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04.05.2026
Arbeitspapier

Berichte zur Arbeit der Verfahrenslotsen

Der erste Bericht zur Arbeit der Verfahrenslotsen der Stadt Wolfsburg vom März 2025 beschrieb die Zielsetzung, die Arbeitsweise und die ersten Erfahrungen aus der Arbeit. Der nun veröffentlichte zweite Bericht für 2025 knüpft daran an und vertieft die Betrachtung der beiden zentralen Aufgabenbereiche: die individuelle Beratungsarbeit und die strukturelle Arbeit zur Unterstützung einer inklusiven Jugendhilfe.

Aus der Einleitung des zweiten Berichtes zur Arbeit der Verfahrenslotsen in Wolfsburg vom April 2026

Mit dem ersten Bericht der Verfahrenslotsinnen der Stadt Wolfsburg vom März 2025 wurde ein grundlegender Überblick über die Zielsetzung, die Arbeitsweise und die ersten Erfahrungen aus der operativen Arbeit gegeben Der zweite Bericht für das Jahr 2025 knüpft daran an und vertieft die Betrachtung der beiden zentralen Aufgabenbereiche die individuelle Beratungsarbeit gemäß §10 b Abs 1 SGB VIII und die strukturelle Arbeit zur Unterstützung einer inklusiven Jugendhilfe gemäß §10 b Abs 2 SGB VIII.

Die Beratungsarbeit umfasst die direkte Beratung, Unterstützung und Begleitung von jungen Menschen mit ( Behinderung und ihren Familien bei der Orientierung in komplexen Verfahren, der Vermittlung von Informationen und der Begleitung zu relevanten Stellen Das Ziel ist es, die Klienten unabhängig bei der Verwirklichung ihrer Ansprüche auf Eingliederungs- und Teilhabeleistungen zu unterstützen und auf die Inanspruchnahme ihrer Rechte hinzuwirken Hierbei stehen Empowerment, Fachexpertise, Vertrauen, Verlässlichkeit und niedrigschwellige Zugänge im Vordergrund.

Demgegenüber steht die strukturelle Arbeit, die darauf ausgerichtet ist, systemische Barrieren zu identifizieren und abzubauen Sie umfasst die Vernetzung mit Institutionen, sowie die Entwicklung von Empfehlungen zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Verwaltung und weiteren Akteuren Im Rahmen dessen nehmen die
Verfahrenslotsinnen aktiv an lokalen Gremien, wie den Arbeitsgemeinschaften nach §78 SGB VIII, Fachtagungen und Arbeitskreisen teil und erstatten dem Jugendhilfeausschuss jährlich Bericht Diese Arbeit ist langfristig angelegt und zielt auf nachhaltige Veränderungen im Hilfesystem, hin zu einer inklusiven Jugendhilfe in der Stadt Wolfsburg

Der vorliegende Bericht dokumentiert die Fortschritte in beiden Bereichen, reflektiert Herausforderungen und zeigt auf, wie die Verfahrenslotsinnen in Wolfsburg als Brücke zwischen individueller Unterstützung und struktureller Entwicklung wirken Abschließend werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung der „Großen Lösung“ in Wolfsburg formuliert und ein
Überblick über die nächsten geplanten Schritte der Verfahrenslotsenarbeit gegeben.

Über den u.a. Link können Sie sowohl des ersten als auch den zweiten Bericht einsehen oder herunterladen.  

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