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15.01.2019
Erfahrungsbericht

Wir wurden Pflegeeltern - ein Blick zurück

In diesem Erfahrungsbericht schreibt eine Pflegemutter sowohl über die persönliche Entwicklung und Veränderung durch die Aufnahme von Pflegekindern als auch über die Anforderungen und Alltagserfahrungen mit ihren Pflegekindern. Es ist der Autorin ein besonderes Ansinnen, andere Menschen für die Aufnahme von Pflegekindern zu interessieren und zu motivieren und ihnen Mut zu machen.

Themen:

Unsere große Tochter lernte in Kassel. Ihr Freund wohnte dort und somit war ihr Kinderzimmer unbenutzt. Mein Mann sprach von einem dritten Kind. 10 Jahre eher hätte ich mich darauf eingelassen aber zu dem Zeitpunkt wollte ich mich beruflich verändern. Mein Mann hat immer in Schichten gearbeitet, zuerst im Tagebau. Er war Baggerfahrer auf einem Schaufelradbagger in Nachterstedt, später ist er Lkw gefahren. Die Betreuung und Erziehung unserer eigenen Kinder lag die meiste Zeit bei mir. Ich tröstete ihn mit den Worten, ich schau mal, ob wir woanders ein Kind bekommen können.

Eine befreundete Schulleiterin sagte zu mir, Katrin, dass dauert ewig, bis du ein Pflegekind bekommst. Manche warten Jahre darauf. Wir setzten uns mit dem Jugendamt in Verbindung. Der Antrag für die Pflegeeltern wurde ausgefüllt, es gab Gespräche mit uns und auch mit unserer Tochter, die noch zur Schule ging. Das polizeiliche Führungszeugnis wurde beantragt, Fotos unserer Familie herausgesucht.

Die ersten Pflegekinder saßen bei uns auf dem Sofa, da waren noch nicht alle Unterlagen ausgefüllt und wieder beim Jugendamt. Es ging alles viel schneller, als wir es erwartet hatten. Und dann gleich im Doppelpack, Zwillinge – zwei Mädchen.

Die erforderlichen Schulungen absolvierte ich dann als frische Pflegemutter. Als ich die beiden Mädchen das erste Mal zum Kindergarten brachte, dachte ich damals, ob ich je wieder pünktlich auf der Arbeit sein werde. Es spielte sich alles ein. Unsere Familie rückte wieder enger zusammen, wir mussten Absprachen treffen, wer holt die Kinder. Wer übernimmt zusätzliche Aktivitäten und Therapien. Die gemeinsamen Mahlzeiten wurden wieder regelmäßiger, es zog sozusagen ein neuer Wind durch unser Haus.

Nicht jede unserer Freundschaften hielt diesen neuen Belastungen, dem neuen Zeitregime und dem neuen Familienzuwachs stand. Auch in der engsten Familie gab es unterschiedliche Meinungen zum Thema Pflegekind und Pflegeeltern. Wir machten aus allem das Beste. Wir besuchten mit allen Kindern, den eigenen und den beiden Pflegekindern den Kasseler Weihnachtsmarkt. Die Zwillinge liefen schon voraus, sie waren total aufgeregt und riefen: „Mama, Mama.“ Unsere große Tochter blieb kurz stehen und sagte: „Aber das ist doch meine Mama. Du bist doch meine Mama, das tut ja richtig weh.“ Sie war 19. Solche Gefühle, die auf einmal hoch schwappen, kann man nicht im Vorfeld erahnen.

Zum Schulanfang unserer Enkelin machte unsere jüngste Tochter eine ähnliche Bemerkung. Du denkst endlich Einzelkind, da bringen die Eltern zwei Pflegekinder an.

