Sie sind hier

29.11.2018
Hinweis

Aufbewahrung von Adoptionsakten

Seit einer Gesetzesänderung des Adoptionsvermittlungsgesetzes von 26. Nov. 2015 müssen Vermittlungsakten ab dem Geburtsdatum des adoptierten Kindes 100 Jahre aufbewahrt werden.

Im November 2015 wurde durch eine Gesetzesänderung des § 9b Adoptionsvermittlungsgesetz die Aufbewahrungsfrist von Adoptionsvermittlungsakten von 60 Jahre auf 100 Jahre erhöht.

Gesetzestext

§ 9b Vermittlungsakten des Adoptionsvermittlungsgesetzes

(1) Aufzeichnungen und Unterlagen über jeden einzelnen Vermittlungsfall (Vermittlungsakten) sind, gerechnet vom Geburtsdatum des Kindes an, 100 Jahre lang aufzubewahren. Wird die Adoptionsvermittlungsstelle aufgelöst, so sind die Vermittlungsakten der Stelle, die nach § 2 Abs. 1 Satz 3 oder Satz 4 ihre Aufgaben übernimmt, oder der zentralen Adoptionsstelle des Landesjugendamtes, in dessen Bereich die Adoptionsvermittlungsstelle ihren Sitz hatte, zur Aufbewahrung zu übergeben. Nach Ablauf des in Satz 1 genannten Zeitraums sind die Vermittlungsakten zu vernichten.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Hinweis

Angleichung von privaten Krankenkassenbeiträgen für Adoptivkinder

Viele Adoptiveltern müssen bisher erheblich erhöhte private Krankenkassenbeiträge für ihre Adoptivkinder zahlen. Diese Praxis wird hinterfragt. Die Beiträge sollen denen der leiblichen Kinder angeglichen werden.
Aus der Praxis

Rumäniens nie vergessene Kinder

Zehntausende Kinder, die aus Rumänien adoptiert wurden, suchen ihre Eltern.
Erfahrungsbericht

Michail - Die Geschichte eines aussichtslosen Adoptionsversuchs

Wir, Petra und Hans (54 und 52), haben im Dezember 2005 unsere beiden „älteren“ Geschwisterkinder Andrey (9) und Marija (6) adoptiert.
Erfahrungsbericht

Adoption eines Volljährigen nach dem Minderjährigenrecht

Bericht einer Pflegemutter, die ihren inzwischen über 30jährigen Pflegesohn adoptiert hat und dafür die besondere Möglichkeiten der Adoption eines Volljährigen nach dem Minderjährigenrecht nutzte.
Interview

von:

Unsere Adoptivtochter wollte ihre leibliche Mutter kennenlernen.

Interview mit einer Adoptivmutter über den längeren Weg, den sie, der Adoptivvater und die Adoptivtochter zurückgelegt haben, um die leibliche Mutter des Mädchens kennenlernen zu können.
Geänderte Rechtslage

Das neue Adoptionsrecht in der Praxis

Am 24. März 2021 hat der Deutsche Verein eine Empfehlung zur Anpassungen im Adoptionsverfahren vor dem Hintergrund der Reform des Adoptionsrechts veröffentlicht. Hierin werden die rechtlichen Neuregelungen in den Blick genommen und die Möglichkeiten der Umsetzung in die Praxis vorgestellt.
Geänderte Rechtslage

Adoptionshilfegesetz

Am 1. April 2021 treten mit dem Gesetz zur Verbesserung der Hilfen für Familien bei Adoption (Adoptionshilfegesetz) wichtige Änderungen des Adoptionsvermittlungsgesetzes und des Adoptionswirkungsgesetzes in Kraft. Diese sind auch für die Adoption von Kindern aus dem Ausland von Bedeutung. Das gilt etwa, wenn Adoptiveltern mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland ein Kind aus dem Ausland adoptieren möchten.
Tiefergehende Information

Das zentrale Dokument: Der Eignungsbericht

Das zentrale Dokument während des Bewerbungsverfahrens ist für die Adoptionsbewerber/innen der sogenannte Adoptionseignungsbericht. Er enthält die persönlichen Daten der Bewerber/innen, ihre persönlichen und familiären Umstände, ihren Gesundheitszustand, ihr soziales Umfeld und die Beweggründe für die Adoption.
Tiefergehende Information

Erstes Kennenlernen - Die Reise ins Herkunftsland

Vor der Reise müssen die Bewerber sich je nach Land um Visa und Impfungen kümmern. Die Vermittlungsstelle regelt die Unterbringung der Bewerber und die Kontakte mit den Behörden, bestellt einen Dolmetscher und einen Rechtanwalt. Die Adoptionsbewerber werden vor Ort begleitet.
Erfahrungsbericht

Adoptivmütter in der Pubertät

Leben mit doppelter Elternrolle

Erfahrungen, Überlegungen und Gefühle einer Adoptivmutter mit einer Adoptivtochter in der Pubertät.