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25.06.2020
Fachartikel

Unterstützungsmöglichkeiten für leibliche Kinder in Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderungen durch die sozialpädagogischen Fachkräfte des begleitenden Fachdienstes

Extrakt der Masterarbeit der Autorin, die als Sozialpädagogin bei einem Freien Träger in der Begleitung und Beratung von Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderungen tätig ist. Die Arbeit hat sich im besonderen Maße mit den leiblichen Kindern der Pflegefamilien beschäftigt, denn gemäß aktuellem Forschungsstand nehmen leibliche Kinder eine wichtige Rolle im Pflegeverhältnis ein, haben Einfluss auf dessen Entwicklung und können auch einen Grund für eine mögliche Beendigung darstellen.

Im Alltag von Pflegefamilien spielen neben den Pflegekindern auch ihre leiblichen Kinder eine wichtige Rolle. In ca. der Hälfte aller Pflegefamilien leben leibliche Kinder (vgl. DJI, 2009, o.S.). Leibliche Kinder in Pflegefamilien stellen aber keine Adressat*innen der Vollzeitpflege nach § 27 i.V.m. 33 SGB VIII dar (vgl. Sandmeir, 2010, S. 478). Die Aufnahme eines Pflegekindes ist für leibliche Kinder eine große Herausforderung (vgl. Wiemann 1997, S. 1). Gemäß aktuellem Forschungsstand nehmen leibliche Kinder eine wichtige Rolle im Pflegeverhältnis ein, haben Einfluss auf dessen Entwicklung und können einen Grund für die Beendigung darstellen (vgl. Höjer/Sebba/ Luke, 2013, S. 7). Der Forschungsstand ist national und international insgesamt spärlich. U.a. wurden in der Forschung bisher leibliche Kinder in Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderung kaum betrachtet.

Im Mittelpunkt meiner Masterthesis aus dem Jahr 2019 stehen die sozialpädagogischen Bedarfe leiblicher Kinder in Pflegefamilien mit Kindern mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen.

Die drei Hauptfragen sind:

  1. Wie gehen leibliche Kinder mit der Situation um, in Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderung zu leben?
  2. Wie können sie durch den betreuenden Fachdienst begleitet und unterstützt werden?
  3. Wie könnte ein Gruppenangebot für diese Zielgruppe aussehen?

Die Fragen wurden im Rahmen einer qualitativen Untersuchung mit halbstrukturierten Interviews auf der Erhebungsseite und einer inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz auf der Auswertungsseite erforscht.

Im Sinne von Multiperspektivität wurden Interviews mit zehn leiblichen Kindern und sechs Elternteilen aus fünf Pflegefamilien sowie mit fünf sozialpädagogischen Fachkräften aus begleitenden Fachdiensten geführt. Bei der Auswahl der Stichprobe wurde auf Unterschiede innerhalb der Befragtengruppen geachtet. Die Unterbringung der Pflegekinder ist jeweils auf Dauer angelegt und vier Pflegeverhältnisse werden vom selben, auf Kinder mit Behinderung spezialisierten, Pflegekinderdienst betreut. Vier Fachkräfte arbeiten bei speziellen Fachdiensten, die Pflegeverhältnisse mit Kindern mit Behinderung begleiten. Die fünfte Fachkraft ist für den Pflegekinderdienst eines Jugendamtes tätig. Wichtig für das Verständnis der Ergebnisse ist die Charakteristik der befragten Pflegefamilien. Es stellte sich heraus, dass es allen Pflegefamilien insgesamt gut geht und keine krisenhafte Situation vorliegt. Die Familien werden von einem Fachdienst eng betreut. Die leiblichen Kinder wurden sowohl von ihren Eltern als auch von den Fachkräften einbezogen und vorbereitet auf die Aufnahme des Pflegekindes.