Die Gefühle und Situationen sind derart verschieden, jeder sieht es aus seiner Perspektive. Solche Gefühle können vorher nicht besprochen werden, wir hätten nie vermutet, dass solche Fenster aufploppen. Alle unsere Pflegekinder haben vom ersten Moment an Mama und Papa gesagt. Wir sind jedes Mal erneut erstaunt darüber. Diese beiden Wörter müssen Kindern so viel Halt, Zuversicht, Vertrauen, Wärme, Liebe vermitteln, es gibt kein Zögern beim Aussprechen.

Die Mädchen waren nur kurze Zeit bei uns, die Situation bei den leiblichen Eltern verbesserte sich durch einen Umzug in eine neue Wohnung. Die Kinder konnten wieder zurückgeführt werden. „Pflegekinder sind Kinder auf Zeit“, ein Satz, der uns gleich zu Beginn der Gespräche mit den Mitarbeitern des Jugendamtes sehr ausführlich erläutert wurde.

Durch die Unterbrechung konnten wir reflektieren, ob die Entscheidung zum Pflegekind die richtige gewesen war. Die Wohnung fühlte sich leer an, die viele Zeit, die wir mit den Mädchen verbracht haben. Die Ungewissheit, ob es Ihnen auch wirklich gut geht.

Im Juli bekamen wir einen Anruf vom Jugendamt, wir könnten einen fünfjährigen Jungen aus dem Geschwisternest Halle bekommen. Die Mitarbeiter meinten, T. benötigt sehr viel Zeit, um mit uns diesen Schritt in ein neues zu Hause zu gehen. Er hat sich uns schnell anvertraut. Wir besuchten ihn einige Male, wir haben schon auch seine Defizite bemerkt. Wir wurden beruhigt, das holt er bei entsprechender Förderung alles auf. Wir waren sehr blauäugig, stellten wir im Nachhinein fest. Heute sagen wir, es war sein Glück, dass wir nicht alles wussten. Wir hätten uns diese schwierige Aufgabe nicht zugetraut. T. ist geistig behindert.

Schnell hatten wir signalisiert, wir hätten gern noch ein Geschwisterkind für T. Doch darauf sollten wir vier Jahre warten. 

Wir waren mit T. im FSZ klettern und fuhren mit zwei Kindern zurück nach Hause. Jetzt hatten wir zwei Jungs als Ausgleich zu unseren eigenen Mädchen. Und was sich im Laufe unserer Pflegeelternschaft noch änderte, mein Mann übernahm immer mehr die Betreuung und auch die Hausarbeit in unserer Familie. Scherzhaft sage ich manchmal, ich habe die Mädchen erzogen und er die Jungs.

Meine berufliche Entwicklung hat durch die Erfahrungen mit den neuen Kindern einen konkreteren Hintergrund bekommen. Mein erster Beruf ist Elektromonteur, damals haben wir uns beide kennengelernt. Als Kind wollte ich Ärztin werden. Ich war eine sehr gute Schülerin. Ein Abitur hatte ich nicht. Zur Wendezeit hatten wir zwei kleine Kinder, der Tagebau wurde geschlossen und wir mussten uns nach neuen Perspektiven umschauen. Ich machte eine Ausbildung zur Speditionskauffrau. Danach arbeitete ich wieder auf dem Bau. Irgendwann kam meine Entscheidung, die Arbeit ist zu schwer, kalt war es auch immer und ich meldete mich beim AA nach meiner Kündigung. Dort wurde ich fit gemacht für den Bürojob „Reaktivierung Rechnungswesen und Buchhaltung und Computer. Das war der Startschuss in eine neue Richtung. Ich begann bei einer Medizinproduktefirma zu arbeiten. 2005, also mit den ersten Pflegekindern, wechselte ich in die Selbständigkeit in den Außendienst als Medizinproduktberaterin. Das Anatomiewissen aus der Schule und den Weiterbildungen war mir zu wenig. 2007 machte ich in Braunschweig die Ausbildung zur geprüften Pharmareferentin. Nach der Prüfung habe ich mir geschworen, nie wieder wirst du so viel freiwillig auswendig lernen. Ich besuchte schon nach kurzer Zeit Weiterbildungen zum Fasten und zur Ganzheitlichen Ernährungsberaterin an der Paracelsus-Schule in Magdeburg. Irgendwie ist mein Kindheitswunsch noch in Erfüllung gegangen, ich bin im Außendienst mit Apothekern, Therapeuten und auch Patienten konfrontiert.

