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22.05.2008

Interview mit Wolfgang Gerts, Bundesverband für Eltern ausländischer Adoptivkinder e.V.

Wolfgang Gerts ist zweiter Vorsitzender des Bundesverbands für Eltern ausländischer Adoptivkinder e.V. Moses-online führte ein Interview mit ihm zum Thema Auslandsadoption

Wolfgang Gerts ist zweiter Vorsitzender des Bundesverbands für Eltern ausländischer Adoptivkinder e.V. Er hat mehrere Bücher zur Adoption geschrieben (u.a. Das Findbuch und „Unsere kleine Rumänenbande"), ist Herausgeber der Adoptionszeitschrift "Farbenfroh" und hat selbst vier Kinder aus dem Ausland adoptiert, daneben ein leibliches und ein Pflegekind. Seine Frau führt den auf Adoption spezialisierten Kirchturm-Verlag.

moses-online: Sie sind im Vorstand des Bundesverbands für Eltern ausländischer Adoptivkinder e.V. (BVEaA) Seit wann gibt es den Bundesverband, und aus welcher Motivation hat er sich gegründet?

W. Gerts: Der Verband wurde im September 1999 gegründet. Ich bin noch im selben Jahr in den Verband eingetreten.

Zur Motivation formuliert der Verband selbst: "Der Bundesverband für Eltern ausländischer Adoptivkinder will Eltern unterstützen, die ein ausländisches Kind adoptieren möchten. Die Aufnahme eines ausländischen Adoptivkindes bedeutet, neben den üblichen Auseinandersetzungen mit dem Thema Adoption, immer auch die Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur. Durch die Schaffung eines interdisziplinären Beratungsangebotes das diesen besonderen Bedürfnissen gerecht wird, unterstützt der Bundesverband Eltern, die schon adoptiert haben." (Homepage www.bveaa.de)

Ich persönlich sehe allerdings noch andere Motivationsfelder. Seit Jahren arbeite ich daran, unredliche Adoptionsangebote zu verfolgen und damit deutlich zu machen: Kinderhandel oder unredliches Handeln im Rahmen von Adoptionsvermittlung werden von uns, den Adoptiveltern selbst, bekämpft. Immer wieder gerät das Auslandsadoptionswesen in Misskredit. Dies schädigt alle Adoptivfamilien heftig. Darum ist es nötig, dass wir Adoptiveltern uns an erster Front gegen schreckliche Verirrungen im Adoptionswesen stellen.

Der vordergründige Nachteil unserer Arbeit liegt allerdings darin, dass wir nicht, wie zum Beispiel terre des Hommes, über Presse und Öffentlichkeit arbeiten, um auf uns aufmerksam zu machen, sondern im Gespräch mit Behörden und Adoptionsvermittlungen.

moses-online: Mit welchen Fragen kommen Adoptiveltern und Menschen, die ein Kind aus dem Ausland adoptieren möchten, zu Ihnen?

W. Gerts: Das ist ein unendlich weites Feld. Häufig erreichen uns Adoptionsinteressenten nach den ersten Impulsen, nach dem Beschluss, überhaupt im Ausland zu adoptieren. Solche Anfragen beginnen oft mit einer unheimlichen Naivität. Es wird überhaupt nicht verstanden, dass es 70 Millionen elternlose Kinder in den Hungerregionen der Erde gibt und eine Adoption so schwierig und so teuer ist und dazu ein Adoptionsprozess einen langen Zeitraum einnehmen kann.

Ebenso schwer ist es oft zu verstehen, dass an Adoptionsbewerber hohe Kriterien angelegt werden müssen, weniger, was das Vermögen oder die gesellschaftliche Stellung der Interessenten angeht, sondern die hohe menschliche Qualität, die erforderlich ist, um Eltern eines verlassenen, oft bereits seelisch und körperlich schwer geschädigten Kindes zu werden.

Sie können sich vielleicht vorstellen: bei den allerersten Schritten wird alles gefragt, was man fragen kann. Wir versuchen, auf die wichtigen Themen zu lenken. Wir versuchen bewusst zu machen, was eine Familie mit dem Adoptivkind opfert und was sie gewinnt. Wir lenken oft in sehr elementare Richtungen: Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht: über ein Herkunftsland, Probleme von Hautfarbe, unentdeckten Krankheiten, Kulturschock, nie endenden Identitätsproblemen, die in vielen Lebensaltern in neuer Gestalt zum Tragen kommen, über die eigenen Motive zur Adoption, die während eines Adoptionsprozesses ebenfalls (selbst-) kritisch reflektiert werden müssen?

moses-online: Was ist bei der Adoption eines Kindes aus dem Ausland anders als bei der Adoption eines deutschen Kindes?