Die wichtigsten Ergebnisse der empirischen Untersuchung werden entlang der drei Hauptfragen dargestellt:

Umgang mit der Situation

Ressourcen

Die empirische Untersuchung ergab, dass leibliche Kinder Ressourcen auf drei Ebenen besitzen können, die hilfreich für den Umgang bzw. die Bewältigung der besonderen Situation sind. Besonders relevant sind familiäre Ressourcen wie Eltern, Geschwister, Großeltern oder ein eigenes Zimmer. Am zweithäufigsten werden Ressourcen außerhalb der Familie wie Freunde, Kontakt zu Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, Hobbys, Glaube oder professionelles Angebot beschrieben. Die dritte Ebene stellen persönliche Eigenschaften und Fäh-igkeiten - z.B. sozial oder empathisch zu sein - dar.

Die Untersuchung hat ergeben, dass die leiblichen Kinder mehrere Ressourcen, meist auf unterschiedlichen Ebenen besitzen und somit ressourcentechnisch gut aufgestellt sind.

Die Aspekte, die ein Pflegeverhältnis positiv beeinflussen können, korrespondieren mit den Ressourcen. Analog der Forschung ist der Einbezug der leiblichen Kinder in die Entschei-dung ein Pflegekind aufzunehmen, ausschlaggebend. Weitere Einfluss-faktoren sind, dass das Pflegekind zur Familie passt, ein deutlicher Altersabstand zu den leiblichen Kindern und eine positive Beziehung zwischen leiblichem und Pflegekind.

Bewältigung

Analog der Forschung nehmen nach der Untersuchung die leiblichen Kinder in Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderung eine aktive Rolle ein (u.a. vgl. Marmann, 2003, S. 282, 289; vgl. Höjer/Sebba/Luke, 2013, S. 10). Sie beschäftigen sich mit dem Pflegekind, helfen diesem, kümmern sich, versorgen es und übernehmen teilweise Verantwortung.

Im Gegensatz zur internationalen Forschung zeigen die leiblichen Kinder Rückzugsverhalten - mit Ausnahme der Nennung einer Fachkraft - nicht i.S.v. Separation vom Pflegekind (vgl. Twigg/Swan, 2007, S. 54), sondern i.S.v. Auszeit (häufigste Nennung), i.S.v. Rücksichtnahme auf leibliche Eltern und i.S.v. Reaktion auf fehlende Aufmerksamkeit von Seiten der Eltern. Weitere Bewältigungsstrategien umfassen, dem Pflegekind Grenzen zu setzen und das Zeigen von auffälligem Verhalten, um Aufmerksamkeit von den Eltern zu erhalten. Forschungsergebnisse wie das Pflegekind als bedürftiges Problemkind oder als Objekt zu sehen, Schweigen und frühes Reifen konnten in der Untersuchung nicht identifiziert werden (vgl. Twigg, 1995 zit. nach Höjer/ Sebba/Luke, 2013, S. 15; vgl. Twigg/ Swan, 2007, S. 54). Die Unterschiede können in der Befragtengruppe liegen. Entscheidend sind die vielen Ressourcen der leiblichen Kinder, die positiven Einflussfaktoren, und die gute oder sogar geschwisterliche Beziehung zum Pflegekind. Zudem kann die Bewertung der Veränderungen durch die Aufnahme des Pflegekindes als vorwiegend positiv oder insgesamt als wenig eine Rolle spielen.

Zurechtkommen

Das Zurechtkommen der leiblichen Kinder mit der Situation wurde auf einer Skala von 0 bis 10 von den leiblichen Kindern und den (Pflege-) Eltern insgesamt im sehr guten Bereich eingeschätzt. Die Fachkräfte ordneten dies etwas niedriger im guten Bereich (Grenze oberes Drittel) ein. Es kann eine Verbindung zwischen dem positiven Zurechtkommen und den Ressourcen, positiven Einflussfaktoren, dem Erleben der Veränderungen als vorwiegend positiv oder insgesamt wenig sowie der engen Begleitung der Pflegefamilie durch die Sozialarbeiter*innen des Fachdienstes vermutet werden. Daraus lässt sich ableiten, dass die Fachkräfte der begleitenden Fachdienste die Ressourcen der leiblichen Kinder im Blick haben und stärken, die Einflussfaktoren bei der Vermittlung eines Pflegekindes berücksichtigen und die Pflegefamilien insgesamt bedarfsentsprechend begleiten sollten.