In meinem Herzen schlägt nach wie vor ein einfaches Elektriker-Herz. Ich bin mit großer Leidenschaft Handwerkerin. Gemeinsam mit den Kindern haben wir die alte Schrotmühle hinter dem Wohnhaus ausgebaut. Unsere große Tochter hat mich in ihrem Master ermutigt, Mama erkundige dich endlich nach den Studienmodalitäten. Du musst kein Abitur haben. Ein Studienführer lag schon zu Hause auf dem Wohnzimmertisch. Irgendwas mit Prävention und Gesundheit sollte es sein. Mein Bachelorstudium „Angewandte Gesundheitswissenschaften“ begann im Frühjahr 2015 an der Hochschule in Magdeburg. Derzeit schreibe ich die Bachelorarbeit zum Thema Arbeitsschutz. Dieses Jahr im Frühjahr habe ich mich als Gaststudentin im Master „Organisationsentwicklung und Inklusion“ an der Hochschule in Neubrandenburg eingeschrieben. Immatrikuliert werde ich erst nach der bestandenen Bachelorprüfung im nächsten Frühjahr.

Zu dieser Entscheidung haben mich die Erfahrungen mit den Pflegekindern gebracht. Ohne die Erlebnisse mit ihnen, hätte mich der Studiengang nicht angesprochen. Natürlich möchte ich weiterhin im großen Feld der alternativen Gesundheit meinen Beitrag leisten. Durch den Ausbau des Gebäudes hinter dem Haus mit Seminar- und Beratungsraum ist das auch mit drei Kindern gut möglich. Gerne möchte ich das gewonnene Wissen gerade mit unserem dritten Pflegekind in Bezug auf die konsequente Ernährungsumstellung bei ADS an andere Eltern weitergeben. Oft werde ich von älteren Patienten gefragt, wie sie erfolgreich 20 bis 30 kg abnehmen können und dabei einige Medikamente reduzieren können. Ihnen erläutere ich Zusammenhänge, damit sie ihre Ziele langfristig erreichen. Sie müssen auch verstehen, dass wir gerade bei der Reduzierung der verordneten Medikamente immer den Arzt an der Seite benötigen. Ich weise auf die Bedeutung der regelmäßigen Dokumentation der Messwerte wie Blutdruck, Blutzucker und auch Gewicht hin, wie wichtig die tägliche Kontrolle mitunter für solche Entscheidungen ist. Medikamente werden Schritt für Schritt reduziert, dafür ist der behandelnde Arzt der wichtigste Partner im Boot, er verordnet dann eine geringere Dosierung. Der Faktor Zeit spielt eine große Rolle. Entspannung und Meditation sind weitere wichtige Eckpfeiler in unserem heutigen gestressten Leben. Für die Frauen von Schwanebeck haben wir in den letzten Weihnachtsferien Korklaminat auf dem Trockenboden im Dachgeschoss der Ferienwohnungen verlegt. Die beiden Jüngeren waren die Handwerker an meiner Seite. Solche Arbeiten machen uns riesigen Spaß. Wir messen, rechnen, sägen, klopfen und sehen wie etwas entsteht, wie etwas Neues entsteht.