W. Gerts: Zu den Problemen der Verlassenheit und den oftmals bereits im Leben eines Kindes verschütteten Entfaltungsmöglichkeiten kommen die Probleme der Fremdheit und des Kulturwechsels dazu. Oftmals sind auch die Vorgeschichten erschütternder. Zum Beispiel ist bei einem deutschen Adoptivkind weniger zu erwarten, dass chronische Hepatitis-B oder Rachitis, schwere Sehmängel infolge bis dahin fehlender Anregung für die Augen oder bereits schwer zerstörte Gebisse auftreten. Der Verlust jeglicher Bindungsfähigkeit bei Auslandsadoptionen kann noch stärker sein als bei Inlandsadoptionen.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied liegt darin, dass im Inland vor allem bei älteren Kindern vor der Adoption ein Pflegeprozess und damit ein Erfahrungsprozess liegt, der den Eltern eine Entscheidung leichter macht. Von Eltern ausländischer Adoptivkinder wird häufig eine Entscheidung nach Bildchen, Lebenslauf und einem fragwürdigen Gesundheitsbericht eines Kindes erwartet.

moses-online: Mit welchen Schwierigkeiten müssen Adoptiveltern rechnen, die ein Kind aus dem Ausland adoptieren?

W. Gerts: Ich rate Ihnen, hierzu das von uns (meiner Frau als Verlag und unserem Bundesverband) neu herausgegebene Buch von Margot Weyer zu lesen. Es heißt „Adoption – und danach?"

Die ersten Schwierigkeiten beginnen mit dem Eintritt in einen oft verwirrenden langen Adoptionsprozess, die zweiten in den Finanzen: man hat sich oft zu entscheiden zwischen reich oder kinderreich. Die dritte Schwierigkeit ist, dass die öffentliche und politische Unterstützung bei Pflegefällen riesig und bei Adoptionsangelegenheiten gleich null ist. Zum Beispiel hat sich meine Frau nach 14-jähriger Erziehung von vier Kindern im Rentenrecht allein zwei Erziehungsjahre aneignen können.

Ein weiterer Punkt ist die gesellschaftliche Sonderstellung: man ist eine andere Gattung. Wir mussten aus Gründen, die mit unseren braunen Adoptivkindern zu tun hatte, schon umziehen. Dazu kommen psychologische und erzieherische Anforderungen, bei denen es wenig wirklich erfahrene Begleitung oder Hilfe gibt. Es ist ein Leben unter unvorhersehbaren Vorzeichen.

moses-online: Welche Voraussetzungen sollten Menschen, die ein Kind aus dem Ausland adoptieren möchten, mitbringen?

W. Gerts: Sie sollten seelisch stabil sein, als Eltern in einem guten Verhältnis zueinander leben und extrem belastbar sein. Dazu gehört eine Riesenportion Liebe, Geduld und Frustrationstoleranz. Damit meine ich, dass die positiven Eigenschaften so tragfähig sein sollen, dass sie Enttäuschungen überwindbar machen.

Kann es überhaupt gelingen, ein fremdländisches Kind in Deutschland ganz heimisch werden zu lassen?

W. Gerts: Ja, unbedingt. Aber es kostet viel Aufmerksamkeit. In der Adoptionsdiskussion wird häufig übersehen, das Identitätsprobleme bei aus dem Ausland adoptierten Kindern nur leichter und vordergründiger zu fassen sind. Menschen, die sich von Grund auf in ihrer Familie oder Adoptivfamilie nicht zu Hause fühlen, gibt es vielfältig. Die vergleichende Forschung ist hier teilweise viel zu naiv und wenig vergleichend.

Als ein Pastor, der mit einer Vielzahl von jungen und heranwachsenden Menschen ständig zu tun hat, bin ich immer wieder überrascht, wie viele so genannte "leibliche" Kinder dieselben Probleme haben, wie sie in den verbreiteten "Lehr"-büchern ausländischen Adoptivkindern aufgrund ihrer fremden Herkunft zugeschoben werden. Ich denke zum Beispiel an eine schwedische Studie, die solche Kulturprobleme negativ beschreibt, ohne zu beachten, dass damit Probleme beschrieben wurden, die aus der erfahrenen absoluten Verlassenheit abgegebener Kinder herrühren. Es ist eine Riesengefahr, das Problem des Kulturwechsels zu isolieren und damit zu vereinfachen.

Andererseits sollen die restlichen Wurzelfäden unserer Adoptivkinder gewahrt und gepflegt werden. Wenn eine Familie eine Patchworkfamilie aus vier verschiedenen Ländern darstellt und der Glaube vorherrscht, alle Kinder hätten hier nun ihr zu Hause und das bestdenkbare Leben gefunden, kann dieser Prozess nicht gelingen.