Sozialpädagogische Unterstützungsmöglichkeiten

Gemäß der Untersuchung sehen die leiblichen Kinder die Sozialarbeiter*innen bisher nicht als Ressource. Die Untersuchung gibt Hinweise für Begleitungs- und Unterstützungsmöglichkeiten der leiblichen Kinder durch die sozialpädagogischen Fachkräfte der begleitenden Fachdienste.

Kernaspekt stellt die Partizipation der leiblichen Kinder dar, welche in Verbindung mit einer systemischen Haltung der Fachkräfte steht. Besonders relevant für nahezu alle Befragten ist der Einbezug der leiblichen Kinder in die Beratung bei Hausbesuchen. Im Gegensatz zu den Fachkräften und Pflegeeltern möchten die leiblichen Kinder eher an den Beratungsgesprächen teilnehmen, anstatt Zeit alleine mit der Fachkraft zu verbringen. Die begleitende Fachkraft sollte eine Ansprechperson für die leiblichen Kinder sein und es sollte eine gute Beziehung zwischen ihnen bestehen. Über die bisherigen Forschungsergebnisse hinaus sollte es Angeboten für die ganze Pflegefamilie geben. Eine weitere Unterstützungsmöglichkeit sind Gruppenangebote für leibliche Kinder.

Eine Erweiterung der bisherigen Forschung stellt die indirekte Unterstützung der leiblichen Kinder über die Eltern durch die Fachkräfte dar, die sich positiv auf die leiblichen Kinder auswirken kann. Diese umfasst im Rahmen der Elternberatung die Thematisierung der leiblichen Kinder sowie die Sensibilisierung der Eltern, ihre leiblichen Kinder mit einzubeziehen. Deshalb ist zu empfehlen, diese Thematik auch in Fortbildungsveranstaltungen zu berücksichtigen.

Gemäß der Untersuchung sollten analog einiger Forschungsergebnisse (u.a. vgl. Schäfer/Weygandt, 2017, S. 65; vgl. Williams, 2017, S. 1394) die leiblichen Kinder von den sozialpädagogischen Fachkräften wertgeschätzt werden. Diese Wertschätzung kann in Form von Geburtstagskarten, Bescheinigung, in einer Pflegefamilie mit einem Pflegekind mit Behin- derung zu leben, einer Aufmerksamkeit zu Weihnachten oder eines Briefes vermittelt werden.

Neben der Begleitung und Unterstützung nach der Vermittlung des Pflegekindes verifiziert die empirische Untersuchung, dass die leiblichen Kinder bereits im Bewerberverfahren und in der Vorbereitung zu berücksichtigen sind (u.a. vgl. Höjer/Sebba/Luke, 2013, S. 5, 9). Neben Gesprächen mit den leiblichen Kindern im Bewerberverfahren und der Thematisierung der leiblichen Kinder in den Bewerbergesprächen mit den Eltern sind Informationsflyer und Vorbereitungskurse speziell für die leiblichen Kinder hilfreich.

Insgesamt ist festzustellen, dass in der Untersuchung einige Empfehlungen aus der bisherigen Forschung bezüglich der Begleitung und Unterstützung für leibliche Kinder in Pflegefamilien bereits teilweise erlebt bzw. umgesetzt werden. Die Untersuchung verifiziert und erweitert die bestehenden Studienergebnisse.

