Sie sind hier

20.09.2011
Arbeitspapier

„Große Lösung“ und Inklusion – eine Positionierung

Die beiden Erziehungshilfeverbände AFET (Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.) und die IGfH (Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V.) haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Thematik „Große Lösung“ eingesetzt und ein Positionspapier erarbeitet.

Wozu eine Arbeitsgruppe?

Ziel der Arbeitsgruppe ist die Begleitung der bundesweiten Debatte um die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Zusammenführung der Leistungen
für alle Kinder und Jugendlichen (mit und ohne Behinderungen) im SGB VIII.

Dabei geht es der Arbeitsgruppe in besonderer Weise um die Berücksichtigung einer einzelfallorientierten Perspektive. Gefragt wird also zuerst, was bedeutet die „Große Lösung“ für den einzelnen jungen Menschen? Welche positiven wie negativen Folgen wären mit der „Großen Lösung“ verbunden?

In einem weiteren Schritt ist zu fragen: Was bedeutet die „Große Lösung“ für die Eltern? Wie können die Eltern und Interessenverbände frühzeitig einbezogen werden?
Und schließlich stellen sich anfordernde Fragen an die Leistungsstrukturen: Wie gelingt ein Übergang vom Sozialhilfesystem in die Jugendhilfe und wie hat ein gelungener Übergang von der Jugendhilfe ins Sozialhilfesystem auszusehen, wenn die Kinder das Erwachsenenalter erreicht haben?

Was bedeutet die „Große Lösung“ für die Arbeit Jugend- und Sozialämter sowie freie Träger?

das gemeinsame Positionspapier der Verbände können Sie hier lesen und herunterladen

Das könnte Sie auch interessieren

Arbeitspapier

von:

Das Kind und seine Familie im Mittelpunkt

Positionen des Deutschen Sozialgerichtstag e.V. - DSGT - zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Nach Ansicht des DSGT ist die Kinder- und Jugendhilfe ein wesentlicher Bestandteil des Sozialsystems der Bundesrepublik Deutschland und kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, „positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinderund familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen“
Fachartikel

Die Wahrnehmung der Aufgaben des Amtsvormunds

Immer wieder stellt sich die Frage, in welcher Weise der Amtsvormund seine Aufgaben wahrzunehmen hat: Unterliegt der Amtsvormund den Weisungen seiner Dienststelle? Wie weit gehen die Kompetenzen des Amtsvormunds? Kann der Amtsvormund nach Belieben entscheiden? Wann wird der Amtsvormund abgelöst durch einen Einzelvormund?
Bericht zur Veranstaltung

von:

„Was wir alleine nicht schaffen …“

Prävention und Gesundheitsförderung im kooperativen Miteinander von Jugendhilfe und Gesundheitswesen. Ein Tagungsbericht
Stellungnahme

Die FGG-Reform als fachliche Herausforderung

Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke) hat die Stellungnahme " Kindeswohl, Beratung und Familiengericht" zur FGG-Reform herausgegeben.
Fachartikel

Pflegekind auf Zeit

Im DJI-Bulletin 3/2010 Heft 91 findet sich ein Artikel zur Hilfe zur Erziehung in Pflegefamilien mit dem besonderen Blick auf die Frage der Dauerhaftigkeit der Unterbringung.
Stellungnahme

von:

Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe

Mitreden – Mitgestalten, ein Beitrag der Pflegefamilienverbände

Die bundesweiten Adoptiv- und Pflegefamilienverbände AGENDA-Pflegefamilien, Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V. und PFAD-Bundesverband e.V. haben zur neu beginnenden Diskussion der Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe eine gemeinsame Stellungnahme erarbeitet.
Stellungnahme

von:

Auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe

Der gesellschaftliche Diskurs über den Umgang mit Vielfalt bewegt sich im Spannungsfeld von Exklusion, Separation, Integration und Inklusion. Die AGJ erläutert diese verschiedenen Möglichkeiten und verweist auf die Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe für das Konzept der Inklusion.
Fachartikel

von:

Aufgabe und Funktion des Fachberaters

aus „Dokumentation Leuchtturmprojekt Pflegekinderdienst“ des Landesjugendamtes Rheinland
Fachartikel

von:

Wird das Pflegekinderwesen zur Pflegekinderhilfe?

Soziale Dienste können insbesondere die beiden inneren Felder beeinflussen: Not erkennen und abmildern, Ressourcen für die Bewältigung der besonders gravierenden Probleme zu- gänglich machen und manchmal sogar Wendepunkte ermöglichen. In der Zusammenschau der Ergebnisse der verschiedenen Forschungsprojekte und nach vielen Gesprächen in der »Forschungswerkstatt Pflegekinder « zeichnen sich insbesondere vier Belastungsquellen ab, die die Entwicklungschancen der Kinder stark beeinflussen und auf die eine echte Pflegekinderhilfe spezifische Antworten finden muss.
Konzept

Gemeinsame Konzeption zur Vollzeitpflege

Das Jugendamt des Rhein-Sieg-Kreises und die Jugendämter der Städte Bad Honnef, Königswinter, Lohmar, Sankt Augustin und Siegburg haben in ihrem regionalen Arbeitskreis "Vollzeitpflege" eine Rahmenkonzeption entwickelt.