Sie sind hier

Alltag mit Kindern

Ferienbeschäftigungsideen

Einige Ideen, wie Kinder ihre Ferien verbringen können

Auf der Internetseite www.outdoor-kids.de finden sich diese gute Ideen (und noch ein paar mehr) für die Ferien. Hier können Sie auch alle Bastelanleitungen als pdf-Dateien herunterladen.

Klettenwettwerfen

Ein witziges Wettspiel für kleine und große Kinder.
Alter: ab 6 Jahre
TN: ab 4 Kinder
Ort: Wiese oder Lichtung im Wald
Material: alte Wolldecke, Kreide, viele Kletten

Spielablauf

Die Samenstände der Kletten sind im Herbst heiß begehrt. Kein Wunder, sind die die stacheligen Dinger doch ungemein anhänglich. Mit Kletten kann man hervorragend ein Wettwerfen auf eine alte Wolldecke veranstalten.
Mit Kreide malt man eine Zielscheibe auf eine alte Wolldecke. An die einzelnen Ringe werden Punktzahlen geschrieben, die beim Treffen des jeweiligen Rings gutgeschrieben werden.
Anschließend teilen sich die Kinder in zwei Gruppen auf. Jede Gruppe sammelt eine festgelegte Anzahl Kletten, z. B. drei pro Kind. Die Kinder werfen abwechselnd, die erreichten Punkte werden für die Mannschaften notiert.

Wasserrad bauen

Was gibt es schöneres, als an einem warmen Sommertag mit Wasser zu spielen. Das selbstgebaute Wasserrad kann toll eingesetzt werden für Wasserlandschaften und kleine Versuche.
Alter: ab 6 Jahre
Material: Ast mit 10 cm Durchmesser, 2 Plastikbecher (eckig z. B. Speisequark), Schere, Säge, 2 lange Nägel, Holzleim, 2 Äste mit Astgabel (wie ein Y), Schleifpapier

So wird das Wasserrad gebaut:

  • Von einem Ast mit 10 cm Durchmesser sägst Du eine ca. 5 cm dicke Scheibe ab. Rund um die Scheibe sägst Du in regelmäßigen Abständen 8 Schlitze, die ca. 1 cm tief sind. In diese Schlitze werden nachher die Schaufeln des Wasserrades gesteckt.
  • Für die 8 Schaufeln schneidest Du 2 eckige Plastikbecher auseinander. Aus jedem Becher werden 4 Schaufeln gefertigt. Die Schaufeln müssen 8 cm lang und 5 cm breit sein.
  • Die Seite der Schaufel, die in den Schlitz gesteckt wird mit etwas Holzleim bestreichen. Die Schaufeln anschließendin die Schlitze der Holzscheiben stecken. Den Leim trocknen lassen.
  • Für die Halterungen werden nun in die beiden Seiten der Holzscheibe je ein Nagel geschlagen. Den zweiten Teil der Halterung bilden die beiden Y-förmigen Äste. Die Äste werden am Fuß des „Y“ zugespitzt. Die Astgabel mit etwas Schleifpapier geglättet, so dass sich die Nägel gut drehen können.
  • Die Astgabeln werden nun in den Bachlauf gesetzt, soweit auseinander, dass unser Wasserrad noch dazwischen passt. Die Nägel sollen frei auf der Astgabel aufliegen.

Blättermemory

Bäume auf spielerische Weise unterscheiden lernen.
Alter: ab 6 Jahre
TN: ab 4 Kinder
Ort: Wald, Park und Gruppenraum o. ä.
Material: 12-16 verschiedene Baum- und Straucharten. Pflanzenpresse (siehe Tipp März 2010 oder alternativ Zeitungen und Backsteine o.ä.), Klebstoff, Schere und Pappe
Bäume zu unterscheiden ist gar nicht so einfach, zumindest, wenn man sich nicht damit beschäftigt. Mit dem Blattmemory können Kleine  wie Große spielerisch verschiedene Bäume und Sträucher kennen und zu unterscheiden lernen.

Spielablauf:

Zuerst werden 12-16 verschiedene Blätter von Bäumen und Sträuchern gesammelt. Mindestens zwei Blätter pro Pflanze. Gute Blattlieferanten mit klar erkennbarem Laub sind z. B. Eiche, Buche, Birke, Efeu, Eberesche, Ulme, Linde, Zitterpappel, Ahorn, Hartriegel, Kastanie. Um die Blätter zu bestimmen kann auch ein Buch zur Hilfe genommen werden.
Die Blätter werden anschließend gepresste (selbstgebaute Pflanzenpresse, siehe Tipp März 2010).
Als Basis für das Memory werden weiße Pappquadrate geschnitten. Die Karten sollten alle gleich groß, etwa 10x10 cm, sein. Sobald die Blätter trocken sind, wird auf jede Karte ein Blatt geklebt. Von jeder Sorte müssen zwei Karten gefertigt werden.

Ein Geräuschemacher, der Klein  und Groß begeistert

Das Schwirrgerät (auch Bora-Bora genannt) ist sehr altes Musikinstrument. Es ist ein flaches, meist ovales Stück Holz von 15 bis 30 cm Länge, das an einer etwa 1 bis 2,5 Meter langen Schnur über dem Kopf oder neben sich im Kreis geschwungen wird. Dabei wird das Gerät um sich selbst gedreht und erzeugt dadurch einen tiefen, auf- und abschwellenden Ton, der bei Steigerung der Geschwindigkeit in ein Sirren übergeht. Sein Klang ähnelt keinem anderen Musikinstrument und hängt von der Form des Gerätes und der Drehgeschwindigkeit ab. Durch den auch bei Wind weithin hörbaren Klang kann über große Strecken hinweg mit diesem Instrument kommuniziert werden.

Letzte Aktualisierung am: 
01.07.2011