Sie sind hier

30.01.2014
Empfehlung

Empfehlungen des Deutschen Familiengerichtstages

Der Vorstand des Deutschen Familiengerichtstages e.V. hat Empfehlungen als Ergebnis des 20. Deutschen Familiengerichtstages veröffentlicht - u.a. auch Empfehlungen zur Arbeit und zur Vormundschaft von Pflegeeltern.

Im Abschnitt 'Kindschaftsrecht' Unterabschnitt 'Inobhutnahme' heißt es:

3. Inobhutnahme

a) Das Ziel der Rückführung des Kindes zu den Kindeseltern muss in der Regel als führende Hypothese von allen Beteiligten im Blick gehalten werden, so dass die Inobhutnahme nicht automatisch zu einem Umgangsausschluss führt. Sofern jedoch das Jugendamt
zu dem Ergebnis kommt, dass Umgangskontakte aus Gründen des Kindeswohls nicht in Betracht kommen, sollte es einen Umgangsausschluss umgehend beim Familiengericht anregen (§ 42 Abs. 3 Nr. 2 SGB VIII). (AK 22)

b) Pflegeeltern sollten umfassend über ihre Stellung und Aufgabe, eine mögliche Rückführung sowie einen möglichen Umgang zwischen Kind und Eltern informiert und durch das Jugendamt weiterhin begleitet werden (§ 37 SGB VIII). (AK 22)

c) Pflegeeltern sollten bei Dauerpflege häufiger als bisher zum Vormund bestellt werden. (AK 24)

Die kompletten Empfehlungen finden Sie als pdf-Anhang.

Die Seite des Deutschen Familiengerichtstages e.V. finden Sie HIER