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29.03.2012
Interview

Hebammen in Adoptiv- und Pflegefamilien

Ein Interview mit einer Hebamme, die privat öfter mit dem Thema Adoption in Berührung kam und begann, sich eingehender damit zu beschäftigen und Verbindungen zu Pflege- und Adoptivfamilien und ihrem Beruf herzustellen.

Themen:

Hebamme Elisabeth Schneeflock im Gespräch mit Jutta Eigner (Österreich)

Hier die Fragen des Interviews:

  • Wenn man an Hebammenbetreuung denkt, fallen einem eher leibliche Familien ein und weniger Adoptiv- und Pflegefamilien. Was können Hebammen für letztere Familien tun? Wie sind Sie als Hebamme auf Adoptiv- und Pflegefamilien gestoßen?
  • Unterscheidet sich das Angebot abgesehen vom Adoptivstillen von dem, das sie leiblichen Familien machen?
  • Würden Sie eine Hebammenunterstützung vor allem Familien beim ersten Kind empfehlen oder auch bei weiteren Kindern?
  • Wie kann man sich den Ablauf der Hebammenbetreuung vorstellen, nachdem eine Familie informiert worden ist, dass ein Säugling in ihre Familie vermittelt werden soll? Wie kommt die Familie zu Ihnen?
  • Bis zu welchem Alter des Kindes kann man auf die Unterstützung einer Hebamme zurück greifen?
  • Pflege- und Adoptivkinder sind aufgrund des Abklärungsbedarfes beziehungsweise der Vermittlung in die Adoptivfamilie oft länger im Krankenhaus. Wie wirkt sich das aus?
  • Wie finde ich eine Hebamme in meiner Umgebung?
  • Können Sie uns noch ein wenig über die Möglichkeit zu Stillen erzählen?
  • Säuglinge, die in eine Adoptiv- oder Pflegefamilie vermittelt werden, haben nicht immer eine leichte Schwangerschaft hinter sich und sind vielleicht leichter irritierbar.

Das gesamte Interview finden Sie hier.

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