Sie sind hier

Frage und Antwort

Erstattung von Kita-Kosten

Sie haben auf ein Urteil zur Erstattung von Kita-Kosten hingewiesen. Wir zahlen jedoch monatlich 45 € für Frühstück, Mittagsessen, Hygieneartikel und Sonstiges für unser Pflegekind an die Kita. Muss das Jugendamt diese Kosten übernehmen?

Themen:

Bei den Kita-Kosten unterscheiden sich

1. die Kosten für die Betreuung des Kindes und

2. weitere Kosten: z.B. Essenskosten, Hygieneartikel und sonstiges .

Die reinen Kosten für die Betreuung des Kindes werden vom Jugendamt übernommen.

Die weiteren Kosten werden durch das laufende monatlichen Pflegegeld für das Pflegekind abgedeckt, da es sich hier um Ernährung, Körperpflege und sonstiges handelt. Dieser Bedarf des Kindes ist im pauschalen Pflegegeld bereits enthalten. Das Pflegekind isst dann zwar nicht zu Hause sondern eben in der Kita, aber die Kosten sind durch das Pflegegeld an Sie schon erstattet. 

Letzte Aktualisierung am: 
01.12.2022

Das könnte Sie auch interessieren

Fachartikel

von:

herausgegeben von:

Auswirkungen des § 54.2 SGB XII - Unterbringung behinderter Kinder in Pflegefamilien

Ein Blick auf die veränderte Praxis bei der Unterbringung behinderter Kinder in Pflegefamilien aus der Sicht des des Zentralen Fachdienstes für Pflegekinder mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen der Diakonie in Düsseldorf
Gerichtsbeschluss erklärt

Gerichtsurteil: Erziehungskosten im Pflegegeld sind Einkommen bei der Beitragsberechnung der Krankenkassen

Der im Pflegegeld gem. § 39.1 SGB VIII enthaltene Erziehungsbeitrag ist als beitragspflichtiges Einkommen in voller Höhe bei der Beitragsbemessung in der gesetzlichen Krankenversicherung und der Pflegeversicherung bei freiwillig versicherten Mitgliedern anzurechnen.
Gerichtsbeschluss erklärt

Erziehungsbeitrag kein Einkommen der Pflegeperson

Urteil des Landessozialgerichtes Berlin-Brandenburg besagt, dass der Erziehungsbeitrag im Pflegegeld nicht von den Krankenversicherungen als Einkommen angesehen werden darf.
Stellungnahme

von:

Stellungnahme des DIJuF zur Diskussion um eine gesetzliche Unfallversicherung für Bereitschaftspflegepersonen

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht hat eine klare Stellungnahme zur Frage der eventuellen Pflicht-Unfallversicherung bei der BGW für Bereitschaftspflegepersonen erarbeitet und die Verpflichtung verneint.
Stellungnahme

von:

Heizkostenzuschuss muss bei den jungen Menschen ankommen!

PFAD-Bundesverband e.V. hat eine Stellungnahme zur Weiterleitung des einmaligen Heizkostenzuschusses an die jungen Menschen in Pflegefamilien, die BAFÖG. BAB oder Ausbildungsgeld erhalten, veröffentlicht.
Gerichtsbeschluss erklärt

Vergütung für Aufnahme eines Pflegekindes kann "Hartz IV"- Anspruch mindern

Auch die für ein erstes Pflegekind bezogenen Leistungen für Pflege und Erziehung können als bedarfsminderndes Einkommen nach dem SGB II berücksichtigt werden, soweit die Betreuung des Pflegekindes erwerbstätigkeitsähnlichen Charakter hat. Das hat das Sozialgericht Leipzig mit Urteil vom 24. Februar 2015 (S 23 A 1676/14) entschieden.
Gutachten

von:

Gutachten Opferentschädigungsleistungen und Kostenbeteiligung

Rechtsanwältin Gila Schindler hat ein Gutachten zu Leistungen und deren Anrechnungen im Rahmen der Opferentschädigung erstellt.
Stellungnahme

von:

Kostenheranziehung von Pflegekindern

PFAD-Bundesverband e.V. plädiert für die Abschaffung der Kostenheranziehung von Pflegekindern.

Die momentan diskutierten Vorschläge für eine Neuregelung der Kostenheranziehung von Pflegekindern in der Jugendhilfe - Freibetrag und/oder die Einbehaltung eines geringeren Prozentsatzes des Einkommens - reichen aus Sicht des PFAD Bundesverbands nicht aus. Die jungen Menschen brauchen Motivation, sich durch Arbeit und Ausbildung ein eigenständiges Leben aufzubauen und die Möglichkeit mit Hilfe ihres Verdienstes Vorsorge für die Zeit nach der Jugendhilfe zu schaffen.
Fachartikel

von:

Testamente für Pflegekinder

Eine Vielzahl von Pflegeeltern wollen ihre Pflegekinder (oft auch ihre Pflegekinder mit Behinderungen) finanziell absichern oder als Erwachsene besser stellen. Dazu braucht es jedoch ein sehr genau überlegtes und rechtlich einwandfrei erstelltes Testament.
Empfehlung

von:

Empfehlungen des Deutschen Vereins zu den Pflegegeldsätzen 2010

Der Deutsche Verein empfiehlt die Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge für die Pflege und Erziehung des Kindes oder Jugendlichen für das Jahr 2010 auszusetzen und die monatlichen Pauschalbeträge in der bisherigen Höhe beizubehalten aber den Anteil für die Unfallversicherung und die Alterssicherung leicht zu erhöhen.