Von dem herausgearbeiteten teilweisen Bedarf bzw. Nichtbedarf für (weitere) sozialpädagogische Unterstützung bzw. die positive oder negative Haltung der drei Akteursgruppen gegenüber einzelnen Unterstützungsmöglichkeiten, lässt sich ableiten, dass die genannten Begleitungs- und Unterstützungsmöglichkeiten anzubieten sind, jedoch jedes leibliche Kind individuell zu begleiten und zu unterstützen ist. Der Bedarf der leiblichen Kinder ist fallspezifisch zu reflektieren. Entsprechend sollten Unterstützung und Angebote freiwillig und nicht verpflichtend sein. Relevant scheinen Begleitung/Unterstützung/ Angebote von Fachdienstseite auch im Sinne von Prävention. Zu berücksichtigen ist, dass auf Basis der Untersuchung nicht auf den Bedarf von leiblichen Kindern geschlossen werden kann, die Probleme mit dem Pflegeverhältnis haben oder Familien, die sich in einer Krise befinden.

Gruppenangebot

In der nationalen und internationalen wissenschaftlichen Auseinandersetzung werden als eine Unterstützungsmöglichkeit für leibliche Kinder in Pflegefamilien Gruppenangebote empfohlen (vgl. u.a. Schäfer/ Weygandt, 2017, S. 89f).

Zwei der fünf untersuchten Fachdienste bieten ein Gruppenangebot für die Zielgruppe (einmal in Kombination mit den Pflegekindern) an. Ein befragtes Pflegekind besucht bereits ein Gruppenangebot. Die Untersuchung ergab, dass die Pflegeeltern und Fachkräfte mehrheitlich ein Gruppenangebot als hilfreich erachten. Hingegen geben sechs von neun Kindern an, aktuell keinen Bedarf für ein Gruppenangebot zu haben. Die Hälfte davon würde ein Angebot testen. Somit konnte in der Untersuchung der Bedarf für Gruppenangebot für leibliche Kinder nicht klar identifiziert werden.

Der teilweise Bedarf, die Bereitschaft an einem Gruppenangebot teilzuneh-men, die positiven Rückmeldungen zu den beiden Gruppenangeboten, den negativen Erfahrungen/Belastungen, die eindeutige Empfehlungen der (inter-)nationalen Studien, der Präventionsgedanke und um Kontakt zu den leiblichen Kindern zu halten, führen zu der Empfehlung für Fachdienste, ein Gruppenangebot für leibliche Kinder in Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderungen zu entwickeln.

Konzeptionelle Empfehlungen für ein Einstiegs-Gruppenangebot

Auf Basis der Untersuchung und der wissenschaftlichen Auseinandersetz- ung wurden konkrete Empfehlungen für ein Konzept eines Einstiegs- Gruppenangebots für leibliche Kinder in Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderungen entwickelt.

Entsprechend der Untersuchung ist der Schlüsselaspekt, dass das Gruppenangebot sowohl leibliche Kinder mit und ohne (bewussten) Bedarf anspricht und den Bedürfnissen beider Gruppen gerecht wird. Um dies zu erreichen, erscheint ein halbjährliches Gruppenangebot in Form einer Kombination aus Freizeit (Attraktivität des Angebots) und Austausch unter den Teilnehmer*innen - sowohl allein als auch angeleitet durch die Sozialarbeiter*innen - als geeignet. Ausschlaggebend ist die Anpassbarkeit des Angebots an die Bedarfe der Teilnehmenden. Das bedeutet, dass einerseits im Rahmen der Durchführung des Gruppenangebots flexibel reagiert wird und dieses nach Wünsche und Bedarf ausgebaut werden kann (Inhalt oder Häufigkeit). Andererseits sollten ggf. auf Basis festgestellter Bedarfe und Vorschläge der Teilnehmer*innen weitere Angebote entwickelt werden.

Fazit

Zusammengefasst gibt die Masterthesis Hinweise zum Umgang der leiblichen Kinder mit der Situation in einer Pflegefamilie mit Kind mit Behinderung zu leben, zeigt Möglichkeiten zur Begleitung und Unterstützung der Zielgruppe durch sozialpädagogische Fachkräfte auf und verifiziert zum Großteil die Empfehlungen der bisherigen Studien speziell für Pflegeverhältnisse mit Kindern mit Behinderungen. Die Ergebnisse der Untersuchung hätten durch die Hinzuziehung von negativ verlaufenden Pflegeverhältnissen oder welchen, die aufgrund des leiblichen Kindes abgebrochen wurden, erweitert werden können.

