Sie sind hier

04.12.2008
Erfahrungsbericht

Leben mit traumatisierten Kindern - 1. Beispiel

Eine Pflegemutter bereitet in ihrer Küche eine Feier vor. Sie ist spät dran und wirbelt herum. Es ist laut in der Küche und die Pflegemutter schwingt Töpfe und Pfannen, rast hierin und dorthin und bewegt sich heftig. Das Pflegekind ist – wie eigentlich meistens – in ihrer Nähe. Plötzlich fällt der Blick der Mutter auf das Kind, und in der Bewegung erstarrt sie. Das Kind sitzt zusammengekauert in der Ecke der Küche

Eine Pflegemutter bereitet in ihrer Küche eine Feier vor. Sie ist spät dran und wirbelt herum. Es ist laut in der Küche und die Pflegemutter schwingt Töpfe und Pfannen, rast hierin und dorthin und bewegt sich heftig. Das Pflegekind ist – wie eigentlich meistens – in ihrer Nähe. Plötzlich fällt der Blick der Mutter auf das Kind, und in der Bewegung erstarrt sie. Das Kind sitzt zusammengekauert in der Ecke der Küche, hält beide Arme wie zum Schutz über den Kopf und zittert heftig. Es wird ganz ruhig in der Küche. Die Pflegemutter kniet sich zum Kind, spricht beruhigend auf es ein. Nach einer kleinen Weile kann sie es in den Arm nehmen und wiegen. Das Kind beruhigt sich, entspannt sich und sagt immer wieder: “ich hatte solche Angst, dass du mich schlagen würdest.“

Was nützen da so genannte sinnvolle Erläuterungen „du weißt doch, dass wir dich nicht schlagen“, „wir haben dich doch noch nie geschlagen“, „du brauchst doch keine Angst zu haben“. In dem Moment nützen sie gar nichts.

Auch Fragen nach dem Grund des Erschreckens und warum es denn Angst habe helfen jetzt nichts.

Auch die Erklärung: Du hättest doch nur was sagen brauchen – bringen jetzt nichts.

Jetzt braucht das Kind die Akzeptanz seines Schreckens, Anteilnahme, Trost und Schutz.

Später, wenn es sich beruhigt hat kann die Pflegemutter anders mit ihm umgehen und es ansprechen.

Das könnte Sie auch interessieren

Alltag mit Kindern

Vergiftungsunfälle bei Kindern

80.000 Kinder bis zu 14 Jahren vergiften sich jährlich in Deutschland. Mit der neuen Informationsschrift der 'Aktion das sichere Haus' sollen alle Erwachsenen dabei unterstützt werden, Gefahren in Haus und Garten für Kinder rechtzeitig zu erkennen und im Notfall das Richtige zu tun.
Hinweis

von:

Spiritus – schwerste Verbrennungen beim Grillen!

Jahr für Jahr lockt das schöne Wetter viele Familien an den Grill. Noch immer werden flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus zum Anzünden der Grillkohle genutzt – mit fatalen Folgen! Vor allem Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße besonders gefährdet schwerste Verbrennungen zu erleiden.
Alltag mit Kindern

Viele Eltern vernachlässigen Verkehrserziehung ihrer Kinder

Eine Studie des Deutschen Ring ergab: Knapp 11.500 Kinder verunglücken jährlich beim Radfahren. Viele Unfälle lassen sich durch richtiges Fahrverhalten vermeiden.
Alltag mit Kindern

Kind im Auto: den Ranzen abnehmen

Kinder müssen den Schulranzen immer abnehmen und ihn sicher im Fußraum des Autos verstauen, bevor sie sich im Autokindersitz anschnallen, rät der ADAC.
Alltag mit Kindern

Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. betont die Bedeutung der Notfallnummer für kleine Kinder

In einem Notfall besonnen zu reagieren, überfordert viele Menschen. Daher ist es umso wichtiger das richtige Verhalten zu kennen. Das gilt für Erwachsene genauso wie für kleine Kinder. Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. unterstreicht daher, wie wichtig es sein kann, dass Kinder schon früh wissen, welche Nummer sie im Notfall wählen können.
Alltag mit Kindern

Rasanter Anstieg von Unfällen mit Computern

Seit Computer zum häuslichen Umfeld gehören, steigen auch die Unfälle. Die Zahl akuter Verletzungen durch Kabel, Computer und angeschlossene Geräte hat sich nach Auskunft von US-Forschern von 1994 bis 2006 in den Vereinigten Staaten versiebenfacht. Gefährdet sind demnach vor allem Kinder unter 5 Jahren und ältere Menschen über 60.
Alltag mit Kindern

Sicher im Lichterglanz

Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. (BAG) weist auf die Gefahren bei Martinsumzügen hin
Alltag mit Kindern

Tipps zum sicheren Grillen - Warnung vor Brandbeschleunigern

Kaum ist die Sonne da, beginnt die Grillsaison und damit leider auch die Zeit der Grillunfälle mit Brandbeschleunigern. Damit es nicht zu einem Unfall kommt, geben Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. und die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Tipps zum sicheren Grillen
Alltag mit Kindern

ACHTUNG GIFTIG - Broschüre zur Vermeidung von Unfällen

Eltern kleiner Kinder sollten genau auf die Auswahl ihrer Gartenpflanzen achten. Denn viele heimische Pflanzen sind giftig. Außerdem bestehen Gefahren im Haushalt.
Hinweis

Sicher aufwachsen - Kinderunfälle vermeiden helfen

"Sicherheit beginnt in den eigenen vier Wänden" Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt umfassende Tips zur Vermeidung von Unfällen zuhause.