzeit je Strecke)

Clearing/ Fallverstehen

  • Umfassendes „Diagnostisches Fallverstehen“ oder Auswahl der Module
  • Sozialpädagogische Diagnostik
  • Psychologische Diagnostik
  • Systemische Diagnostik

mit abschließendem Bericht

Krisensituationen

  • Zusätzliche pädagogische Leistungen zur Krisenintervention
  • Inanspruchnahme eines "Notfallplatzes" z.B. in einer der stationären Wohngruppen des junikum

Schulische Förderung

  • Schulrelevante Diagnostik
  • Schulische Sonderförderung für Kinder/Jugendliche mit erheblichen schulischen Lerndefiziten
  • Schulische Sonderförderung für Kinder/Jugendliche mit ausgeprägten Lernstörungen, Motivationsproblematiken, Schulverweige-rungsthematiken

Besondere Formen der Elternarbeit oder intensiverer Einbezug der Familie

  • Psychosoziale Diagnostik des Familiensystems (Herkunftsfamilie)
  • Umfangreiche (nachgehende) Betreuung und Beratung der Eltern bzw. der Familie
  • Ambulante Systemische Familientherapie

Nachsorge

  • Verbindliche Nachsorge, z.B. durch regelmäßige Reflexionsgespräche oder ambulante Beratung
  • Besondere Fahrdienste/ Heimfahrten
  • „überregionale“ Heimfahrten des Jugendlichen
  • Heimfahrten bei hoher Frequenz (mehr als monatlich)
  • Fahrtickets zu Schulen und Ausbildungsstätten, die nicht von der Schule/ der Ausbildungsstätte finanziert werden

Besondere Verwaltungsleistungen, Dokumentationen

  • Anfertigen ausführlicher (Entwicklungs-) Berichte

Ausstattung und Ressourcen

Anzahl der Plätze

  • In jeder Gastfamilie wird in der Regel 1 Jugendlicher betreut, es leben keine weiteren Pflegekinder in der Gastfamilie

Personalschlüssel

  • Fachberatung 1 : 8
  • Anteilig: Leitung, Co-Beratung, Verwaltung und Supervision

Qualifikation der Fachberatung

  • Pädagogische Fachkräfte: Dipl. Sozialpädagogen, Dipl. Sozialarbeiter, Dipl. Rehabilitationspädagogen
  • Zum Teil mit Zusatzausbildungen in Gestalttherapie/ -supervision, Kinderschutz (Kinderschutzfachkraft), klientenzentrierter Beratung, Marte Meo

Raum

  • Die Betreuung findet in den Räumen der Gastfamilie statt
  • In der Wohnung steht ausreichend Platz zur Verfügung
  • Die Jugendlichen bewohnen Einzelzimmer
  • Die Gemeinschaftsbereiche bestehen mindestens aus Wohnzimmer, Essbereich und Sanitärbereich

Außengelände

  • entsprechend der jeweiligen Gastfamilie

Anhang - Kontakte und Ansprechpartner

Arbeitsbereich / Betreuungssystem Name / Qualifikation Kontaktdaten

Rufbereitschaft
24 Stunden erreichbar
Fon 0162 - 711 15 70

Geschäftsstelle
Schillerstraße 1 45739 Oer-Erkenschwick
Fon (02368) 81 85 4 - 0 Fax (02368) 81 85 4 - 19
info@junikum.de

Geschäftsführung
Thomas Kurth
Dipl. Heilpädagoge
Fon (02368) 81 85 4 - 44 Fax (02368) 81 85 4 - 49
TKurth@junikum.de

Pädagogische Leitung
Christiane Jansen
Dipl. Sozialpädagogin; Kinderschutzfachkraft
Fon (02368) 81 85 4 - 20 Fax (02368) 81 85 4 - 49
CJansen@junikum.de

Bereichsleitung Pädagogik
Thomas Reil, Gladbeck
Dipl. Sozialpädagoge; Jugend- und Heimerzieher; Deeskalationstrainer, Kinderschutzfachkraft
Fon (02043) 4 01 35 - 23 Fax (02368) 81 85 4 - 48
TReil@junikum.de

Britta Kleine, Oer-Erkenschwick
Dipl. Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin; Mediatorin, Präventionsmanagerin
Fon (02368) 90 25 91 Fax (02368) 81 85 4 - 48
BKleine@junikum.de

Markus Hansen, Oer-Erkenschwick
Dipl. Sozialpädagoge; Erzieher; Systemischer Therapeut und Berater; systemischer Supervisor und Organisationsberater i.A.; Kinderschutzfachkraft
Fon (02368) 69 77 52 Fax (02368) 81 85 4 - 48
MHansen@junikum.de

Martin Petrat, Oer-Erkenschwick
Dipl. Sozialpädagoge; Systemischer Therapeut und Berater; NLP-Practitioner
Fon 0151 46 13 84 96 Fax (02368) 81 85 4 - 48
MPetrat@junikum.de

Leistungsbereich JuMeGa®
Rufbereitschaft junikum
24 Stunden erreichbar
Fon 0162 - 711 15 70

Erreichbarkeit über Geschäftsstelle des junikums
Fon (02368) 81 85 4 - 0
Fax (02368) 81 85 4 - 19
jumega@junikum.de

Erreichbarkeit über Geschäftsstelle des SKF LüdinghausenFon (02591) 235 - 25
Fax (02591) 235 - 10
jumega@skf-luedinghausen.de

JuMeGa® - Fachdienst
Christoph Finger, Castrop-Rauxel Rehabilitationspädagoge B.A., Martemeo-Therapeut, Kinder-schutzfachkraft
Fon 0160 90 53 43 59
CFinger@junikum.de

Gertrud Kleingräber
Fon (02581) 235 - 16
Mobil 0160 406 67 32
G.Kleingraeber@skf-luedinghausen.de

Co-Beratung
Wolfgang Bröer, Oer-Erkenschwick
Dipl. Sozialpädagoge; Gestalttherapeut; Gestaltsupervisor/ -coach; Berater Klientenzentrierte Beratung nach Rogers
Fon (02368) 81 85 4 - 31 Fax (02368) 81 85 4 - 48
WBroeer@junikum.de

Supervision
Christoph Wegener, Oer-Erkenschwick
Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
Fon 0176 18 18 54 10 Fax (02368) 81 85 4 - 48
CWegener@junikum.de

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