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11.04.2013
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Ausbildung für alle - wenn nicht jetzt, wann dann?

'dreizehn' die Zeitschrift für Jugendsozialarbeit schreibt über Aubildung und Verwirklichungschancen junger Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf .

Sind Ausbildungs- und Verwirklichungschancen für junge Menschen auch eine Frage der Gerechtigkeit?

Einstieg ins Thema der Zeitschrift:

"Beginnen wir mit einem exemplarisch herausgegriffenen statistischen Befund: In den jährlichen Berufsbildungsberichten wird eine erweiterte Angebots-Nachfrage-Relation erhoben, die neben den unversorgten Bewerbern/-innen auch Jugendliche einbezieht, die zwar eine Alternative zu einer Ausbildung begonnen haben (z.B. berufsvorbereitende Maßnahmen, Praktika etc.), aber weiterhin eine Vermittlung in Ausbildung wünschen. Dieses Verhältnis beträgt 2012 92,7 Ausbildungsstellen zu 100 Bewerbern/-innen.

Auf neun Ausbildungsstellen kommen also rund zehn Bewerber/-innen; dabei ist natürlich noch nicht mitbedacht, ob diese offenen Stellen auch mit den Wünschen und Interessen der Jugendlichen übereinstimmen. Nimmt man ferner das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahre 1980 hinzu, das die gesetzliche Berufswahlfreiheit erst ab einer
Relation von 112,5 Ausbildungsstellen zu 100 Bewerbern/-innen gewährleistet sieht, muss man nach wie vor von einer strukturellen Versorgungslücke von rund 200.000 Ausbildungsstellen sprechen."

Herausgegeber von 'dreizehn' ist Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

Quelle: Jugendhilfeportal

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