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Frage und Antwort

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Fachwissen

Frage und Antwort

Vormund bei einer Erziehungsstelle nach § 34 SGB VIII?

Ist es möglich, als Erziehungsstelle nach §34 SGB VIII die Vormundschaft für unser Erziehungsstellenkind zu beantragen?
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Gefahr im Verzug

Pflegeeltern dürfen bei Gefahr im Verzug für das Pflegekind Entscheidungen treffen. Was bedeutet Gefahr in Verzug?
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Fragen zum Verhalten des Kindes

Beispiele: Das Kind fragt immer mehrere Familienmitglieder, wenn es etwas wissen will. Es hört nicht zu, wenn ihm etwas gesagt wird. Es antwortet, ohne das, was es sagt, wirklich zu meinen. Das Kind erzählt bei anderen, dass es von den Pflegeeltern nichts zu essen bekommt. Das Kind erklärt den Pflegeeltern, dass sie es hungern lassen, es allein lassen, es gar nicht haben wollen etc. Das Kind spricht nicht über seine Ängste, drückt sie aber durch sein Verhalten aus: Es isst ohne Maßen, hortet Essen in seinem Zimmer oder sonst wo, kontrolliert die Pflegeeltern, fragt immer und immer wieder nach, provoziert, etc. Das Kind läuft immer wieder weg, versteckt sich irgendwo oder droht mit Weglaufen. Ein Kind provoziert den Pflegevater in extremen Maße. In der Auseinandersetzung setzt es immer noch eins drauf. Der Pflegevater hat das Empfinden, dass das Kind es darauf anlegt, von ihm geschlagen zu werden.
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Kosten von Corona-Tests

Mein Vormund möchte einer möglichen Corona-Impfung meines Pflegesohnes in Zukunft nur zustimmen, wenn es eine Empfehlung der ständigen Impfkommission gibt. Das wird sicherlich noch lange dauern. Kann ich, solange er die Impfung nicht erlaubt, die Kosten für PCR-Tests an das Jugendamt weiterreichen?
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Antrag auf Opferentschädigung

Wir haben ein Pflegekind aufgenommen, das in seiner frühen Kindheit schwere Misshandlung erlitten hat und unter deren Folgen leidet. Das Kind hat einen Vormund. Dieser möchte aber keinen Antrag auf Opferentschädigung stellen, da er der Meinung ist, das Kind damit 'abzustempeln'. Wir sehen dies völlig anders und möchten ein mögliches Recht des Kindes nicht ungenutzt lassen. Können wir als Pflegeeltern den Antrag auf Opferentschädigung auch stellen?
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Muss ich den neuen Amtsvormund akzeptieren?

Ich habe einen 10jährigen Pflegesohn, der seit neun Jahren bei mir lebt. Er hatte von Beginn an einen Amtsvormund. Dieser Vormund hat beständig gewechselt und nun hat mein Pflegesohn den fünften Vormund. Der ist das nun auch schon seit einem Jahr, hat das Kind aber noch nicht gesehen. Von den vorherigen Vormündern kannte ich auch nur zwei. Muss ich das alles mitmachen?
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Rückkehrwünsche der leiblichen Eltern

Wenn im Hilfeplan steht, dass das Kind dauerhaft und bis zur Verselbständigung bei uns Pflegeeltern leben soll, können dann die Eltern trotzdem noch darauf hin arbeiten, dass das Kind wieder bei ihnen leben soll?
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Weiterführende Schule

Können wir Pflegeeltern entscheiden, auf welche weiterführende Schule unser Pflegekind gehen wird?
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Zeugnisse unterschreiben

Dürfen wir Pflegeeltern die Zeugnisse unseres Pflegekindes unterschreiben?
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Sollen wir als Pflegeeltern dennoch die Vormundschaft beantragen?

Leider würde uns der bisherige Vormund nicht unterstützen, da wir Differenzen in Bezug auf den über Jahre erzwungenen regelmässigen Umgang unseres schwer traumatisierten Pflegesohnes hatten. Ich habe nun in den Unterlagen festgestellt, dass den Eltern das Sorgerecht in fast allen Bereichen gerichtlich 2017 entzogen und auf das Jugendamt übertragen wurde - jedoch nicht komplett. Der Vater ist inzwischen verstorben, die Mutter völlig desinteressiert und nicht erreichbar. Beantragen wir dann dennoch die Übertragung der Vormundschaft auf uns als Pflegeeltern?
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Sparen für das Pflegekind?