Vor zweieinhalb Jahren kam unsere Mitarbeiterin vom Pflegekinderdienst auf uns zu und sagte: „Ich hätte einen Jungen für Sie, ich traue ihnen das zu. Sie müssen nicht sofort zustimmen, wir haben Zeit. Sie können ihn mehrmals beobachten in verschiedenen Situationen. Er nimmt auch Medikamente, da ist er bei Ihnen auch in guten Händen.“ Sie hätte ein gutes Gefühl mit uns, meinte sie noch. Wir trafen ihn das erste Mal im Halberstädter Stadion nach dem Training von T. Mein erster Eindruck, ein ganz normaler Junge, der hat nichts. Auch die nächsten beiden Treffen verliefen so ähnlich, wir waren bei der Feldbahn, haben ihm das neue zu Hause gezeigt und beim dritten Mal waren wir baden am Halberstädter See mit seiner Familienhilfe, diese begleitete S. schon ein halbes Jahr. Für uns war die Familienhilfe ein bitterer Beigeschmack, sie hing sozusagen an S. In Zukunft würde uns jemand ständig über die Schulter schauen – damals ein unvorstellbarer Zustand für uns.

S. zog am 1.7.2016 zu uns. Am nächsten Tag ist er mit den beiden Jungs ins Ferienlager nach Meisdorf gefahren. In der ersten Woche habe ich ihn abgeholt, denn er hatte neben der Familienhilfe noch eine stationäre Einweisung in die Psychiatrie im Gepäck. Wir nahmen den Termin in Magdeburg wahr. Die Betreuer im Ferienlager meinten, ob ich das Kind verwechseln würde, das kann gar nicht sein. Zu S. sagte ich im Vorfeld, wir nehmen den Termin nur wahr, du musst nicht dortbleiben, ich nehme dich wieder mit und bringe dich auch wieder ins Ferienlager. Die Kinderärztin war empört, dass ich ohne ihr Wissen die ADS-Medikation in den Ferien abgesetzt hatte. In seinen Begleitpapieren stand das als Empfehlung. Wir haben es einfach gewagt. Hier spielte natürlich das Hintergrundwissen aus meinem beruflichen Kontext der Pharmareferentin eine große Rolle. Der Psychologe zum Termin sagte im Gespräch zu mir: Frau Franke wir brauchen mehr von Ihnen, die sich das trauen und auch mal aushalten können. Und ich kann hier schon sagen, das war für S. genau die richtige Entscheidung.

Er hat bei uns nie Medikamente genommen, die Cola wurde gegen gefiltertes Wasser getauscht und Süßigkeiten wurden nicht mehr unkontrolliert verschlungen. TV-Konsum wurde stark einschränkt. Dafür haben wir ihn bei der Feuerwehr und beim Fußball im Sportverein angemeldet. Er besucht die Grundschule hier und hat eine tolle Entwicklung vollzogen. Er hat uns getestet auf Herz und Nieren. Nach einem halben Jahr haben wir einen Test auf Nahrungsmittelallergien mit S. durchgeführt. Die Werte von Kuhmilch und Gluten, welches im Getreide vorkommt, waren rot markiert. Nach Weihnachten haben wir uns auf die neue Auslassdiät eingelassen. Nach vier Tagen hatten wir ein anderes Kind zu Hause am Tisch sitzen. S. hat es selbst bemerkt, er war um einiges ruhiger, konnte besser und schneller einschlafen. Er war viel ausgeglichener.

Die Ernährungsumstellung erforderte von allen Familienmitgliedern sehr viel Disziplin und mitunter auch großes Einfühlungsvermögen. Die Stabilität von S. Verhalten gab uns Recht. Er nimmt noch heute sein eigenes Mittagessen im Thermobecher mit zur Schule. Im Sommer haben J. und S. das Angelcamp in Stecklenberg besucht. Ein großer Traum von J. ist in Erfüllung gegangen. Nach der bestandenen Angelprüfung gab es den langersehnten Friedfischschein zum Angeln. Dadurch sind beide im nächsten Verein integriert und radeln jetzt selbständig zum Angeln.

