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11.05.2022
Arbeitspapier

Aufforderung zur Kooperation auch über die Kinder- und Jugendhilfe hinaus

AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. hat soeben das fünfte IMPUL!SE-Papier veröffentlicht. In den Arbeitspapiergen geht es um die Neuerungen im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz KJSG unter den verschiedenen Gesichtspunkten der Kinder- und Jugendhilfe.

Auszüge aus dem Arbeitspapier "Aufforderungen zur Koopeeration auch über die Kinder- und Jugendhilfe hinaus - Neuerungen im KJSG"

Mit dem KJSG werden im Wesentlichen fünf zentrale Anliegen verfolgt:

• Verbesserungen im Kinderschutz,

• Kinder und Jugendliche, die in Pflegefamilien oder in Einrichtungen der Erziehungshilfe aufwachsen, stärken,

• die Weiterentwicklung zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe voranbringen und den Entwicklungspfad hin zu dieser definieren,

• mehr Prävention vor Ort

• und mehr Beteiligung von Adressatinnen und Adressaten (vgl. Deutscher Bundestag 2021).

Für all diese Anliegen ist es erforderlich, wenn auch im unterschiedlichen Maße, dass die Akteure der Kinder- und Jugendhilfe sich über die Grenzen der Kinder- und Jugendhilfe hinausbewegen.

 Diese zentralen Anliegen können mit folgender Praxis erleichtert werden

1. Auftrag: Querschnittspolitik

1.1 Verbesserte Handlungs- und Problemlösungkompetenz durch Koopertionen

1.2. Sechszehn neue kooperationsrelevante Änderungen im SGB VIII

1.3. Thesen als Fazit

Letzte These: Jenseits von rechtlichen Fragen führen diese Gesetzesänderungen auch unweigerlich zu der Aufgabe, sich innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe intensiver als dies bisher vielleicht üblich war, mit Fragen zu befassen, wie zum Beispiel: Wie können Kooperationen gelingen? Was kann ich als Jugendamt, als Träger, als Einrichtung, als Fachkraft der Kinder- und Jugendhilfe dafür tun, dass Kooperationen funktionieren? 

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