Wir haben sorgfältig darauf geachtet, dass unsere vier Kinder aus etwa derselben Kultur stammen. Ihr Heimatland, das um die 2000 km entfernt ist, haben wir, meist mit jeweils einigen unserer Kinder nun 19 mal besucht, und das ist nicht das Ende.

Wir sind auch Bereitschaftspflegeeltern für unsere Stadt und Eltern eines heimischen Dauerpflegekindes. Der wesentliche Unterschied liegt nicht in den Kindern, sondern in dem ungeheuren Unterschied, was die öffentliche Förderung und Akzeptanz beider Seiten des Eltern Werdens betrifft. Für uns ist kaum fassbar, welche Hemmnisse uns begegnet sind in dem Bemühen, Eltern ausländischer Kinder zu sein, und welch großartige Hilfe es gibt, wenn man ein deutsches Pflegekind annimmt. Vielleicht sollten wir dies warnend allen Adoptionsinteressenten mitteilen.

moses-online: In Deutschland muss eine Auslandsadoption in Zusammenarbeit mit einer anerkannten Auslandsvermittlungsstelle laufen. Funktioniert die Zusammenarbeit mit den Vermittlungsstellen immer reibungslos?

W. Gerts: Natürlich nicht immer. Aber der BVEaA arbeitet auch daran, und bisweilen mit Erfolg, um zugelassenen Adoptionsvermittlungen das Handwerk zu legen, wenn sie eher Kinderhandel betreiben.

Andere Vermittlungen geraten wie gegenwärtig, was nur zum Beispiel Russland und die Ukraine betrifft, in die Versuchung in den Methoden weniger wählerisch zu werden. Wenn wir solche Gefahren beobachten, treten wir sofort in das kritische Gespräch ein. Dass ist nicht immer einfach, weil es schon mal vorkommen kann, das ein verantwortliches Mitglied, das sich aber noch in einem Adoptionsprozess befindet, seinerseits in Probleme gerät, wenn eine Unregelmäßigkeit verbandsintern aufgegriffen und angesprochen wird.

Im ganzen haben wir aber zu vielen Adoptionsvermittlungen mittlerweile ein freundliches Verhältnis. Bei kritischen Fragen wie Alterserwartungen an Bewerber, Offenheit gegenüber Alleinstehenden, Kostenfragen haben wir durch beharrliche Arbeit wesentlich mehr Offenheit erreicht als zuvor.

Unser Grundsatz ist, dass wir deswegen keine Adoptionsvermittlung in unseren Verband aufnehmen (öfter angefragt). Wir möchten freundlich begleitender, aber auch kritischer und unabhängiger Gesprächspartner bleiben.

moses-online: Nach der Haager Adoptionskonvention müssen die angehenden Eltern in das Heimatland des Kindes reisen, um es dort kennen zu lernen und abzuholen. Falls beim ersten Treffen mit dem Kind keine Sympathie entsteht, ist es überhaupt noch möglich, sich nicht für das Kind zu entscheiden? Ist es nach so langer Zeit des Wartens und nach der weiten Reise noch möglich, ehrlich zu sich selbst zu sein?

W. Gerts: Ich kann nur sagen, dass ich persönlich Familien kenne, die nach dem zweiten oder dem dritten Kindervorschlag dennoch glückliche Eltern geworden sind.

moses-online: Die Kinder leiden vor der Adoption oft an Unterernährung, Mangelerscheinungen und haben schon Trennungserfahrungen hinter sich. Erhalten Adoptivfamilien nach der Adoption noch Hilfsangebote?

W. Gerts: Das habe ich oben schon formuliert. Es gibt einen wesentlichen Unterschied in der Förderung von Adoptiv- und Pflegefamilien, auf allen Ebenen. Allein im persönlichen Umfeld gibt es immer wieder gute Erfahrungen. Wir haben kostenlose Untersuchungen und Behandlungen erlebt, Begleitung von Fachleuten und Unterstützung. Aber hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Offiziellen und dem, was dennoch dank barmherziger Mitmenschen geschehen kann.