Ich habe viele seiner Krisen immer wieder mit der Familienhilfe besprochen, um zu verstehen was in ihm vorgeht. Es war nicht einfach. Immer wieder meinte sie, er zündet seine nächste Raketenstufe. Und ich fragte sie darauf, wie viele Stufen hat so ein kleines Kerlchen. Manchmal war es sehr sehr heftig. Sie kam auch mit in die Schule zu Gesprächen. Pflegekinder ticken einfach anders als „normal entwickelte“ und oder Scheidungskinder. Sie haben eine doppelte Identität, sind fast immer traumatisiert, haben schlimmste Erfahrungen wie Missbrauch, Gewalt, oft mehrere Trennungserfahrungen, Vernachlässigung und viele Krisensituationen erlebt.

Und wir können nicht genau voraussagen bei welcher Situation, sie an das Erlebte erinnert werden und die alten Wunden tief aufreißen und sie erneut gefangen sind in Ihren Erinnerungen. S. hat über zwei Jahre gebraucht, um hier bei uns in der Familie anzukommen. Die Familientherapeutin begleitet uns immer noch und ich möchte Ihre Hilfe, Ihre Unterstützung und ihr Fachwissen nicht mehr missen. Durch Sie habe ich die Kinder noch besser verstehen gelernt. Die ganze Familie profitierte durch die Zusammenarbeit mit ihr und mittlerweile ist sie eine gute Freundin geworden.

Unser erstes Enkelkind wurde geboren, als J. einige Monate bei uns war. Mittlerweile haben wir drei Enkelkinder. Im Sommer waren sie auch alle hier. Unsere Meinung, es ist egal, ob nun drei am Tisch sitzen oder 4 oder noch mehr. Wir möchten nicht einen einzigen Tag mit den Jungs missen. Es war und ist nicht immer einfach. Wir haben alle tolle Entwicklungsschritte während unserer Pflegeelternzeit vollbracht, wir als Eltern und die Kinder, jeder für sich. Bei T. entdeckten wir vor zwei Jahren seine super Laufeigenschaften in der Leichtathletik. Er wird von Ditmar Schwalenberg trainiert und ist seit kurzem Landeskader in der Para-Leichtathletik.

Wir möchten mit unserem Erfahrungsbericht andere Menschen ermutigen auch diesen Schritt zu tun, ein Kind in den Kreis Ihrer Familie aufzunehmen. Es ist sehr erfüllend, die Entwicklungsschritte der Kinder trotz vieler Unkenrufe zu sehen. Wie sie sich mit der Zeit immer sicherer bewegen, eine Persönlichkeit werden. Wenn Sie jetzt einen Platz in Ihrem Herzen finden, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Entscheidung Pflegeeltern zu werden. Unser Alltag besteht täglich darin den Kindern Selbstachtung und Selbstwertgefühl durch die Anerkennung von eigenen erbrachten Leistungen zu vermitteln. Sie fühlen sich verdammt wertlos.

Sie als zukünftige Pflegeeltern geben nichts auf, Sie gewinnen dazu. Es gibt immer wieder neuen Input sei es beruflich oder auch privat. Zwischendurch habe ich im vorigen Jahr einen Wärmflaschenbezug mit einer feuchten Wickelauflage als Gebrauchsmuster/Patent bestätigt bekommen. Derzeit wird der Firmenname als Markenname angemeldet. Die Kinder diskutieren mit, Sie sind in den Ferien mit beim Studium und jetzt auch schon in der Werkstatt dabei. Sie begutachten die Bezüge und staunen, was alles bewirkt werden kann. Wir sitzen jeden Sonntag in der selbstgebauten Sauna. Das ist unsere wöchentliche Diskussionsrunde und mitunter geht es richtig heiß her. Bitte denken Sie an die evolutionäre Aufgabe in Ihrem Leben auf unserem Planeten, sie lautet: Die Erhaltung der Art. Werden Sie ein Kuckucksnest für Pflegekinder.

Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie mit der Pflegemutter in Kontakt treten wollen, dann schreiben Sie uns eine Mail und wir werden Ihre Mail an die Autorin weiterleiten.

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