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30.03.2026
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Pflegeeltern werden dringend gesucht, gleichzeitig denken viele ans Aufhören

Das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung 'fluter' hat sich mit dem Thema Pflegeeltern beschäftigt und auf seiner Website verschiedene Interviews veröffentlicht. Eine Pflegemutter und ihr Pflegesohn sowie PFAD-BV Fachreferentin Dr. Carmen Thiele und die Vorsitzende des PFAD Bundesverbandes Ulrike Schulz sprechen über die momentane Situation und den zunehmenden Bedarf von Pflegefamilien.

Auszüge aus der Website von fluter

Die häufigsten Gründe, warum Kinder nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, sind:

  • dass sie unbegleitet nach Deutschland eingereist sind,
  • Überforderung der Eltern
  • sowie Vernachlässigungen und körperliche oder psychische Misshandlungen. 

Das Jugendamt nimmt Kinder dann aus ihren Familien, wenn es befindet, dass sie dort nicht sicher sind und andere Hilfe nicht wirkt.

Laut Statistischem Bundesamt ging die Zahl der Inobhutnahmen 2024 erstmals wieder zurück, nachdem sie zuvor drei Jahre in Folge gestiegen war. Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass es weniger unbegleitete Einreisen gibt. Gleichzeitig nahmen Fälle von Kindeswohlgefährdung zu. Expertinnen sehen neben der zunehmenden häuslichen Gewalt auch psychische und finanzielle Krisen als Gründe. „Viele Familien zerbrechen an prekären Jobs und steigenden Wohnkosten. Es gibt häufig einen Armutsfaktor“, sagt Dr. Carmen Thiele vom Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien (PFAD). Ihre Kollegin Ulrike Schulz ergänzt: „Die Kinder, die in die Jugendhilfe gelangen, kommen überproportional von Alleinerziehenden und Familien, die Sozialleistungen beziehen.“ 

 

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