Ich habe nun noch eine Frage zum Sparen für Pflegekinder. Ich habe jetzt oft die Frage erhalten: Die Herkunftseltern haben die finanzielle Sorge für das Kind inne. Wenn die Pflegeeltern jedoch für die Kinder etwas für die Zukunft sparen wollen, wie das Eltern so machen, ist die Frage, wie das funktionieren kann, ohne dass die Herkunftseltern Zugriff darauf haben. Die Sorge erscheint mir in diesen angefragten Fällen berechtigt, bzw. entwickeln sich auch gute Verhältnisse manchmal in schwierige. Haben Sie eine Idee dazu?
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Unterhaltspflicht für die leiblichen Eltern

Unsere Älteste Pflegetochter ist 25 Jahre alt und seit dem fünften Lebensjahr bei uns. Seitens der Behörde soll sie nun finanziell für ihre leibliche Mutter, die Sozialleistungen bezieht, in Regress genommen werden. Aus unserer Sicht eine untragbare Zumutung, nicht zuletzt aufgrund der als Kind erlittener Traumatisierungen und nun wird ihr auch noch die Möglichkeit verbaut, sich als junger Mensch 'unbelastet' (soweit man das überhaupt sagen kann) ein eigenes Leben aufzubauen. Frage: Haben Sie Erfahrungen mit dieser Situation und wie kann sich unsere Tochter dagegen (juristisch) wehren, ein Leben lang weiter in dieser Situation mit der leiblichen Mutter (der leibliche Vater ist verstorben) zwangsverbunden zu bleiben? Sollen wir uns auch das das Jugendamt wenden, die ja aktenmäßig möglicherweise auch gefragt sein könnten (bevor die Akten vernichtet werden)?
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Wer ist die Pflegeperson nach einer Trennung der Pflegeeltern?

Ein Pflegeelternpaar hat sich vor kurzem getrennt – zum Glück sind beide gut miteinander im Gespräch und möchten gerne weiterhin und zu gleichen Teilen für die beiden Pflegekinder verantwortlich sein und sich kümmern. Die Pflegemutter wird aber aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen, der Pflegevater verbleibt mit den Kindern in der gemeinsamen Wohnung. Ist es möglich, dass beide ‚gleichberechtigt‘ offiziell Pflegeeltern bleiben oder spricht rechtlich etwas dagegen?
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Wer nimmt an Hilfeplangesprächen teil?

Gibt es eine Verordnung oder eine Passage in einem Gesetz, der die Einbeziehung der leiblichen Eltern bei den Hilfeplangesprächen vorschreibt, auch wenn sie kein Sorgerecht haben und sich nachweislich nicht uns Kind kümmern?
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Krankenhilfe für Pflegekinder

Der Orthopäde meines Pflegekindes hat eine KIDD-Behandlung durchgeführt und eine Privatrechnung gestellt. Ich habe nun die Übernahme der Kosten beantragt. Dies wurde mit dem Argument abgelehnt, dass nach § 40 SGB VIII nur die Krankenkassenbeiträge übernommen werden. Demnach sollen auch die Zuzahlungsbeträge zu Medikamenten etc., die ab dem 12. Lebensjahr anfallen nicht erstattet werden. Das Argument ist ebenfalls, dass sie maximal soviel übernehmen wie die Krankenkassen. Ich habe natürlich im Internet recherchiert und kann ja noch akzeptieren, wenn medizinisch nicht anerkannte Behandlungen nicht erstattet werden. Aber die Ablehnung der Erstattung der Zuzahlungen kann ich nicht widerspruchslos akzeptieren. Können Sie mir weiterhelfen? Wie wird der § 40 SGB VIII denn sonst ausgelegt? Worauf beziehen sich denn dann die Begriffe "Zuzahlungen"?
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Bewerbung für ein Pflegekind

Kann ich mich auch bei anderen Jugendämtern bewerben, oder kann ich nur ein Kind von meinem Jugendamt am Wohnort vermittelt bekommen?
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Besuchskontakte im Lockdown

Wie sind die Besuchskontakte jetzt im Lockdown für Pflegekinder geregelt? Und wie sollen wir uns verhalten, da wir ja keine Geldstrafen bezahlen möchten?
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Weiterzahlung des Pflegegeldes bei kurzfristiger Abwesenheit des Pflegekindes

Inwieweit hat eine Pflegemutter krankheitsbedingt Anspruch auf ungekürztes Dauerpflegegeld, wenn das Pflegekind in der Zeit ihrer Krankheit in eine Übergangspflegestelle ca. 4 -5 Wochen untergebracht wird. Welche entsprechende Rechtsgrundlage gibt es dafür?
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Wann wird endlich der Kostenbeitrag verändert?

Wird jetzt endlich die Heranziehung von 75% Einkommen für Pflegekinder beim Jugendamt abgeschafft, wenn diese eine Lehre anfangen, sonst haben die Jugendlichen wirklich keine Lust zum Arbeiten, wie Sie auch geschrieben haben.
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Unterstützung durch eine Hebamme

Ich begleite derzeit eine Pflegefamilie, die ein 7 Monate altes Kind aufgenommen haben. Diese würden gerne meine Hebammenleistungen in Anspruch nehmen, um eine Handlungssicherheit zu entwickeln und gezielte Fragen beantwortet zu bekommen. Allerdings stellt sich diesbezüglich die Krankenkasse etwas quer. Folgende Aussage wird von der Krankenkasse getätigt: „Leistungen von Hebammen können nicht bis zu 9 Monate nach der Geburt beantragt werden, sondern lediglich für 12 Wochen nach der Geburt. Die Leistungen werden über die Versicherung der Mutter abgerechnet und können nicht an eine Pflegemutter übertragen werden.“ Gerne würde ich die darin Pflegeeltern unterstützen, die Hebammenleistung zu erhalten. 

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