Schlüsselaspekt der sozialpädagogischen Unterstützung der leiblichen Kinder der Pflegefamilien durch die begleitenden Fachdienste stellt die Partizipation dar. Das Ergebnis der teilweisen Bedarfe verdeutlicht, dass die Unterstützung für leibliche Kinder in Pflegefamilien mit Kindern mit Behinderung immer individuell erfolgen sollte. Wichtig scheint es, Begleitung und Unterstützung anzubieten. Ob es ein extra Gruppenangebot oder auch Beschäftigung im Einzelsetting geben sollte, hängt von den Bedarfen ab, die in der Praxis genau zu erfassen sind.

Die Berücksichtigung der Hinweise und Empfehlungen der Untersuchung könnte vermeiden, dass das Pflegeverhältnis zu einer dauerhaften Belastung für leibliche Kinder in den Pflegefamilien wird und zum Gelingen und der Stabilität von Pflegeverhältnisse beitragen.

Die Untersuchung zeigt, dass die Aufnahme eines Pflegekindes mit Behinderung für alle Familienmitglieder gelingen kann.

Literatur

  • DJI (2009). Pflegekinder. https://www.dji.de/sonstige/dji-top-themen-alt/dji-online-mai-2009-pflegekinder-und-ihre-familien-chancen-risiken-nebenwirkungen/auf-einen-blick.html, Zugriff 21.7.18.
  • Höjer, I./Sebba, J./Luke, N. (2013). The Impact of fostering on foster carers‘ children. An international literature review. Oxford: Rees Centre for Research in Fostering and Education. University of Oxford.
  • Marmann, A. (2003). Kleine Pädagogen. Eine Untersuchung über „Leibliche Kinder“ in familienorientierten Settings öffentlicher Ersatzerziehung. Dissertation beim Promotionsausschuss der Uni-Gesamthoch-schule Siegen - Fachbereich 2. https:// dokumentix.ub.uni-siegen.de/opus/ volltexte/2005/46/pdf/marmann.pdf, Zugriff, 10.7.18.
  • Sandmeir, G. (2010). Begleitung und Beratung von Pflegefamilien. Leibliche Kinder der Pflegeeltern: Ihre Rol-le im Prozess der Inpflegegabe und Unterstützungsbedarf. In H. Kindler/E. Helming/T. Meysen/K. Jurczyk (Hrsg.), Handbuch Pflegekinderhilfe (S. 474-478). München: DJI e.V..
  • Schäfer, D./Weygandt, K. (2017). Vermeidung von Exklusionsprozessen in der Pflegekinderhilfe. Siegen: Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste. ZPE-Schriftenreihe (48).
  • Twigg, R. C. (1995). Coping with loss: how foster parents’ children cope with foster care. Community Alternatives, 7 (1), pp. 1-12.
  • Twigg, R./Swan, T. (2007). Inside the foster family. What research tells us about the experience of foster carers’ children. Adoption & Fostering, 31 (4), pp. 39-61.
  • Wiemann, I. (1997). Leibliche Kinder in Pflegefamilien. Blickpunkt Pflegekinder (3). http://www.irmelawiemann.de/seiten/Artikel-1.html, Zugriff, 2.7.18.
  • Williams, D. (2017). Recognising Birth Children as Social Actors in the Foster-Care Process: Retrospective Accounts from Biological Children of Foster-Carers in Ireland. British Journal of Social Work, (47), pp. 1394-1410.
Zur Autorin

Die Autorin Kathrin Högl ist Sozialpädagogin (M.A.). Seit Oktober 2016 arbeitet sie beim Fachdienst Kim Pflege. Der Pflegekinderdienst in freier Trägerschaft vermittelt Kinder mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in Vollzeitpflegefamilien und begleitet sowie berät diese anschließend (Umkreis: max. 1,5 h Fahrzeit von Stuttgart). Bis zum Sommer 2019 hat sie berufsbegleitend ihr Masterstudium an der Hochschule Fulda absolviert.