Sie sind hier

23.05.2008
Hinweis

Zugvogel e.V. - ein Urlaubsservice für Rollstuhlfahrer/innen

Rollstuhlfahrer/innen haben häufig Schwierigkeiten, eine geeignete Urlaubsunterkunft zu finden. Der Verein Zugvogel e.V. bietet einen speziellen Urlaubsservice.

rollischaukelPflege- und Adoptivfamilien, die ein Kind im Rollstuhl aufgenommen haben, sind häufig vor ein besonderes Problem gestellt, wenn es an die Urlaubsplanung geht. Ist die ausgesuchte Ferienwohnung wirklich "behindertengerecht", wie es im Reisekatalog steht? Ist die Dusche ebenerdig und die Eingangstür tatsächlich breit genug? Es gibt viele Fragen, die vor der Reise geklärt werden müssen.

Auf dieses Gebiet hat sich der in Münster ansässige gemeinnützige Verein Zugvogel e.V. spezialisiert. Er bietet seit 1998 einen speziellen Urlaubsservice für Rollstuhlfahrer/innen.

"Das grösste Problem bei den Unterkünften ist oft der sanitäre Bereich. Schwierigkeiten gibt es auch, wenn Rollstuhlfaherer/innen im Urlaub Ausflüge machen möchten. Schon der Weg ins nächste Restaurant oder die Eisdiele ist so gut wie immer mit Hindernissen verbunden, " so Kirsten Faust von Zugvogel e.V.

Hier hilft das Team von Zugvogel e.V. weiter. Ein Adressenpool mit detaillierten Angaben zu Urlaubsunterkünften im In- und Ausland kann ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft helfen. Auf der Internetseite finden Sie Reiseberichte von Rollstuhlfahrer/innen.

Zugvogel hat einen Reiseführer über Münster in leichter Sprache herausgebracht. Er ist für alle gedacht, die "nicht gut schwierige Texte lesen und verstehen können. Für Menschen mit Lernschwierigkeiten, die allein oder in einer kleinen Gruppe reisen möchten. Für Menschen, die nicht gut lesen können, aber auch für Kinder, die ihre Eltern einmal durch Münster führen wollen. Mit diesem Reiseführer kann jeder selbst den Weg finden. Das macht einfach mehr Spaß!" (Internetseite Zugvogel e.V.)

Das könnte Sie auch interessieren

Politik

Appell: Exklusion beenden

Kinder‐ und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!

Vor einem Monat haben wir Ihnen den Appell das erste mal vorgestellt. Wir möchten nun noch einmal darauf hinweisen, da inzwischen dieser Appell von einer großen Anzahl Interessierter gelesen und von einer Vielzahl in dem Bereich tätigen Institutionen und Personen unterschrieben wurde. Sie alle wollen erreichen, dass die Inklusion endlich Realität wird und für alle junge Menschen die Kinder- und Jugendhilfe zuständig wird. Die Politik, die sich zur Zeit mit der Reform des SGB VIII beschäftigt muss endlich ihr Zögern aufgeben und Nägel mit Köpfen machen.
Tiefergehende Information

FASD - Links und Literatur

Hier finden Sie zahlreiche Links und Literaturhinweise zum Thema FASD
Interview

von:

Interview zum Thema FASD - Schwerpunkt Schule

Nevim Krüger - FASD-Fachkraft und Pflegemutter - möchte in einer neuen Interviewreihe mit Menschen sprechen, die sie in Bezug auf FASD schätzen gelernt hat. Sie möchte mit ihnen durch gezielte Fragen den Fokus auf wichtige Bereiche und immer wieder auftretende Cluster von Problemen richten. Ihr erstes Interview machte sie mit der erfahrenen Pflegemutter Heike Rafalski-Knispel.
Tiefergehende Information

FASD-Kinder in Pflegefamilien - Arbeit eines Pflegekinderdienstes

"Wir sind uns bewusst, welch große Herausforderungen unsere FASD-Pflegekinder und ihre Pflegeeltern tagtäglich meistern müssen. Unsere Aufgabe ist es, sie zu unterstützen und ihnen den Rücken frei zu halten." - Bericht zur Arbeit des Pflegekinderfachdienstes Neustadt/Aisch, Bad Winsheim.
Hinweis

Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. organisiert Demonstration am 20. Juni 2017 in Berlin

Wir sind von einer inklusiven Pflegekinderhilfe weiter entfernt denn je. Tatsächlich dreht sich die Spirale weiter nach unten. Mangelnde Übergangsparagraphen, keine Kontinuitätssicherung, keine Rechtssicherheit, „unsere“ Kinder finden ihre Pflegefamilien zufällig und nicht gesetzlich beansprucht, keine Rahmenbedingungen für Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderung. Veröffentlichung des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder e.V. zur geplanten Demonstration in Berlin.
Hinweis

BMAS-Studie zu Herausforderungen von Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit den täglichen Herausforderungen von Familien befasst, in denen Kinder mit Behinderungen bzw. einem besonderem Förderbedarf aufwachsen.
Erfahrungsbericht

Mein Leben mit FAS

Eine Pflegemutter beschreibt das Leben mit ihrer Pflegetochter, die FAS hat.
Erfahrungsbericht

Aufnahme eines Kindes mit seelischer Behinderung

Erfahrungsbericht einer Pflegemutter, die in ihre Familie einen seelisch behinderten Jungen aufgenommen hat.
Nachricht

Immer mehr Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung

Das Statistische Bundesamt weist auf eine erhebliche Veränderung der Eingliederunghilfe für Kinder und Jugendliche mit seelischer Beeinträchtigung hin: Die Zahl der Fälle ist von 2009 bis 2019 um 156 % gestiegen. Im Jahr 2019 war fast die Hälfte der betroffenen Kinder zwischen 9 und 13 Jahre alt. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit emotionalem und sozialem Förderbedarf nahm binnen zehn Jahren um 72 % zu. Es gibt deutlich mehr Integrationsschülerinnen und -schüler als noch vor zehn Jahren.
Alltag mit Kindern

Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen auch für Kinder mit Behinderung

Mehr als 100 Kureinrichtungen bieten bundesweit Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen als Auszeit vom Alltag an -. Informationen in einer Broschüre der Lebenshilfe