Es ist allerdings auch zu sagen, dass es Trennungserfahrungen, Mangelerscheinungen und Folgen von Unterernährung gibt, die nicht mehr restlos heilbar sind. Auch dies ist oft eine Frage der Kulturen. Wenn man die Studien von Professor Hooksbergen in Holland liest und sich auch sonst in der Adoptionsszene auskennt, macht man eine frappierende Erfahrung: Häufig sind Kinder aus Asien noch im Besitz aller Fähigkeiten, machen Abitur, haben einen guten Beruf und können akademisch klagen, dass sie (Zitat einerTerre des Hommes-Mitarbeiterin) einen koreanischen Magen haben. Andererseits sind Kinder aus Osteuropa oft so geschädigt, dass nur bedingte Fortschritte erzielt werden könne. Alle unsere Adoptivkinder müssen den beschwerlichen Weg über Förderschulen gehen. Sie werden nicht klagen, aber brauchen oft wesentlich mehr Lebensjahre, um überhaupt in die Lage zu kommen, einen Beruf auszuüben.

moses-online: Zur Situation von Adoptierten im Jugend- und Erwachsenenalter: Besteht in der Regel ein Interesse am Herkunftsland und den eigenen Wurzeln, oder sind es nur wenige, die sich auf die Suche begeben?

W. Gerts: Eine Frage, die kaum linear beantwortet werden kann. Wir haben einen erwachsenen Sohn, der mit seinem Herkunftsland abgeschlossen hat und seine in acht Lebensjahren erlernte Sprache(n) völlig verdrängt hat. Aber seine Entwicklung ist ja noch nicht abgeschlossen.

Wir haben eine Tochter, die mehrfach, auch selbständig, in ihrem Heimatland war, ihre Erzeugerin wieder gefunden und heftig mit ihr geschimpft hat, weil sie noch mehr verlassene Kinder in die Welt gesetzt hat. Unsere jüngeren Kinder beginnen sich zu interessieren, und wir haben die Anschriften ihrer beiden Herkunftsmütter sorgfältig verwahrt. Bei unserer letzten Reise haben wir den Kindern (8 und 12) von Ferne das Lager gezeigt, wo ihre Ursprungsmütter leben. Zu diesem Zeitpunkt wollten sie noch nicht "hingehen". Aber einmal wird der Moment kommen. Das ist beinahe schon so wie eine "offene Adoption" in Deutschland.

Problematisch sollte dieser Bereich nur sein, wenn das Herkunftsland weit entfernt liegt, so dass nur eine lange kostspielige Flugreise mit Übersetzer-Begleitung helfen kann, die Wurzeln zu entdecken. Hier ist viel geduldige Elternarbeit nötig und dann irgend wann im beinahe erwachsenen Kindesalter eine erste, aber ausführliche Reise. Aber mit diesem Problem habe ich glücklicherweise keine persönliche Erfahrung.

Als bestürzend sehen wir aber die mangelnde Bereitschaft vieler anderer Adoptiveltern an, sich mit dieser Problematik offen zu beschäftigen. Ein Beispiel ist, dass wir ein Buch herausgegeben haben, dass sich in einem ansprechenden Roman mit der Problematik Adoptivmutter-Herkunftsmutter befasst, auch nachdem anerkannte Adoptionseinrichtungen uns immer vorgeworfen haben, dieses Thema zu vernachlässigen. Das Ergebnis ist, dass es ausgerechnet das am wenigsten verlangte Adoptionsbuch ist – die angesprochenen Behörden eingeschlossen. Dies Feld ist einfach nicht genügend aufgearbeitet.

moses-online: Sie haben selbst Kinder aus dem Ausland adoptiert. Welchen Rat geben Sie Adoptionsbewerbern und -bewerberinnen mit auf den Weg?

W. Gerts: Mein Rat besteht aus acht herausgegebenen Büchern und einer regelmäßig erscheinenden Adoptionszeitung. Wie soll ich das auf einen Nenner bringen?

Vielleicht unter Vorbehalt diesen: Geben Sie nicht zu schnell auf, aber suchen Sie sich ein Umfeld, in dem Sie Enttäuschungen verarbeiten können, weil Sie dort aufgefangen werden. Nur wer auch genau weiß, dass er oder sie geliebt wird, stabile Partner oder Freunde hat, an einer Enttäuschung nicht verzweifeln wird und aktiv lohnende Alternativen finden kann, sollte sich auf diesen Weg machen.

Und noch ein Rat: Wenn Sie erst einmal ein Kind aus dem Ausland adoptiert haben, wird vielleicht eine große Ernüchterung gegenüber Ihren Wunschvorstellungen eintreten. Bleiben Sie am Ball, geben Sie sich selbst Zeit und Geduld, um Ihr Kind kennen und lieben zu lernen. Irgendwann ist es auf einmal ein Stück von Ihnen geworden und Sie haben eine neue Ebene miteinander gefunden, um sich auf jedes Ereignis, jeden kleinen Fortschritt und Ihre Familie überhaupt tief zu freuen.

Das Interview wurde im März 2006 schriftlich per mail geführt. Herzlichen Dank nochmal an Herrn Gerts! Die Fragen formulierte Astrid Hopp-Burckel.

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