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08.06.2011
Bericht zur Veranstaltung

Hörfunksendung des BR2 zum Thema sexueller Missbrauch

In dem "Notizbuch Freitagsforum" gab es am 3.Juni die Sendung "Wie Missbrauchsopfer zurück ins Leben finden"

Gäste in dieser Sendung waren:

Dr. Peter Mosser, Psychologe und Therapeut bei Kibs (Kontakt-, Informations-, Beratungsstelle für männliche Opfer sexueller Gewalt)
hier kommen Sie zu kib
Rosemarie Gebhardt, Betroffene und Vorsitzende der SHI LeLa e.V. (Selbsthilfegruppe "Lebenslang damit leben"), Nürnberg,
hier finden Sie LeLa e.V.

Die Hörfunksendung dauert 1/2 Stunde.

hier können Sie sich die Sendung anhören

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Stellungnahme

Erschütterung und vorsichtiger Optimismus

Jahresbilanz des Missbrauchsbeauftragten: Sexueller Kindesmissbrauch bleibt auch ein Jahr nach Ende des Runden Tisches ein gravierendes Problem. Bis heute warten Betroffene auf Verbesserungen. Gesellschaftliche Dachorganisationen zeigen Bereitschaft, Kinder und Jugendliche besser vor sexueller Gewalt zu schützen.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Sexueller Kindesmissbrauch: Neue Analysen der Anrufe und Briefe in der Anlaufstelle

Der Endbericht berücksichtigt die Inhalte aller Anrufe und Briefe, die von April 2010 bis Ende August 2011 bei der Anlaufstelle der Unabhängigen Beauftragten eingegangen waren.
Arbeitspapier

Sexualisierter Gewalt im digitalen Raum begegnen

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. AJS hat eine aktualisierte Broschüre zum Schutz von Kindern gegen sexualisierte Gewalt herausgegeben im digitalen Raum herausgegeben. Hiermit sollen Kinder geschützt und in ihren Rechten gestärkt werden.
Nachricht aus Hochschule und Forschung

Erster Forschungsbericht zur Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011

Bei dem vorliegenden Bericht handelt es sich um einen ersten Zwischenbericht zum Projekt „Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen: Eine Befragung von 16- bis 40-Jährigen“, der 12 Monate nach Projektbeginn erstellt wurde.
Stellungnahme

von:

Stellungnahme zur pauschalen Infragestellung von Betroffenen sexuellen Kindesmissbrauchs in organisierten und rituellen Strukturen

Stellungnahme der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch: "Die aktuelle Diskussion über sexuellen Kindesmissbrauch in organisierten und rituellen Strukturen wirkt wie ein Déjà-vu: Es ist noch keine drei Jahrzehnte her, dass Betroffene von sexualisierter Gewalt im familiären Kontext mit der massiven Infragestellung ihrer Glaubwürdigkeit zu kämpfen hatten. Ihre Berichte wurden damals ebenfalls mit der Verallgemeinerung abgewehrt, es handle sich um die Beeinflussung durch Beratung und Therapie."
Gutachten

von:

Ärztliche Versorgung Minderjähriger nach sexueller Gewalt ohne Einbezug der Eltern

Eine Recherche des DIJuF zeigte, dass es in der ärztlichen Praxis viele offene Fragen und sehr unterschiedliche Einschätzungen und Umgangsweisen mit dem Thema bzw. den betroffenen Jugendlichen gibt. Auch in der Fachliteratur und in vorliegenden Empfehlungen der Fachgesellschaften wurden nur wenige Hinweise zum medizinischen Vorgehen und zur Spurensicherung für diese besondere Gruppe gefunden. Das DIJuF hat daher zur Frage der ärztlichen Versorgung eine Expertise erarbeitet.
Arbeitspapier

Gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Der Nationale Rat hat ein Arbeitspapier veröffentlicht, in dem die Arbeitsergebnisse seiner Arbeit zusammengefasst und Schwerpunkte erarbeitet wurden. Titel des Papiers "Gemeinsame Verständigung des Nationalen Rates gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen". Der Nationale Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist rund zehn Jahre nach Einrichtung des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ (2010/11) durch die Bundesregierung das Forum für den langfristigen und interdisziplinären Dialog zwischen Verantwortungsträgerinnen und -trägern aus Politik und Gesellschaft.
Arbeitspapier

Kinder vor Gewalt zu schützen heißt Hilfeprozesse zu stärken – Kinderschutz ist mehr als Strafverfolgung

Ein Zwischenruf der Kinderschutz-Zentren zur aktuellen Debatte. Die jüngst bekannt gewordenen Fälle von Gewalt an Kindern zeigen in aller Dramatik die Dimensionen von Ursachen, Formen und Folgen von Gewalt. Es sind Fälle organisierter, systematischer schwerer sexueller Gewalt in einem Ausmaß, das fassungslos macht. In der derzeitigen medialen und politischen Debatte fehlt es an Differenzierung und vielen fachlich notwendigen Überlegungen, denn organisierte systematische Gewalt unterscheidet sich in Ursachen, Dynamik, Verlauf und Handlungserfordernissen von Gewalt in der Familie und in Beziehungen im Nahfeld von Kindern und Jugendlichen.
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Stärkung des Kinderschutzes

Mehrere Ministerien in Nordrhein-Westfalen stellen der Jugendhilfepraxis eine neue Handreichung zur Verfügung, in der es um mehr Sicherheit im Umgang mit Fällen sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche geht.
Arbeitspapier

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Strafverfahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen

Im Fall von sexueller Gewalt bzw. dem Verdacht auf sexuelle Gewalt gegen ein Kind oder ein*e Jugendliche*n stellen sich für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in Bezug auf die Einleitung und den Ablauf eines Strafverfahrens zahlreiche Fragen. Das DIJuF hat auf Basis eines in seiner Fachzeitschrift 'Jugendamt' erscheinenden Artikels immer wiederkehrende Fragen und entsprechende Antworten zum Thema in einem Arbeitspapier zusammengefasst und auf seine Webseite gestellt.